
Alles über Zahnpasta
1. Verwendung und Zusammensetzung von Zahnpasta
Der Einsatz von Zahnpasta beim Zähneputzen soll die Mundhygiene unterstützen und die Entfernung von Lebensmittelrückständen sowie Plaque verbessern. Die meisten Zahncremes enthalten Fluorid, welches den Zahnschmelz vor Säuren und Bakterien schützt. Der Stoff kann in unterschiedlichen Formen enthalten sein:
- Aminfluorid
- Zinnfluorid
- Natriumfluorid
Der maximale Gehalt an Fluorid in Zahnpasta ist dabei mit einem Wert von 1.450 ppm (parts per million) festgeschrieben.
Einige Zahnpasten wie Biorepair setzen auf andere Wirkmechanismen und verzichten auf den Einsatz von Fluorid.
Weitere Bestandteile von Zahncremes haben wir in der folgenden Übersicht für dich zusammengetragen:
| Inhaltsstoff | Wirkung |
|---|---|
| Kamille, Panthenol, Salbei | Sollen Entzündungen vorbeugen oder diese lindern |
| Zink | Gilt als antibakteriell und wird als Schutz vor Plaque, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen eingesetzt |
| Putzkörper | Reinigen die Zähne von Belägen und Verfärbungen, können den Zahn oder Zahnschmelz jedoch auch beschädigen |
Entscheidend bei den Putzkörpern ist die Abrasivität (Abrieb): Diese wird mit einem sogenannten RDA-Wert angegeben. Dabei gilt ein Wert zwischen 30 und 50 als relativ schonend.
2. Spezielle Zahnpasta
Während der Einsatz konventioneller Zahnpasten Zahn- und Zahnfleischproblemen wie Karies und Paradontitis vorbeugen, bieten einige Mittel spezielle Inhaltsstoffe, die beispielsweise für weiße Zähne sorgen sollen.
Bei offenen Zahnhälsen und schmerzempfindlichen Zähnen
Einer der Gründe für schmerzempfindliche Zähne sind offenliegende Zahnhälse. Um diese zu verschließen setzen einige Zahncremes auf spezielle Rezepturen, welche die sogenannten Dentinkanälchen verschließen und somit Schmerzen beim Trinken und Essen süßer oder kalter Lebensmittel vorbeugen können.
Die Wirkung solcher Zahnpasten tritt in der Regel erst einige Wochen nach Beginn der Verwendung einer Spezialzahnpasta ein.
Gegen Verfärbungen
Der Konsum von Kaffee, Tee, Rotwein sowie Zigaretten kann zu Verfärbungen auf den Zähnen führen. Einige Zahncremes sind mit besonderen Inhaltsstoffen wie Titandioxid angereichert, welche die Zahnoberfläche von den Verfärbungen befreien und somit optisch aufhellen sollen. Diese Mittel weisen jedoch häufig eine hohe Abrasivität auf, weswegen sie bei schmerzempfindlichen Zähnen nicht verwendet werden sollten.
Spezialzahnpasta: Sensodyne PROSCHMELZ und Perlweiss
Kinderzahnpasta
Der Einsatz einer Kinderzahnpasta gilt als durchaus sinnvoll: Bei diesen fällt der Fluoridgehalt geringer aus. Auch die Menge weiterer Stoffe, deren Dosierung für Kinder ungeeignet ist, ist bei diesen Zahncremes angepasst.
Kinderzahnpasta von Signal
3. Tipp: Welche Zahnpasta sollte ich bei empfindlichen Zähnen verwenden?
Wenn deine Zähne stark auf äußere Reize reagieren, solltest du eine Zahnpasta mit geringer Abrasivität beziehungsweise niedrigem Abrieb wählen. Der sogenannte RDA-Wert gibt darüber Aufschluss: Liegt dieser zwischen 30 und 50, gilt eine Zahnpasta als relativ schonend. Im Zweifel solltest du deinen Zahnarzt nach einer geeigneten Zahnpasta fragen.
Darüber hinaus werden spezielle Zahnpasten angeboten, welche die Schmerzempfindlichkeit mit verschiedenen Inhaltsstoffen lindern: Sie setzen sich in die offenen Dentinkanäle und verhindern auf diese Weise, dass ein Reiz ausgelöst oder weitergeleitet wird. Die Wirkung tritt jedoch in der Regel erst einige Wochen nach Beginn der Anwendung ein.






































