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LED-Lampen entsorgen: So geht’s richtig
Viele Leuchtmittel – wie beispielsweise LEDs – dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Bei uns erfährst du, wie und warum LED-Lampen recycelt werden müssen.
1. LED-Lampen richtig entsorgen
Anders als klassische Glühbirnen dürfen LEDs nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern müssen recycelt werden:
Als Privatperson kannst du handelsübliche Mengen defekter und alter elektrischer Geräte, zu denen auch LED-Lampen zählen, kostenlos abgeben. Dies ist in zahlreichen Geschäften wie Supermärkten, Discountern, Drogerien, Elektronikfachgeschäften und Baumärkten möglich. In der Regel stehen dazu Sammelboxen im Kassenbereich bereit. Eine Übersicht über solche Rücknahmestellen bietet die Website Lightcycle.
Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, alte und defekte LEDs zu kommunalen Sammelstellen wie einem Wertstoffhof oder Schadstoffmobil zu bringen.
- In Deutschland gilt das „Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten“ (kurz: ElektroG), mit dem die EU-Richtlinie WEEE umgesetzt wird.
- Das Gesetz verpflichtet Unternehmen, die entsprechende Geräte verkaufen, diese auch zurückzunehmen.
LED-Lampen dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, da sie spezielle elektronische Bauteile und wertvolle Rohstoffe enthalten. Stattdessen sollten sie bei Recyclingstellen abgegeben werden. Du kannst defekte LEDs kostenlos in vielen Geschäften abgeben, die Sammelboxen im Kassenbereich anbieten, oder sie zu kommunalen Sammelstellen wie Wertstoffhöfen bringen.
Für Großverbraucher gibt es spezielle Abgabestellen.
Wichtig: Während Glühbirnen im Hausmüll entsorgt werden können, müssen Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren wegen ihrer giftigen Stoffe ebenfalls über Sammelstellen entsorgt werden. LEDs sind zwar ungiftig, aber recyclingpflichtig.
1.1 Wieso müssen LEDs recycelt werden?
LED-Lampen bestehen nicht nur aus Glas und Metall, sondern auch aus elektronischen Bauteilen wie Halbleitern, Dioden und Transformatoren. Zusätzlich beinhalten sie wertvolle Rohstoffe: spezielle Metalle wie Indium und Gallium sowie Seltene Erde (RRE: Rare Earth Elements).
Dass du LEDs nicht einfach über den Hausmüll entsorgen darfst, erkennst du auf dem durchgestrichenen Mülltonnen-Piktogramm auf der Verpackung oder dem Leuchtmittel selbst.
1.2 Tipp für Großverbraucher
Als Großverbraucher kannst du Leuchtmittel (ab einer Menge von 50 Stück) bei Großmengensammelstellen abgeben. Wenn du noch mehr Leuchtmittel verbrauchst, kannst du diese ab einer Tonne pro Jahr (rund 5.000 Leuchtmittel) durch Lightcycle abholen lassen.
1.3. Defekte LEDs erkennen
Ob eine LED beschädigt ist oder nicht, lässt sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Anders als bei Glühbirnen, bei denen ein durchgebrannter Faden eindeutig zu sehen ist, sind Defekte an den Bauteilen einer LED nicht direkt sichtbar. Die folgenden Punkte weisen darauf hin, dass die LED nicht mehr einwandfrei funktioniert und ausgetauscht werden sollte:
- Die LED leuchtet nicht mehr.
- Die LED leuchtet schwächer oder nicht mehr so hell.
- Die LED leuchtet in einer anderen Farbe als ursprünglich.
2. LEDs: Umweltfreundliche Leuchtmittel
LEDs werden allgemein als umweltfreundlich bezeichnet. Sie weisen eine hohe Energieeffizienz auf und verbrauchen nicht nur weniger Strom als konventionelle Glühbirnen, sondern sind sogar sparsamer als Energiesparlampen. Darüber hinaus zeichnet sie eine hohe Lebensdauer aus, wodurch sie seltener ersetzt werden müssen.
LEDs gelten als umweltfreundliche Leuchtmittel. [Quelle: lovelyday12 – stock.adobe.com]
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Konformität mit der RoHS-Richtlinie. RoHS steht für Restriction of Hazardous Substances, also die Beschränkung der Verwendung gefährlicher Substanzen. Sie verbietet unter anderem den Einsatz von Blei, Quecksilber und Cadmium. Dementsprechend sind LEDs ungiftig und ungefährlich und müssen lediglich aufgrund ihrer wertvollen Bestandteile recycelt werden.








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3. Andere Leuchtmittel richtig entsorgen
Die fachgerechte Entsorgung fällt je nach Leuchtmittel unterschiedlich aus:
- Glühbirnen und Halogenlampen dürfen in den Hausmüll gegeben werden, da sie nur aus Glas und Metall bestehen.
- Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten giftige und umweltschädliche Substanzen wie Quecksilber. Sie dürfen daher nur über Sammelstellen entsorgt werden.
Weitere Informationen darüber, wie du andere Leuchtmittel als LEDs korrekt entsorgst, sowie Tipps zum Vorgehen, wenn Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren zerbrechen, erhältst du in unserer Beratung.
Leuchtmittel jeglicher Art dürfen nicht in Glascontainer geworfen werden. Das für Glühbirnen und Co. verwendete Glas unterscheidet sich von Verpackungsglas und führt daher zu Problemen beim regulären Glas-Recycling.
4. FAQ
In welche Tonne kommen LED-Lampen?
LED-Lampen dürfen nicht in den Mülleimer oder Glascontainer geworfen werden. Stattdessen müssen sie zum Recycling bei kommunalen Sammelstellen oder bei Geschäften mit Leuchtmittel-Sammelboxen abgegeben werden. Genauere Infos dazu bietet dir unsere Beratung.
Wo kann man LED-Leuchten entsorgen?
LEDs können sowohl bei kommunalen Sammelstellen wie einem Schadstoffmobil oder Wertstoffhof sowie bei vielen Geschäften wie Supermärkten, Discountern, Elektronikfachgeschäften und Baumärkten abgegeben werden.