
Bart wachsen lassen: Pflegetipps für den perfekten Vollbart
Du willst deinen Bart wachsen lassen, hast aber keine Lust auf nervigen Juckreiz und Lücken? Hier erfährst du, welche Pflege dein Bart und deine Haut für ein perfektes Ergebnis benötigen.
1. Bart wachsen lassen: Die ersten Wochen
Wenn du dir einen Bart wachsen lassen möchtest, sind die ersten Wochen oft besonders herausfordernd:
- Sobald du aufhörst, dich zu rasieren, pieksen die neuen Barthaare häufig unangenehm und können Hautirritationen auslösen.
- Außerdem kann es dazu kommen, dass der Bart in den ersten Wochen noch lückenhaft aussieht.
Hier ist es wichtig, Durchhaltevermögen zu beweisen, wenn du einen Vollbart möchtest. In der Regel zeigt sich nach etwa zwei Monaten ein volles Wuchsbild und das Jucken und Pieksen der Wachstumsphase legen sich. Mit der richtigen Pflege kannst du unangenehme Begleiterscheinungen zudem mildern und mit bestimmten Hilfsmitteln wie einem Bartroller sogar das Bartwachstum anregen.






Info: Für einen Vollbart solltest du mindestens vier bis sechs Wochen auf das Rasieren verzichten. Je nach gewünschter Dichte benötigt ein Vollbart insgesamt zwei bis drei Monate zum Wachsen.
2. So pflegst du deinen Bart in der Wachstumsphase richtig
Wenn du deinen Bart wachsen lassen möchtest, solltest du unbedingt etwas Zeit in die richtige Haut- und Haarpflege des Bartes investieren, damit du dich am Ende an deinem gut konturierten und gepflegten Vollbart erfreuen kannst. Worauf es dabei ankommt, erfährst du im Folgenden.
Tipp: Was du beim Bart rasieren beachten solltest, damit dir die perfekte Rasur gelingt, erfährst du in unserer Beratung.
2.1 Die richtige Hautpflege
Damit es nicht zu Jucken und Rötungen kommt, solltest du deine Gesichtshaut unter dem Bart regelmäßig reinigen und pflegen. Für die tägliche Reinigung eignet sich ein Bartshampoo. Trage dieses hierzu auf den befeuchteten Bart auf und massiere es vorsichtig ein. Anschließend kannst du es mit warmem Wasser ausspülen.
Info: Anders als herkömmliches Shampoo ist Bartshampoo besonders mild zur empfindlichen Gesichtshaut und entfettet die Barthaare zudem nicht so stark.
Bartpflege-Essentials: Diese drei Schritte sind unverzichtbar, um deine Haut gesund zu halten und das Haarwachstum optimal zu unterstützen.
2.2 Bartöl gegen den Juckreiz
Bartöl kann ein wirksames Mittel gegen den Juckreiz sein, der häufig auftritt, wenn du deinen Bart wachsen lässt. Dieser unangenehme Reiz entsteht meist in der Übergangsphase (etwa nach zwei bis drei Wochen), wenn die nachwachsenden Barthaare sich kräuseln und mit ihren scharfen Enden die Gesichtshaut irritieren. Zudem entziehen die Haare der Haut Feuchtigkeit, was zu Trockenheit und Schuppenbildung führen kann.
Warum hilft Bartöl so effektiv?: Gutes Bartöl besteht in der Regel aus einer Kombination von Basisölen (Trägerölen) und ätherischen Ölen. Es legt sich wie ein Schutzfilm um das Haar und dringt tief in die Haut ein.
- Feuchtigkeit: Das Öl ersetzt den fehlenden Talg der Haut.
- Beruhigung: Inhaltsstoffe wie Mandel- oder Arganöl lindern Entzündungen.
- Geschmeidigkeit: Das Barthaar wird weicher und sticht weniger in die Haut.
- Glanz & Duft: Dein Bart sieht gepflegter aus und riecht angenehm.
So wendest du Bartöl richtig an:
Damit das Öl seine volle Wirkung gegen den Juckreiz entfalten kann, solltest du es täglich – am besten direkt nach dem Duschen oder der Gesichtsreinigung – anwenden:
- Waschen & Trocknen: Reinige dein Gesicht. Dein Bart sollte handtuchtrocken (leicht feucht) sein, da die Poren dann geöffnet sind.
- Dosieren: Gib je nach Bartlänge 2 bis 4 Tropfen Öl in deine Handflächen. Weniger ist oft mehr!
- Verteilen: Verreibe das Öl kurz in den Händen, um es anzuwärmen.
- Einmassieren: Massiere das Öl gründlich ein. Achte besonders darauf, die Haut unter dem Bart zu erreichen, denn dort sitzt die Ursache für den Juckreiz.
- Einarbeiten: Streiche abschließend über die Barthaare, um auch die Spitzen zu versiegeln. Ein Bartkamm oder eine Bürste hilft dabei, das Öl gleichmäßig bis zur Wurzel zu verteilen.


























