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Tomaten haltbar machen – so gelingt’s!
Mit Tomaten kannst du viele einfache und leckere Beilagen, Soßen, Sugos und Pestos herstellen. Die Verarbeitung von Tomaten sorgt zudem dafür, dass die Früchtediese länger haltbar bleiben. Hier erfährst du die besten Methoden!
1. Tomaten haltbar machen – 5 Methoden
Du hast eine Tomatenernte aus deinem heimischen Beet, die deinen aktuellen Bedarf an Tomaten übersteigt und willst die überschüssigen Früchte konservieren? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten dazu.
Tipp
Tipp: Beachte, dass frische Tomaten bei perfekter Lagerung (bei ca. 13 bis 18 Grad Celsius) bis zu 14 Tage langhaltbar sind. Wichtig ist, dass du die Früchte nicht im Kühlschrank lagerst, denn dort verlieren sie an Textur und Geschmack. Bewahre sie zudem getrennt von anderem Obst und Gemüse auf, denn sie scheiden während der Lagerung Ethen aus. Dieser Stoff beschleunigt das Reifen von anderem Gemüse und Früchten, sodass diese schneller verderben.
Tomaten kannst du haltbar machen, indem du sie zum Beispiel zu Soße, Pesto oder Ketchup verarbeitest. [Quelle: Melica – stock.adobe.com]
1.1 Tomaten einkochen
Der mediterrane Klassiker: Wenn du deine Tomaten länger haltbar machen möchtest, kannst du sie einkochen und als Tomatensoße beziehungsweise Tomatensugo verwenden.
So stellst du Tomatensoße/Tomatensugo her (perfekt für Pasta, Pizza, Lasagne, Suppen sowie Gemüse- und Fleischgerichte):
Wasche und stückle die Tomaten und lass sie für mindestens eine Stunde lang in einem Topf köcheln. Die Einkochzeit richtet sich nach gewünschter Intensität und Konsistenz. Die Masse kannst du zudem noch einmal pürieren oder durch ein Passiergerät geben. Die Soße wird dann gleichmäßig und geschmeidig. Je nach Geschmack kannst du den Sugo auch mit Knoblauch, Zwiebeln und Kräutern wie Basilikum und Oregano verfeinern.
Beim Einkochen ist es wichtig, sicherzustellen, dass sowohl die Gläser als auch die Deckel gründlich sterilisiert sind, um das Risiko von Bakterienwachstum und Verderb zu minimieren. Zudem sollte die richtige Temperatur und Zeit eingehalten werden, um sicherzustellen, dass die Tomaten ausreichend erhitzt werden, wodurch sie länger haltbar bleiben und ihre Qualität bewahrt wird.
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Eingefroren hält sich die Tomatensoße mehrere Monate lang.
1.2 Tomaten haltbar machen im Glas
Tomaten lassen sich auch auf vielfältige Weisen im Glas haltbar machen. Wir haben einige Methoden zusammentragen, mit denen du deine Tomaten für einige Wochen und gefroren sogar für mehrere Monate haltbar machen kannst:
So stellst du Tomatenketchup selbst her:
Stückel deine Tomaten und koche sie mit Zwiebeln und Öl im Topf für circa 30 bis 60 Minuten ein. Püriere dann die Masse und füge Essig und gegebenenfalls etwas Zucker hinzu.
Im Prinzip stellst du Tomatenmark wie Ketchup her, nur dass sich im Tomatenmark weder Essig noch Zucker befinden. Koche die Tomaten mindestens für eine Stunde in einem Topf, passiere und püriere die Masse und würze sie mit Pfeffer, Chili und Oregano.
So gelingt dir Tomatenpesto:
Gib Tomaten, Pinienkerne, Basilikum, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Parmesan und Öl in ein Gefäß und püriere alle Zutaten ordentlich durch. Die Masse kannst du einfach im Glas kühl stellen oder einfrieren.
1.3 Tomaten trocknen
Du kannst Tomaten auch haltbar machen, indem du sie trocknest. Wie dir das gelingt, erfährst du im Folgenden:
Wenn du die getrockneten Tomaten zusätzlich in Öl einlegst, sind diese für einige Monate haltbar.
1.4. Tomaten einlegen
Eingelegt in Öl lassen sich Tomaten für mehrere Monate haltbar machen. Diese Methode eignet sich besonders für getrocknete Tomaten, Cherrytomaten und Cocktailtomaten. Wenn du größere Tomaten verwendest, solltest du diese zuerst in Scheiben schneiden, bevor du sie in Öl mit verschiedenen Gewürzen und Zutaten einlegst. Sie eignen sich anschließend als mediterraner Snack oder Beilage.
1.5 Tomaten einfrieren
Ganz oder in Scheiben kannst du Tomaten sogar einfrieren. Beachte aber, dass sie durch die Kälte sowohl an Konsistenz als auch an Aroma verlieren (deswegen solltest du sie auch nicht im Kühlschrank lagern). Besser ist es, wenn du sie verarbeitet, also in Form von Tomatensoße, Pesto, etc. einfrierst.
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Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!
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