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Boxspringbett kaufen: Die wichtigsten Kriterien
Du möchtest dir ein Boxspringbett anschaffen, weißt aber nicht genau, worauf du beim Kauf achten solltest? Wir geben dir 5 Tipps, damit du das passende Boxspringbett für dich findest.
1. Kaufaspekte für Boxspringbetten
Ein Boxspringbett besteht aus mehreren optimal aufeinander abgestimmten Schichten, die einen hohen Schlafkomfort versprechen.
Boxspringbetten bestehen aus mehreren Schichten.
Wie du dein neues Boxspringbett am besten auswählst, erklären wir dir in den nächsten Kapiteln zu den Themen:










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In dieser Beratung erfährst du alles Wissenswerte über die Vor- und Nachteile eines Boxspringbettes!
2. Tipp 1: Die optimale Größe deines Boxspringbettes
Boxspringbetten stellen ein optisches Highlight im Schlafzimmer dar, haben das charakteristisch ausladende Kopfteil und sind sehr robust. Somit benötigen sie mehr Platz im Schlafzimmer als herkömmliche Betten. Prüfe daher vor dem Kauf, ob
- du genügend Platz im Schlafzimmer hast,
- du alle Türen, Schränke sowie Schubladen öffnen kannst
- und das Kopfteil des Boxspringbettes auch in ein Schlafzimmer mit Dachschrägen passt.
Ein Boxspringbett gibt es in unterschiedlichen Größen.
Zudem findest du Boxspringbetten in den folgenden üblichen Bettengrößen:
- Boxspringbett 200x200
- Boxspringbett 180x200
- Boxspringbett 160x200
- Boxspringbett 140x200
- Boxspringbett 120x200
- Boxspringbett 90x200
Fazit: Beachte, dass Boxspringbetten sehr groß, breit und durch das charakteristische Kopfteil hoch sind. Prüfe also vor dem Kauf, ob ein Boxspringbett in dein Schlafzimmer passt.
3. Tipp 2: Das passende Untergestell für dein Boxspringbett
Die Unterbox des Boxspringbettes stellt die unterste Schicht dar und befindet sich unmittelbar über dem Boden. Im Wesentlichen ersetzt sie den Lattenrost bei herkömmlichen Betten, denn in dem mit Stoff bespannten Holzkasten befindet sich die Federung für die darauf liegende Matratze.
Auf diese Punkte solltest du beim Untergestellt des Boxspringbettes achten:
- Untergestell mit Federung oder Stauraum: Legst du mehr Wert auf einen Bettkasten, eignet sich ein Boxspringbett mit Stauraum anstatt der Federung in der Unterbox. Möchtest du aber vom maximalen Liegekomfort profitieren, solltest du darauf achten, dass die Unterbox gefedert ist.
- Bonellfedern oder Taschenfedern: Soll deine Unterbox mit Federn bestückt sein, kannst du zwischen Bonellfedern (klassische Stahlfedern, die miteinander verbunden sind) wählen oder Taschenfedern (Federn sind einzeln in Taschen aus Stoff eingenäht). Während Bonellfedern verhältnismäßig weich im Liegegefühl sind, bieten Taschenfedern eine punktuelle Stabilität, die die Wirbelsäule entlastet. Achte bei Taschenfedern auf einen Richtwert von circa 250–300 Federn je m² Liegefläche, um die optimale Unterstützung für deinen Körper zu erhalten.
- Massivholz oder Pressspan: Je nachdem, wie robust dein Boxspringbett sein soll, eignet sich eine Variante mit Massivholz (Echtholz) eher als eine Variante aus Pressspan.
- Luftzirkulation: Damit das Bett ausreichend belüftet wird, sollte sich ein Spalt zwischen Boden und Untergestell befinden. Achte also darauf, ob sich die Unterbox auf Füßen befindet oder ganz am Boden aufliegt.
Fazit: Bedenke, ob du das Untergestell deines Boxspringbettes als Stauraum oder als weitere Liegeschicht zur optimalen Unterstützung deiner Matratze nutzen möchtest. Ist Letzteres der Fall, empfiehlt sich eine Unterbox mit mindestens 250 bis 300 Federkernen pro Quadratmeter Liegefläche. Für die optimale Luftzirkulation solltest du eine Variante nutzen, bei der das Untergestell nicht direkt auf dem Boden aufliegt.
