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Nachhaltige Kosmetik und Pflege: Tipps und die besten Naturkosmetik-Marken

Silikone, Mikroplastik oder Aluminium: Die Liste an Zusatzstoffen, die in herkömmlichen Pflegeprodukten enthalten sind, ist lang. Verantwortungsvolle Verbraucher setzen deswegen auf nachhaltige Kosmetik.


1. Was sind die Besonderheiten von nachhaltiger Kosmetik?

Egal ob Deo, Shampoo oder Seife: Nahezu jedes konventionelle Produkt im Bereich der Hygiene, Kosmetik und Körperpflege lässt sich durch nachhaltige Alternativen ersetzen. Bei nachhaltigen Kosmetikartikeln handelt es sich in der Regel um Produkte, die aus biologischen Materialien sowie unter fairen und nachhaltigen Bedingungen produziert wurden. Hier ist vor allem zertifizierte Naturkosmetik empfehlenswert.

Kontrollierte Naturkosmetik zeichnet sich durch die folgenden Kriterien aus:

  • Naturreine und ökologische Wirkstoffe: Verzicht auf chemische und synthetische Inhaltsstoffe wie Silikone oder Aluminium
  • Nur natürliche Duft- und Farbstoffe
  • Enthält kein Mikroplastik
  • Keine Giftstoffe wie beispielsweise Pestizidrückstände
  • Nach Möglichkeit: faire Produktion und Handel
  • Hohe Umweltverträglichkeit der Produkte
  • Verarbeitung ohne Gentechnik
  • Nur natürliche Konservierungsstoffe
  • Ablehnung von Tierversuchen
Labels und Kontrollzeichen, an denen sich kontrollierte Naturkosmetik erkennen lässt, sind BDIH, Ecocert und NATRUE.

Des Weiteren produzieren Naturkosmetik-Hersteller nicht nur nachhaltige Beautyprodukte für die natürliche Pflege, sondern verfolgen auch unterschiedliche Nachhaltigkeitskonzepte:

Recycling und Verpackung

Bei der Produktion und Entsorgung von nachhaltiger Kosmetik entsteht in der Regel weniger Umweltverschmutzung als bei herkömmlichen Produkten. Nicht nur das Kosmetikprodukt selbst, sondern auch die Verpackung ist nachhaltig: So werden beispielsweise oftmals recyclebare Glasflaschen oder -tiegel verwendet, Schachteln bestehen häufig aus Recyclingpapier.

Faire Arbeitsbedingungen und Handel

Verbraucher, die nachhaltige Kosmetik kaufen, unterstützen damit in der Regel faire Arbeitsbedingungen im Produktionsland und bei der Gewinnung der Rohstoffe. Auch wenn das kein Prüfkriterium bei der Zertifizierung von Naturkosmetik ist, haben sich viele Hersteller diesen Prinzipien verpflichtet.

Soziale Projekte

Viele Naturkosmetik-Hersteller wie beispielsweise Dr. Hauschka setzen einen Teil ihres Gewinnes für soziale Projekte in den Herkunftsländern der Inhaltsstoffe ein.

Klimafreundlichkeit

Viele konventionelle Inhaltsstoffe – beispielsweise Aerosolspray in Haarspray – gelten als klimaschädlich. Durch den Verzicht auf solche Bestandteile wird das Klima geschont.

Die Begriff „Bio“ und „Nachhaltigkeit“ sind innerhalb des Kosmetiksegments nicht geschützt, sodass einige konventionelle Hersteller von Pflege- und Kosmetikprodukten sogenanntes Greenwashing betreiben. Verbraucher werden oftmals mit der Begrifflichkeit „naturnah“ oder „natürlich“ getäuscht und in die Irre geführt. Auch eine grüne Verpackung ist kein verlässlicher Hinweis für ein echtes, natürliches Produkt ohne chemische Zusatzstoffe. Oftmals enthält das Produkt zwar anteilig biologische Inhaltsstoffe, die Summe der herkömmlichen Bestandteile überwiegt jedoch. Achten Sie deswegen auf Bio- und andere Siegel und setzten Sie auf etablierte Marken.

