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Quelle: iStock.com/Kerkez

Grillen auf dem Balkon: Was ist erlaubt?

Sommerzeit ist Grillzeit: Du bist unsicher, ob du auf deinem Balkon grillen darfst? Wir erklären dir die unterschiedlichen Regelungen und stellen dir die besten Grills für den Einsatz auf dem Balkon vor.

1. Darf ich auf meinem Balkon grillen?

Generell gilt: Das Grillen auf dem Balkon ist laut dem Deutschen Mieterbund nicht grundsätzlich verboten. Das bedeutet jedoch nicht, dass du tagtäglich den Grill anschmeißen darfst – Qualm, Grillgeruch und Rauch können nämlich von anderen Mietern und Nachbarn als Beeinträchtigung empfunden werden. Auch die Belange des Vermieters müssen von Grill- und Barbecue-Fans berücksichtigt werden. Denn es gilt: Ein festgeschriebenes Recht, welches das Grillen erlaubt, gibt es leider nicht.

Grillen auf dem Balkon
Quelle: iStock.com/Petri Oeschger
Unter bestimmten Umständen dürfen Mieter auf dem Balkon grillen.

Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen rund um das Grillen auf dem Balkon:

Wann ist das Grillen auf dem Balkon nicht erlaubt?

Auch wenn kein Gesetz existiert, welches dir das Grillen auf dem Balkon von vornherein verbietet, gibt es Möglichkeiten, wie dir Vermieter oder Hausverwaltungen dies verwehren oder einschränken können: Ist im Mietvertrag oder in der Hausordnung das Grillen verboten, musst du dich daran halten. Wer die Vorschriften missachtet, riskiert eine Abmahnung und bei Wiederholung sogar eine Kündigung.

Wie oft darf ich auf meinem Balkon grillen?

Eine bundesweit geltende Vorschrift, wie oft du auf dem Balkon grillen darfst, gibt es nicht. Je nach Land oder Kommune gelten unterschiedliche Regelungen. Während beispielsweise in Bayern aus rechtlicher Sicht maximal fünfmal im Jahr gegrillt werden darf, erlaubt die Stadt Bonn das Grillen einmal im Monat. Solange sich kein Nachbar beschwert, darfst du natürlich auch öfter im Jahr Steaks und Co. auf den Rost schmeißen.

Wann darf ich auf meinem Balkon grillen?

Auch hierzu gibt es keine einheitlichen Regelungen. Generell gilt: Halt dich an die Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr. Von mitternächtlichen Grillzusammenkünften solltest du somit absehen. Manche Kommunen sehen zudem vor, dass das Grillereignis mindestens 48 Stunden vorher bei den Nachbarn angekündigt werden muss.

Mit welchem Grill darf ich auf dem Balkon grillen?

Manche Bundesländer wie beispielsweise Hamburg verbieten den Einsatz eines Holzkohlegrills auf dem Balkon. Erkundige dich im Zweifelsfall bei der zuständigen Behörde.

Info: In Mietshäusern und Nachbarschaften gilt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Du bist verpflichtet, darauf zu achten, deine Nachbarn so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Deswegen raten wir davon ab, einen Holzkohlegrill auf dem Balkon zu nutzen. Wer seine Nachbarn regelmäßig zuqualmt, muss sogar mit einer Geldstrafe rechnen – Nachbarschaftsstreitigkeiten eingeschlossen.

Das Grillen auf dem Balkon ist erlaubt und mit den Nachbarn ist auch alles geklärt – super, dann fehlt nur noch der richtige Grill! Elektro oder Gas ist dabei die wichtigste Frage, wenn es ums Grillen auf dem Balkon geht.

2. Verschiedene Balkongrills

Wenn du dir unsicher bist, ob Gas oder eher Elektro das Richtige für dich ist, solltest du die nächsten Kapitel durchlesen. Darin stellen wir dir die besten Gas- und Elektrogrills vor und verraten dir die wichtigsten Vorteile der jeweiligen Technik.

Gasgrill vs. Elektrogrill
Gasgrills und Elektrogrills verfügen über unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Die folgende Übersicht kann dir einen schnellen Eindruck vermitteln, welcher Grill vermutlich der richtige für dich ist. Klick einfach auf die gewünschte Grillart.

