
Was ist in Kühlakkus und Kühlpads drin?
Sie dienen dem Kühlen von Lebensmitteln, Getränken, Verletzungen und Co. Doch woraus bestehen Kühlakkus und Kühlpads eigentlich? Die Antwort bekommst du hier bei uns!
1. Kühlakkus Inhalt
Elemente üben für eine begrenzte Zeit einen kühlenden Effekt aus. Diese gibt es als
- feste Kühlakkus aus Kunststoff, die vorrangig zum Transport von Lebensmitteln, Getränken oder Medikamenten in Kühlboxen genutzt werden
- oder als flexible/weiche Kühlpads, die beispielsweise bei Verletzungen und Insektenstichen zum Einsatz kommen.
Die Inhaltsstoffe in beiden Varianten sind:
- Kühlakkus: Wasser, Salz (damit das Wasser nicht zu schnell gefriert)
- Kühlpads: Wasser, Salz, Frostschutzmittel (meistens Propylenglykol), Lebensmittelfarbe (blau), manchmal Konservierungsmittel (damit das Wasser nicht verdirbt)
Wichtig: Selten findet sich in Kühlelementen auch das giftige Frustschutzmittel Ethylenglykol. Aber auch Kühlpads, die mit dem hautreizenden (aber nicht giftigen Frostschutzmittel) Propylenglykol gefüllt sind, sollten von Kleinkindern und Haustieren ferngehalten werden.
Kühlakkus und Kühlpads unterscheiden sich in ihren Inhaltsstoffen.
Eine Sondervariante der Kühlelemente sind Kühlakkus zum Knicken – auch „Kältekompressen“ oder „Sofort-Kühlakkus“ genannt. Diese beinhalten ein spezielles Granulat sowie eine Flüssigkeit, welche nach dem Knicken des Pads eine chemische Reaktion im Inneren des Beutels bewirkt. Die Kältekompressen verfügen nach dem Knicken über einen Sofortkühleffekt und sind besonders praktisch in der Medizintasche sowie auf Reisen oder Wanderungen zum Kühlen von Stichen und Verletzungen. Diese Art Kühlpad ist allerdings nur einmalig nutzbar und sollte danach entsorgt werden.
Wie lange halten Kühlakkus kalt? Erfahre in dieser Beratung mehr darüber, wie du Kühlakkus am besten und längsten nutzt.
2. Kühlakkus selber machen
Kühlelemente kannst du auch ganz einfach mit ein paar wenigen Zutaten selbst herstellen. Dazu benötigst du:
- 2 Gläser Wasser
- ½ Glas Salz
- ½ Glas Stärke
- blaue Lebensmittelfarbe
Lasse alles unter ständigem Rühren kurz aufkochen und fülle die gelartige Masse in einen Gefrierbeutel. Wenn dieser abgekühlt ist, solltest du diesen für mindestens 12 Stunden in einen Gefrierschrank legen, bevor du die selbst gemachte Kältekompresse benutzen kannst.
3. Kühlelemente entsorgen
Kühlelemente entsorgen
Die meisten Kühlelemente sind für den mehrmaligen Gebrauch gedacht und somit wiederverwendbar – mit Ausnahme von Sofort- beziehungsweise Knick-Kältekompressen, welche nach der erstmaligen Nutzung entsorgt werden müssen.
Das musst du bei der Entsorgung von Kühlelementen beachten:
- Kühlakkus, Kühlpads und Sofort-Kompressen kannst du im Hausmüll entsorgen.
- Solltest du größere Mengen von Kühlelementen wegwerfen wollen, suche dazu den Wertstoffhof auf.
- Die Kühlflüssigkeit sollte keinesfalls im Abfluss oder in der Toilette entsorgt werden.
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