4. Tipp 3: Die richtige Matratze für dein Boxspringbett
Die Matratze bildet die Zwischenschicht eines Boxspringbettes. Diese sollte perfekt auf das Untergestell abgestimmt sein, damit sie deinen Schlafbedürfnissen entspricht.
Auf diese Punkte solltest du bei der Zwischenschicht, der Matratze, deines Boxrpingbettes achten:
- Bonellfeder, Taschenfedern oder Tonnentaschenfedern: Auch hier gilt, genau wie bei der Unterbox, dass eine Matratze mit Bonellfedern eher für Menschen geeignet ist, die gerne weich liegen. Taschenfedern bieten eine genaue Punktelastizität, was für die perfekte Unterstützung deines Körpers sorgt. Auch hier empfiehlt sich der Richtwert 250–300 Federn/m² Liegefläche für eine gute Stützkraft. Bei Taschenfederkernmatratzen hast du zusätzlich die Möglichkeit, eine Zonen-Matratze zu wählen. Üblicherweise sind hier 5 bis 7 Zonen, wobei jede Zone eine eigene Federung je nach Körperzone bietet.
- PU-Schaum, Kaltschaum oder Visco-Schaum: Matratzen aus PU-Schaum besitzen nur wenig Rückstellkraft und neigen daher zur Kuhlenbildung. Wer gerne härter liegt, wählt eine Matratze aus Kaltschaum. Visco-Schaum passt sich individuell deiner Körperkontur an und bietet so die optimale Unterstützung.
- Härtegrad: Wähle den für dich passenden Härtegrad der Matratze aus. Generell lässt sich sagen, dass Seitenschläfer weicher als Rücken- oder Bauchschläfer liegen sollten. Der Härtegrad ist aber auch von Körpergewicht und Körpergröße abhängig.
Fazit: Wähle für die Zwischenschicht deines Boxspringbettes eine Federkernmatratze für genaue Punktelastizität mit mindestens 250 bis 300 Federkernen pro Quadratmeter Liegefläche. Achte zudem auf den richtigen Härtegrad sowie ein entsprechendes Material wie Kalt- oder Visco-Schaum oder für ein weicheres Liegegefühl PU-Schaum.
Hier erfährst du, wie du den perfekten Härtegrad für deine Matratze findest.
So findest du die perfekte Matratze!








Tipp 4: Der geeignete Topper für dein Boxspringbett
Der Boxspringtopper bildet die oberste Schicht, schützt deine Matratze und sorgt für zusätzlichen Liegekomfort.
Der Topper bildet die oberste Schicht des Boxspringbettes.
Auf diese Punkte solltest du bei der Auswahl eines Toppers für dein Boxspringbett achten:
- Höhe und Raumgewicht: Für den optimalen Liegekomfort empfiehlt sich eine Höhe von mindestens 6 cm sowie ein Raumgewicht von mindestens 40 Kg/m³.
- Zwei oder ein Topper: Mithilfe eines durchgehenden Toppers kannst du eine zusammenhängende Liegefläche in deinem Boxspringbett schaffen und die Besucherritze vermeiden.
- Visco-Schaum, Kaltschaum, Gel oder Latex: Beim Topper kannst du aus vielen verschiedenen Materialien wählen. Für ein eher weiches Liegegefühl aber hohe Atmungsaktivität, entscheide dich für einen Topper aus Latex, während ein Gel-Topper ein eher festes Liegegefühl bietet. Ein Kaltschaum-Topper ist fest, aber flächenelastisch, während sich Visco-Schaum an deine Körperkontur anpasst.
Fazit: Der Topper ist als oberste Schicht für den Liegekomfort zuständig. Je nach gewählter Größe kannst du ihn zur Vermeidung der Besucherritze einsetzen und so von einer durchgehenden Liegefläche profitieren. Hier empfiehlt sich eine Höhe von mindestens sechs Zentimetern sowie ein Raumgewicht von mindestens 40 Kilogramm pro Kubikmeter. Wähle außerdem aus Visco-, Kaltschaum, Gel oder Latex aus.





