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Gartenteich reinigen: So wird das Wasser wieder klar

Trübes Wasser, Algen und Schlamm im Gartenteich? Wir zeigen, wann und wie du deinen Teich am besten reinigst, welche Hilfsmittel nützlich sind und wie du das biologische Gleichgewicht erhalten kannst.


1. Wann sollte man den Gartenteich reinigen?

Den Gartenteich solltest du mindestens einmal im Jahr reinigen – am besten im Frühjahr, bevor sich Algen und Schlamm richtig festsetzen. Eine gründliche Teichpflege im Frühjahr stellt sicher, dass die Wasserqualität über den Sommer stabil bleibt und Fische sowie Pflanzen optimale Bedingungen vorfinden. Auch im Herbst lohnt sich eine weitere Reinigung, um Laub und abgestorbene Pflanzenteile zu entfernen, die sich sonst als Teichschlamm am Boden absetzen und die Wasserqualität verschlechtern.

Tipp

Eine Teichreinigung im Frühjahr eignet sich am besten, wenn die Wassertemperatur noch unter 10 Grad Celsius liegt, da sich Fische und Mikroorganismen dann noch im Ruhezustand befinden und weniger gestresst werden.

Infografik: So erkennst du, wann dein Gartenteich eine Reinigung braucht. Die Liste umfasst fünf Punkte: 1. Das Wasser ist dauerhaft trüb oder grün verfärbt. 2. Fadenalgen breiten sich stark aus. 3. Am Teichboden hat sich dicker Schlamm abgesetzt. 4. Der Teich riecht faulig. 5. Fische zeigen Stresssymptome wie häufiges Schnappen an der Wasseroberfläche. Im Hintergrund ist ein bepflanzter Gartenteich mit Koi-Fischen und Natursteinen zu sehen.

2. Schritt für Schritt: So reinigst du deinen Gartenteich

Für eine gründliche Teichreinigung braucht es etwas Vorbereitung und die richtigen Hilfsmittel. Das folgende Vorgehen gilt für eine vollständige Grundreinigung – zum Beispiel einmal im Jahr im Frühjahr.

Das brauchst du für die Teichreinigung:

Tipp

Bereite vor der Reinigung ausreichend frisches, abgestandenes Wasser in Eimern vor, damit Fische und Wasserpflanzen während der Arbeiten zwischengelagert werden können, ohne Stress durch Chlor im Leitungswasser zu erleiden.

2.1 Teich vorbereiten und Fische umsetzen

  1. Fische und empfindliche Wasserpflanzen mit einem Kescher herausnehmen und in einem schattigen Behälter mit vorhandenem Teichwasser zwischenlagern.
  2. Grobe Verschmutzungen wie Laub, Algen und tote Pflanzenteile mit einem Kescher von der Wasseroberfläche und dem Teichboden abschöpfen. So lassen sich aus dem Teich auch Fadenalgen entfernen.
  3. Das Teichwasser teilweise abpumpen – mindestens 50 bis 70 Prozent. Halte einen Teil des alten Teichwassers zurück, da er wichtige Bakterien und Mikroorganismen enthält, die das biologische Gleichgewicht stabilisieren.

2.2 Schlamm aus dem Gartenteich entfernen

  1. Den am Boden abgesetzten Teichschlamm absaugen. Ein Teichschlammsauger eignet sich ideal, um Schlamm aus dem Gartenteich zu entfernen, ohne die Teichfolie zu beschädigen. Alternativ kann eine Schmutzwasserpumpe genutzt werden.
  2. Den Teichboden und die Ränder vorsichtig mit Wasser abspülen – dabei aber keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, da diese die nützlichen Bakterienkulturen abtöten.
  3. Die Teichfolie oder Betonwände auf Risse oder Schäden prüfen und bei Bedarf ausbessern.

2.3 Teich neu befüllen und Fische einsetzen

  1. Den Teich langsam mit frischem Wasser befüllen. Mische das zurückbehaltene Altwasser wieder ein, um die nützlichen Mikroorganismen zu erhalten und das biologische Gleichgewicht schneller wiederherzustellen.
  2. Lasse das Wasser sich mindestens 24 Stunden setzen, bevor du Fische und Pflanzen wieder einsetzt.
  3. Pflanzen und Fische erst nach vollständigem Temperaturausgleich zurücksetzen, um Kälteschock zu vermeiden.
Tipp

Setze nach der Reinigung nützliche Teichbakterien aus dem Fachhandel ein – sie helfen dabei, das biologische Gleichgewicht schnell wiederherzustellen und das Teichwasser klar zu halten.

3. Algen aus dem Teich entfernen und Teichwasser klar bekommen

Algen sind eines der häufigsten Probleme im Gartenteich und oft ein Zeichen für ein gestörtes biologisches Gleichgewicht. Ein leichter Algenbefall gehört zum natürlichen Teichleben, eine starke Vermehrung weist jedoch auf zu viele Nährstoffe im Wasser hin – etwa durch Laub, Fischkot oder zu viel Sonneneinstrahlung.

Algenarten im Gartenteich und Gegenmaßnahmen
AlgenartErkennungsmerkmaleGegenmaßnahme
FadenalgenLange, grüne Fäden, die sich um Pflanzen wickelnManuell abfischen, Fadenalgenentferner einsetzen
SchwebealgenTrüb-grünes WasserUV-Klärer, Teichfilter, Wasserpflanzen stärken
BlaualgenBlaugrüne Schleimschicht, unangenehmer GeruchSofortiger Teilwasserwechsel, Ursache beseitigen

Diese Maßnahmen helfen dauerhaft gegen Algen:

  • Seerosen und andere Wasserpflanzen einsetzen, da sie Nährstoffe entziehen und Algen Konkurrenz machen
  • einen biologischen Teichfilter oder UV-Klärer betreiben, der Schwebealgen abtötet
  • regelmäßig Laub mit einem Kescher entfernen, um den Nährstoffeintrag zu reduzieren
  • auf übermäßige Fütterung von Fischen verzichten
  • bei starkem Algenbefall Fadenalgen bekämpfen durch manuelles Abwickeln und den Einsatz biologischer Algenmittel

4. FAQ

  • Wann ist die beste Zeit, um den Teich zu reinigen?

    Die beste Zeit für eine Grundreinigung ist das Frühjahr, idealerweise zwischen März und April, wenn die Wassertemperatur noch unter 10 Grad Celsius liegt. So werden Fische und nützliche Mikroorganismen möglichst wenig belastet. Eine zweite, leichtere Reinigung im Herbst hilft dabei, eingetragenes Laub zu entfernen.

  • Wie bekommt man Schlamm aus dem Gartenteich?

    Am effektivsten lässt sich Teichschlamm mit einem Teichschlammsauger entfernen, der den Schlamm absaugt, ohne die Teichfolie zu beschädigen. Alternativ eignet sich eine Schmutzwasserpumpe. Bei kleineren Mengen kann auch ein grober Kescher helfen.

  • Wie reinigt man einen Teich, ohne ihn abzulassen?

    Ohne vollständiges Ablassen lässt sich der Teich mit einem Teichschlammsauger vom Bodenschlamm befreien. Fadenalgen können manuell mit einem Kescher oder einem Algenrechen abgefischt werden. Ein dauerhaft laufender Teichfilter sowie der gezielte Einsatz von Teichbakterien verbessern die Wasserqualität und helfen, das Teichwasser klar zu bekommen, ohne den Teich komplett zu leeren.


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