Neben Produkten, die als kontrollierte Naturkosmetik gekennzeichnet werden, erhalten Sie eine Vielzahl an weiteren Produkten mit ähnlichen Bezeichnungen. Nachhaltige Kosmetik ist dementsprechend kein fest definierter Begriff und wird in der Regel als Überbegriff für die folgenden Kosmetikartikel verwendet:

Bio-Kosmetik

Biologische Kosmetikprodukte bestehen in der Regel aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen, die zu mindestens 95 Prozent aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen. Allerdings gibt es bislang keine EU-weit geltende Verordnung, sodass die Kennzeichnung des Produktes als Bio-Kosmetik freiwillig ist. Verbraucher sollten sich anhand von Bio-Siegeln und Zertifikaten orientieren – hier halten sich die Hersteller an vorgegebene Standards. Bekannte Labels, die Bio-Kosmetik kennzeichnen, sind: ABG, Ecocert und NATRUE.

Vegane Kosmetik

Egal ob klar gekennzeichnet wie Milch oder Bienenwachs oder hinter INCIs (Inhaltsstoffbezeichnungen) und Begriffen wie Chitin (Krebstiere), Cholesterol (Tierfett) oder Guanin (Fischschuppen) verborgen: In vielen Kosmetikprodukten – und auch in mancher Naturkosmetik – sind tierische Bestandteile enthalten. Wer das nicht möchte, sollte darauf achten, dass das Produkt eindeutig mit dem Label „Vegan“ gekennzeichnet ist. Bei veganer Kosmetik, welche auch von vielen konventionellen Herstellern vertrieben wird, ist der Einsatz von tierischen Bestandteilen jeglicher Art verboten.

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Vegane Kosmetik enthält keine tierischen Bestandteile, wie beispielsweise Milch oder Honig.
Kosmetik ohne Tierversuche

Auch wenn seit 2009 Tierversuche in der Kosmetikbranche EU-weit verboten sind, erhalten Verbraucher dennoch weiterhin viele Produkte, deren Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden. Diese stammen häufig aus dem europäischen Ausland und wurden dementsprechend außerhalb der EU getestet. Wer sichergehen möchte, greift entweder zu Naturkosmetik oder zu Produkten, auf denen das Logo „Hase mit schützender Hand“ abgebildet ist. Auch vegane Pflege- und Kosmetikprodukte sind in der Regel tierversuchsfrei.

Mikroplastikfreie Kosmetik

In Kosmetik- und Pflegeprodukten enthaltenes Mikroplastik gelangt ins Abwasser und damit auch ins Trinkwasser. Zwar sind die Auswirkungen der mikroskopisch kleinen Kunststoffpartikel auf den menschlichen Körper noch nicht ausreichend erforscht, dennoch sollten Verbraucher auf Produkte setzen, die kein Mikroplastik enthalten. Auch künstliche Polymere sind im weitesten Sinn Kunststoff. Zahnpasta darf EU-weit seit einige Jahren kein Mikroplastik mehr enthalten – das gilt auch für herkömmliche Kosmetik.

Warum sind Naturkosmetik-Produkte besser als konventionelle Kosmetik und Pflege?

Konventionelle Pflegeprodukte stehen für viele Dinge in der Kritik und können sogar unter Umständen der Gesundheit schaden. So enthalten Sie nicht nur oftmals Mikroplastik, sondern auch chemische Zusätze, die Allergien und Hautreizungen auslösen können. Auch wird vermutet, dass Chemikalien, die häufig Bestandteil solcher Artikel sind, schuld an hormonellen Veränderungen sind. Zusätzlich stehen einige marktübliche Inhaltsstoffe in Verdacht, Krankheiten wie Asthma oder Krebs zu verursachen.

Vor allem klassische Peelings, die eine perlenartige Konsistenz haben, beinhalten häufig eine große Menge an Mikroplastik.
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Das in vieler konventioneller Kosmetik enthaltene Mikroplastik gelangt häufig ins Meer oder andere Gewässer.

2. Die besten Naturkosmetik-Marken

Ob es sich bei dem ausgewählten Produkt um nachhaltige Kosmetik handelt, erkennen Sie in erster Linie anhand der Inhaltsstoffe. Hilfreich sind hier Apps, die das Label des Artikels scannen und Auskunft über die enthaltenen Bestandteile geben.