6. Tipp 5: Weitere wichtige Kaufaspekte für dein Boxspringbett
Beachte diese weiteren Kaufaspekte bei der Wahl deines Boxspringbettes:
- Material: Achte darauf, dass dein Boxspringbett mit abwaschbarem Stoff, Leder, Samt o.ä. bezogen ist. In der Regel sind die Stoffe nicht abziehbar und damit mit der Hand abzuwaschen.
- Farbe: Wähle eine Farbe für dein Boxspringbett, welche gut zu deinem Schlafzimmer passt. Bedenke dabei, dass das Bett größer ist als ein herkömmliches Bett.
- Kopfteil: Das Kopfteil ist ein Erkennungsmerkmal von Boxspringbetten und wird als markantes Designelement genutzt. Es dient außerdem als Rückenlehne und ist in der Regel ausladend und hoch. Achte darauf, dass es gut gepolstert ist, sodass du dich bequem daran anlehnen kannst.
Boxspringbetten verfügen über markante Kopfteile, die sich zum bequemen Anlehnen eignen.
Fazit: Wähle für dein Boxspringbett die passende Farbe für dein Schlafzimmer sowie ein von Hand abwaschbares Material aus. Achte außerdem darauf, dass das Kopfteil zum komfortablen Anlehnen gut gepolstert ist
7. FAQ
Auf was muss ich bei einem guten Boxspringbett achten?
Ein Boxspringbett besteht aus drei Schichten: Untergestell, Matratze und Topper. Diese können für das beste Liegegefühl perfekt aufeinander abgestimmt werden. Was du alles bei der Auswahl eines guten Boxspringbettes beachten solltest, erfährst du in unserer Kaufberatung!
Wie viele Federn sollte ein Boxspringbett haben?
Sowohl die Unterbox als auch die Matratze deines Boxspringbettes sollten 250 bis 300 Federkerne pro Quadratmeter Liegefläche aufweisen. So wird dein Körper im Schlaf optimal gestützt. Wenn du mehr Tipps zur Auswahl eines Boxspringbettes erfahren willst, dann lies unsere ausführliche Kaufberatung.
Was macht ein Boxspringbett aus?
Das Besondere an einem Boxspringbett sind die unterschiedlichen Schichten mit stützenden Eigenschaften (Unterbox, Matratze und Topper), die einen optimalen Liegekomfort gewährleisten sowie die komfortable Einstiegshöhe von zwischen 40 bis 70 Zentimetern. Erfahre in unserer Kaufberatung zu Boxspringbetten mehr darüber, was ein solches Bett so besonders macht.
Ein Boxspringbett besteht aus drei Schichten: Unterbox, Matratze und Topper. Diese können perfekt auf deine Schlafbedürfnisse abgestimmt werden, indem du diese Punkte beachtest:
- Unterbox: Hier empfiehlt sich eine massive Box mit Taschenfederung (mind. 250–300 Federn/m² Liegefläche für optimale Stützkraft deines Rückens). Du kannst dich auch für eine Box mit Stauraum und ohne Federung entscheiden.
- Matratze: Auch hier ist eine Federkernmatratze mit 250–300 Federn/m² Liegefläche empfehlenswert. Achte zudem auf den richtigen Härtegrad sowie ein entsprechendes stützendes Material wie Kalt- oder Visco-Schaum.
- Topper: Mit einem großen Topper kannst du für eine durchgehende Liegefläche sorgen. Dieser sollte mind. 6 cm hoch sein und ein Raumgewicht von mind. 40 Kg/m³ aufweisen.
- Kopfteil: Das markante Kopfteil sollte gut gepolstert sein, damit du dich bequem anlehnen kannst.
- Größe: Beachte, dass ein Boxspringbett deutlich ausladender als ein herkömmliches Bett ist. Prüfe also vor dem Kauf genau, welche Größe in dein Schlafzimmer passt.
- Material: Ob Stoff, Samt oder Leder bzw. Kunstleder – achte beim Kauf darauf, dass sich das Material von Hand abwaschen lässt, da sich die Bezüge üblicherweise nicht abziehen lassen.