Vorhaben Geeignete Grills
Ich möchte so wenig wie möglich ausgeben. Elektrogrills
Mein Grillgut soll rauchig schmecken. Gasgrills (mit Räucherpellets)
Ich möchte den Grill auch unterwegs nutzen, beispielsweise im Park. Gasgrills
Die Folgekosten sollten so gering wie möglich bleiben. Elektrogrills
Die Temperatur sollte hoch und sehr genau regulierbar sein. Gasgrills
Ich möchte nicht mit offener Flamme grillen. Elektrogrills
Beim Grillen möchte ich spontan sein. Elektrogrills

2.1 Gasgrills

Gasgrills werden über eine extern angeschlossene Flasche mit Gas versorgt, welches innerhalb von Minuten den Rost erhitzt. Lange Zeit galten sie unter echten Grillfans und BBQ-Anhängern als unpopulär, weil diese das typische Röstaroma vermissten. Heute steht das Braten auf einem Gasgrill dem Geschmackserlebnis des Holzkohlegrills in keinem Punkt nach – auch auf einem solchen Balkongrill entstehen mit der richtigen Methode die typischen Röstaromen.

Gasgrill
Quelle: iStock.com/MagicBones
Mit einem Gasgrill lässt sich die Temperatur schnell und genau regeln.

Die Wahl zwischen kompaktem Tischgrill oder ausladender Grillstation ist von verschiedenen Kriterien abhängig wie:

  1. Platzangebot auf dem Balkon
  2. Anzahl der Personen, für die regelmäßig gegrillt werden soll
  3. Speisen, die gegrillt werden sollen
  4. Gewünschte Sonderfunktionen

Für den Einstieg und wenn du nur hin und wieder im Jahr im kleinen Kreis grillen möchtest, empfiehlt sich ein günstiges Einsteigermodell. Hierbei handelt es sich um kompakte Tischgrills, die auch auf dem kleinsten Balkon Platz finden.

Wer sich für einen Mittelklassegrill entscheidet, findet auch hier eine große Auswahl an Modellen, die zwar nicht mit teuren Produkten mithalten können, dennoch eine Vielzahl an Funktionen aufweisen und sich auch für ein regelmäßiges Grillvergnügen eignen.

Wer sich für das mittlere Preissegment entscheidet, hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Modellen:

  • Kugelgrill
  • Steakgrill
  • Tischgrill

Wer mehr Platz auf dem Balkon oder der Terrasse zur Verfügung hat, dem empfehlen wir einen Grillwagen. Bei solchen Grillwagen handelt es sich sozusagen um kleine Outdoorküchen, die neben einer großen Grillfläche auch integrierte Arbeitsflächen und einen Außenbrenner aufweisen, auf dem du parallel zum Grillen mit einer Pfanne kochen kannst.

Wichtig zu wissen:

  • Grillwagen beanspruchen etwa zwei Quadratmeter Stellfläche.
  • Preistechnisch eher im höheren Segment angesiedelt.
  • Mit großer Gasflasche betrieben, die im Stauraum unterhalb der Grillfläche untergebracht wird.

2.2 Elektrogrills

Ebenfalls eine gute Wahl für den Balkon sind Elektrogrills, die mit Strom funktionieren. Wie auch ein Gasgrill sind sie sofort einsatzbereit, erzeugen kaum Qualm oder Rauch und sind dazu auch einfach zu reinigen. Die herausnehmbare Schale unterhalb der Grillfläche fängt heruntertropfendes Fett auf und kann bei den meisten Modelle nach dem Grillen in der Spülmaschine gereinigt werden. Elektrogrills weisen eine Wattleistung von etwa 2.000 auf und besitzen manchmal einen Deckel, sodass hohe Temperaturen erreicht werden können.

Elektrogrill
Quelle: iStock.com/Alexlukin
Ein Elektrogrill ist in der Regel besonders platzsparend.

Gut zu wissen:

  • Auswahl zwischen elektrisch betriebenem Tisch- oder Standgrill
  • Indirektes Grillen möglich, wenn der Balkongrill zwei Heizzonen besitzt
  • Kontaktgrill oder Rostgrill: Bei erstem sind Heizplatte und Heizspiralen voneinander getrennt, bei einem Rostgrill wird der Grillrost direkt über der Spirale angebracht

Die günstigsten Elektrogrills sind bereits für um die 50 Euro erhältlich und eignen sich dann, wenn du nicht viel ausgeben möchtest und nur gelegentlich grillst. Der Funktionsumfang ist häufig sehr reduziert – Würstchen, Gemüsespieße und Steaks kannst du darauf trotzdem ohne Geschmacksabstriche grillen!