Da der Markt sehr unübersichtlich ist und auch immer mehr konventionelle Hersteller Greenwashing betreiben und ihre Produkte unter dem Stichwort naturnahe Kosmetik vermarkten, ist es sinnvoll, auf traditionelle und vor allem zertifizierte Naturkosmetik-Marken zu setzen.

Wir stellen Ihnen die bekanntesten Hersteller für nachhaltige Kosmetik vor:

Kneipp

Die Marke Kneipp wurde bereits im Jahr 1891 von Pfarrer Sebastian Kneipp gegründet und setzt bei der Fertigung seiner Produkte überwiegend auf natürliche und pflanzliche Stoffe. Hautverträglichkeit, nachgewiesene Wirksamkeit und ein schonender Umgang mit den Ressourcen stehen dabei im Fokus.

Auch wenn es sich nicht bei allen Produkten des Unternehmens um zertifizierte Naturkosmetik handelt, setzt Kneipp bei der Entwicklung und Produktion auf höhere Nachhaltigkeitsrichtlinien als es die geltende Rechtslage erfordert.

Dr. Hauschka

Bei den Produkten des 1967 gegründeten Unternehmens Dr. Hauschka handelt es sich ausnahmslos um Naturkosmetik, die mit dem Label NATRUE ausgezeichnet sind. Dabei setzt Dr. Hauschka bei der Herstellung auf Heilpflanzen, hochwertige Öle und Wachse sowie natürliche Inhaltsstoffe wie Kieselerde. Der Fokus liegt dabei auf Waren aus Demeter-Produktion.

Das Sortiment von Dr. Hauschka konzentriert sich nicht nur auf Gesichts- und Körperpflege, sondern umfasst auch Make-up und Kosmetik wie beispielsweise Mascara, Lippenstifte und Foundation.

SANTE

SANTE Naturkosmetik wurde vor etwa 30 Jahren gegründet und steht heute für überwiegend vegane und nachhaltige Qualitätsprodukte. Bei der Herstellung setzt das Unternehmen auf ausgewählte Bio-Rohstoffe – dabei wird vor allem auf Mensch und Tier Rücksicht genommen. Die Kosmetikprodukte basieren nicht nur auf natürlichen Inhaltsstoffen, sondern sind auch zu 100 Prozent zertifiziert, nachhaltig und tierleidfrei.

Als Hauptbestandteil setzt SANTE dabei auf naturreine Pflanzen und ihre Wirkstoffe. In der eigenen Extraktionsanlage werden durch jahrelange Erfahrung und ein spezielles Verfahren über 40 Extrakte hergestellt, die dann in Shampoos, Gesichtscremes oder Make-up verarbeitet werden.

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Sante Naturkosmetik

Weleda

Bei Weleda steht die Schönheit und die Gesundheit des Menschen im Fokus. Bereits 1921 von einem niederländischen Arzt gegründet, gilt Weleda heute als eine der bekanntesten Marken im Bereich der zertifizierten Naturkosmetik. Besonders bekannt ist Weleda für die breite Palette an Babypflege-Produkten.

Bei der Produktion der Kosmetik verfolgt das Unternehmen unter anderem einen ganzheitlich medizinischen Aspekt: Ein Teil des Sortimentes konzentriert sich auf natürliche und sanfte Arzneimittel wie Ohrentropfen und Nasenspray. Ein Großteil der verwendeten Inhaltsstoffe stammt dabei aus dem hauseigenen Heilpflanzengarten.

Lavera

Auch Lavera ist bekannt für seine zertifizierten Produkte aus dem Bereich der natürlichen Schönheitspflege. Seit der Gründung 1987 verfolgt das Unternehmen das Ziel, Kunden mit den Produkten bei der täglichen Pflege zu unterstützen. Deswegen umfasst das S ortiment von etwa 280 Artikeln nicht nur Duschgels, Deodorants oder Sonnenschutz-Produkte, sondern auch Make-up.

Während Lavera zu Beginn der Unternehmensgeschichte noch ein Nischensegment besetzte, ist die Marke heute auch in vielen Supermärkten und Drogerien zu finden. Das Erfolgsrezept: Neben einer prämierten Produktqualität und der breiten Sortimentspalette für Jung und Alt versucht Lavera beständig, auf neue Produkttrends einzugehen.

