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Wie funktioniert ein Induktionsherd?
Beim Kauf eines neuen Herdes entscheiden sich viele heutzutage für ein Modell mit Induktion. Wie genau ein solcher Induktionsherd funktioniert, erfährst du im Folgenden.
1. Funktionsweise eines Induktionsherdes – kurz und knapp
Ein Induktionsherd funktioniert durch die Erzeugung eines Magnetfeldes, das direkt im Kochgeschirr Wärme erzeugt. Unter der Glaskeramik-Oberfläche des Induktionskochfelds befindet sich eine Kupferspule, die ein Wechselfeld erzeugt, wenn Strom hindurchfließt. Wenn du das Kochgeschirr auf das Kochfeld stellst, induziert dieses Magnetfeld Wirbelströme im metallischen Topfboden. Diese Wirbelströme erzeugen Wärme, die sofort an das Kochgeschirr abgegeben wird.
Wie funktioniert Induktion? Einfach erklärt:
- Induktionsspule: Erzeugt ein Magnetfeld.
- Wirbelströme: Entstehen im Topfboden und erzeugen Wärme.
- Schnelle Reaktion: Die Temperatur steigt sofort an, sobald das Kochgeschirr auf das Kochfeld gestellt wird.








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Induktionsherde sind in modernen Küchen weit verbreitet.
2. Vorteile von Induktionsherden
Induktionsherde bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer häufigen Wahl in modernen Küchen machen:
- Schnelligkeit: Induktionsherde erhitzen Kochgeschirr sehr schnell, was die Kochzeit verkürzt. Du kannst Wasser in kürzester Zeit zum Kochen bringen, was besonders bei Gerichten wie Pasta oder Gemüse von Vorteil ist.
- Energieeffizienz: Da die Wärme direkt im Kochgeschirr erzeugt wird, geht weniger Energie verloren. Das bedeutet, dass du weniger Strom verbrauchst und somit auch deine Energiekosten senken kannst.
- Sichere Nutzung: Induktionskochfelder bleiben kühl, da nur das Kochgeschirr erhitzt wird. Das reduziert die Gefahr von Verbrennungen und macht das Kochen sicherer, besonders wenn Kinder in der Nähe sind.
- Einfache Reinigung: Die glatte Oberfläche der Induktionsplatte lässt sich leicht abwischen. Verschüttete Lebensmittel brennen nicht an, da die Kochfläche nicht heiß wird, was die Reinigung erheblich erleichtert.
- Präzise Temperaturkontrolle: Die Temperatur kann schnell und genau eingestellt werden. Du kannst die Hitze sofort reduzieren oder erhöhen, was beim Kochen von empfindlichen Speisen wie Schokolade oder Saucen wichtig ist.
- Vielseitigkeit: Induktionsherde sind mit verschiedenen Kochgeschirrtypen aus bestimmten Materialien kompatibel. Du kannst Töpfe und Pfannen aus Edelstahl, Gusseisen oder spezielle Induktionspfannen verwenden.
- Moderne Technologie: Viele Induktionsherde bieten zusätzliche Funktionen wie Timer, verschiedene Kochzonen und sogar eine intelligente Steuerung, die das Kochen noch einfacher machen.
Ein Induktionsherd bringt nicht nur Vorteile mit sich. Erfahre hier, welche Nachteile solche Herde haben können.
3. Induktionsherd-Zeichen
Beim Kauf von Kochgeschirr für deinen Induktionsherd solltest du auf das Induktionsherd- Zeichen achten. Es besteht oft aus einem Kreis oder einem Quadrat mit geschwungenen Linien oder Wellen.
Dieses Zeichen zeigt an, dass das Kochgeschirr induktionsgeeignet ist. Es ist wichtig, dass der Topfboden aus ferromagnetischem Material besteht, damit die Wirbelströme erzeugt werden können.
Induktionsgeeignetes Geschirr erkennst du an dem typischen Symbol, welches sich häufig auf der Unterseite befindet. (Quelle: evagattuso - stock.adobe.com)
Wichtige Merkmale für induktionsgeeignetes Kochgeschirr:
- Material: Das Kochgeschirr sollte aus Materialien wie Edelstahl oder Gusseisen bestehen. Diese Materialien sind ferromagnetisch und ermöglichen die Erzeugung von Wirbelströmen, die für die Wärmeentwicklung notwendig sind.
- Topfboden: Der Boden des Kochgeschirrs muss magnetisch sein. Du kannst dies leicht überprüfen, indem du einen Magneten an den Boden hältst; wenn er haftet, ist das Kochgeschirr induktionsgeeignet.
- Flache Form: Ein flacher Topfboden sorgt für eine bessere Wärmeübertragung. Unebene Böden können die Effizienz der Induktion beeinträchtigen und die Kochzeit verlängern.
- Größe der Kochfläche: Achte darauf, dass der Durchmesser des Topfbodens zur Kochzone des Induktionsherds passt. Ein zu kleiner Topf wird möglicherweise nicht erkannt, während ein zu großer Topf die Hitzeverteilung beeinträchtigen kann.
4. FAQ
Was passiert, wenn man einen normalen Topf auf einen Induktionsherd stellt?
Wenn du einen normalen Topf, der nicht induktionsgeeignet ist, auf einen Induktionsherd stellst, passiert nichts. Der Herd erkennt, dass kein geeignetes Kochgeschirr vorhanden ist, und schaltet sich ab. Das Magnetfeld kann keine Wirbelströme erzeugen, da der Topfboden nicht aus ferromagnetischem Material besteht.
Wie bediene ich einen Induktionsherd?
Die Bedienung eines Induktionsherds ist einfach und intuitiv:
- Stelle das induktionsgeeignete Kochgeschirr auf die gewünschte Kochzone.
- Schalte den Herd ein und wähle die gewünschte Temperatur oder Kochstufe.
- Beobachte die Temperaturanzeige, um sicherzustellen, dass die Hitze richtig eingestellt ist.
- Nach dem Kochen kannst du den Herd einfach ausschalten; die Kochfläche bleibt relativ kühl.
Ist Induktion sicher?
Ja, Induktionsherde gelten als sehr sicher. Da nur das Kochgeschirr erhitzt wird und die Kochfläche selbst durch das heiße Geschirr nur geringfügig heiß wird, verringert sich das Risiko von Verbrennungen. Außerdem schaltet sich der Herd automatisch ab, wenn kein geeignetes Kochgeschirr erkannt wird.
Welche Töpfe und Pfannen sind für Induktionsherde geeignet?
Für Induktionsherde solltest du Kochgeschirr aus ferromagnetischen Materialien verwenden, wie:
- Edelstahl mit ferromagnetischem Boden
- Gusseisen
- Spezielle Induktionspfannen
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