Wer sich etwas mehr Funktionsumfang wünscht, weil er beispielsweise auch indirekt grillen möchte, sollte etwas mehr Geld ausgeben. Balkongrills im mittleren Preissegment besitzen in der Regel einen stufenlos verstellbaren Temperaturregler, sodass du die Hitzeintensität an das Grillgut anpassen kannst.

Wer sich im Premiumsegment umsieht, wird wohl kaum um die Marke Tefal herumkommen. Unter der Markenbezeichnung OptiGrill findest du eine große Auswahl an Kontaktgrills, die mit diversen Funktionen ausgestattet sind und sich somit auch für Grillperfektionisten eignen.

FAQ

  • Ich habe einen Elektrogrill – Darf ich trotz Verbot damit auf dem Balkon grillen?

    Nein, wenn dir der Vermieter oder die Hausverwaltung durch einen Zusatz im Mietvertrag oder in der Hausordnung das Grillen verbietet, sind auch Elektrogrills nicht erlaubt. Hältst du dich nicht daran, droht eine Abmahnung oder im schlimmsten Fall die fristlose Kündigung. Wer trotzdem grillen möchte, sollte zunächst das Gespräch suchen, da es sich häufig um allgemeine Klauseln handelt, die in erster Linie darauf ausgelegt sind, dass Nachbarn nicht durch Rauch und Qualm von Holzkohlegrills belästigt werden. Unser Tipp, falls der Vermieter auch einen Elektrogrill auf dem Balkon ablehnt: Schaff dir einen kleinen Indoor-Tischgrill an, den du beispielsweise in der Küche unter der Dunstabzugshaube platzierst. Auch wenn dann das Grillen nicht draußen stattfindet – gemütlich auf dem Balkon essen kannst du anschließend immer noch!

  • Was ist der beste Grill für den Balkon?

    Die besten Grills für den Balkon werden mit Gas oder Strom betrieben. Dadurch rauchen und qualmen sie nur wenig, sodass nahe wohnende Nachbarn nicht gestört werden. Welcher Grill der richtige für dich ist, kannst du im 2. Kapitel unseres Ratgebers nachlesen.

  • Ist das Grillen mit Holzkohle auf dem Balkon erlaubt?

    Je nach Land und Kommune kann die Nutzung eines Holzkohlegrills auf dem Balkon verboten sein. Auch in manchen Mietverträgen findet sich zum Schutz der Nachbarn eine Klausel, die das Grillen mit Kohle nicht erlaubt. Auch wenn für dich keine solche Vorschrift existiert, raten wir dir vom Holzkohlegrill auf dem Balkon ab: Nachbarn könnten sich gestört fühlen – Streitigkeiten vorprogrammiert. Entscheid dich deswegen lieber für einen Gas- oder Elektrogrill.

  • Kann mein Vermieter das Grillen auf dem Balkon verbieten?

    Ja, durch einen Zusatz in der Hausordnung oder im Mietvertrag darf das Grillen auf dem Balkon verboten werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Abmahnung oder eine Kündigung.

Möglichkeiten für das Grillen auf dem Balkon – Zusammenfassung
  • Laut dem Deutschen Mieterbund ist Grillen auf dem Balkon nicht grundsätzlich verboten, aber es gibt auch kein festgeschriebenes Recht, das Grillen auf dem Balkon grundsätzlich erlaubt.
  • Je nach Bundesland oder Kommune gibt es unterschiedliche Regelungen, was die Grillhäufigkeit im Jahr betrifft. Wer seine Nachbarn regelmäßig zuqualmt, kann sogar mit einer Geldstrafe rechnen.
  • Qualm, Grillgeruch und Rauch können von anderen Nachbarn als Beeinträchtigung empfunden werden, daher verbieten einige Bundesländer den Einsatz eines Holzkohlegrills auf dem Balkon.
  • Weiche deswegen auf einen Elektro- oder Gasgrill aus.
  • Richte dich generell danach, ob im Mietvertrag bzw. der Hausordnung Grillen ausdrücklich erlaubt oder verboten ist, und halte die übliche Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr ein.
Redakteurin Miriam

Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!

Auf den Punkt – das gilt bei Miriam nicht nur beim Kreieren von leckeren Gerichten, sondern auch für informative, redaktionelle Texte. Seit 2014 berät sie unsere Kunden kompetent in allen Produktbereichen.