2.3 Bart regelmäßig bürsten
Neben dem Bartöl ist die Bartbürste dein wichtigstes Werkzeug, um das Wachstum deines Bartes zu unterstützen und deinen Look zu perfektionieren.
Warum ist tägliches Bürsten so wichtig?
Sobald dein Bart eine gewisse Länge erreicht hat, solltest du eine Bartbürste verwenden. Das hat gleich mehrere Vorteile:
- Verteilung von Ölen: Die Borsten nehmen das natürliche Sebum (Hauttalg) oder dein aufgetragenes Bartöl auf und verteilen es gleichmäßig bis in die Spitzen.
- Peeling-Effekt: Die Bürste entfernt abgestorbene Hautschuppen, die sonst Juckreiz und Entzündungen fördern könnten.
- Durchblutung: Die Massage der Haut regt die Durchblutung an, was die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln verbessert.
- Wuchsrichtung trainieren: Durch regelmäßiges Bürsten gewöhnst du widerspenstige Haare daran, in die gewünschte Richtung zu wachsen.




















Gesetzlicher Referenzpreis auf Kaufland.de (ohne Versandkosten)

3. FAQ
Wie lange muss ich meinen Bart wachsen lassen, bis ich einen echten Vollbart habe?
Hier ist etwas Geduld gefragt: Im Durchschnitt wächst ein Barthaar etwa 1,2 bis 1,5 Zentimeter pro Monat. Damit aus den ersten Stoppeln ein vorzeigbarer Vollbart wird, solltest du mit einer Zeitspanne von etwa zwei bis drei Monaten rechnen. In den ersten Wochen sieht der Bart oft noch lückenhaft aus – wenn du einen Vollbart möchtest, solltest du dich davon nicht abschrecken lassen und den Bart nicht rasieren.
Kann ich mein Bartwachstum künstlich beschleunigen?
Es gibt kein Mittel, mit dem du dein Bartwachstum direkt beeinflussen kannst, denn dein Bartwuchs ist primär genetisch bedingt. Du kannst ihn jedoch indirekt unterstützen:
- Ernährung: Achte auf ausreichend Biotin, Zink und Vitamine.
- Lifestyle: Viel Schlaf und wenig Stress halten deinen Testosteronspiegel stabil.
- Pflege: Wie oben beschrieben, fӧrdert regelmäßiges Bürsten die Durchblutung und hält die Haarfollikel gesund.
Stimmt es, dass Rasieren den Bartwuchs beschleunigt?
Das ist einer der hartnäckigsten Mythen überhaupt. Die kurze Antwort lautet: Nein. Rasieren hat keinen Einfluss auf die Aktivität deiner Haarwurzeln oder die genetisch festgelegte Dicke der Haare. Dass Stoppeln nach der Rasur oft dunkler oder dicker wirken, liegt nur daran, dass die Haare an ihrer dicksten Stelle (der Basis) abgeschnitten wurden und die weiche, abgenutzte Spitze fehlt. Wenn du einen Vollbart willst, hilft also nur eines: Den Rasierer liegen lassen.
Auf unserer Website verwenden wir Inhalte, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Die Kaufland Marketplace GmbH übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der auf Kaufland.de bereitgestellten Beratungstexte. Es sollten stets die offiziellen Herstellervorgaben beachtet werden, um eine sichere sowie ordnungsgemäße Nutzung der Produkte zu gewährleisten.