SPEICK

Das Familienunternehmen SPEICK verfolgt seit über 90 Jahren einen ganzheitlichen Ansatz für seine Naturkosmetik. Dabei setzt der Hersteller bei der Produktion seiner Naturkosmetik auf die gleichnamige Speick-Pflanze, eine hochalpine Heilpflanze, die beruhigend auf das zentrale Nervensystem wirken soll.

Zudem ist SPEICK Gründungsmitglied des deutschen Naturkosmetik-Zertifizierungssystems BDIH und lässt seit 2014 seine Produkte international durch COSMOS prüfen. Auch Nachhaltigkeit und die faire Zusammenarbeit mit den Almbauern, die die Speick-Pflanze kultivieren, gehören zum Selbstverständnis des Unternehmens.

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Heilkräuter sind Bestandteil der meisten Naturkosmetik-Produkte.

Luvos

Das Unternehmen Luvos setzt bei der Entwicklung seiner Produkte ganz auf die natürliche Kraft der Heilerde. Dabei vertreibt der Hersteller nicht nur Heilerde zum Einnehmen, die bei Sodbrennen und säurebedingten Magenschmerzen helfen soll, sondern bietet auch eine große Auswahl an Pflegeprodukten, die auf Heilerde basieren.

Luvos-Heilerde reinigt die Haut tiefenwirksam und versorgt sie mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen. Ergänzt werden Luvos Waschgele, Gesichtsmasken und Duschpflegeprodukte durch pflanzliche Wirkstoffe. Dabei sind die Produkte sowohl BDIH- als auch COSMOS-zertifiziert.

Logona

Bereits seit 40 Jahren vertrauen Kunden von Logona auf die Wirksamkeit von Pflanzen. Das Unternehmen vertreibt dabei ausschließlich vegane und von NATRUE und BDIH zertifizierte Produkte. Die Sortimentspalette reicht dabei von Gesicht- über Körperpflege bis hin zu Make-up und Babyprodukten.

Außerdem engagiert sich Logona bei vielen sozialen Projekten und wurde 2017/2018 als GREEN BRAND ausgezeichnet.

Weitere Naturkosmetik-Marken:

  • Fair Aquared
  • Benecos
  • Alva
  • Greendoor

3. Nachhaltige Kosmetik und Pflegeprodukte im Alltag

Nicht nur Bio-Läden bieten ein breites Sortiment an Naturkosmetik, auch in immer mehr Drogerien und Supermärkten finden Sie eine große Auswahl an nachhaltigen Produkten für Körperpflege und Schönheit. Mittlerweile hat fast jedes herkömmliche Produkt sein nachhaltiges Pendant, wie beispielsweise:

  • Deo ohne Aluminium
  • Sonnencreme ohne chemische Zusätze
  • Shampoo ohne Silikone
  • Schminke ohne Mikroplastik

Die meisten Hersteller führen auch besondere Produktreihen, die sich in erster Linie aus Naturkosmetik für Männer zusammensetzen.

Wer nicht allein auf Naturkosmetik setzen möchte, kann viele Dinge für mehr Nachhaltigkeit auch selbst machen.

Nachhaltige Hygiene

Auch im Bereich der nachhaltigen (Damen-)Hygiene erhalten Frauen nicht nur diverse Pflegeprodukte, sondern können auch zu nachhaltigen Waren greifen. Als besonders nachhaltig gelten dabei Menstruationstassen und Stoffbinden, da hier im Vergleich zur Verwendung konventioneller Hygieneartikel kein Müll anfällt.

FAQ

  • Ist Naturkosmetik vegan?

    Nein, Naturkosmetik ist nicht in jedem Fall vegan. So sind beispielsweise tierische Bestandteile wie Milch oder Honig erlaubt, solange sie aus nachhaltiger, biologischer Produktion stammen. Allerdings verzichten sehr viele Hersteller bei der Produktion ihrer nachhaltigen Kosmetik auf tierische Inhaltsstoffe. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, achtet darauf, dass das Produkt mit dem Logo „Vegan“ gekennzeichnet ist.

  • Woran erkenne ich als Verbraucher echte Naturkosmetik?

    Viele Hersteller werben mit Begriffen wie „naturnahe Kosmetik“, „natürlichen Inhaltsstoffen“ oder „Pflanzenkosmetik“ und betreiben damit sogenanntes Greenwashing – um echte, kontrollierte Naturkosmetik handelt es sich dabei nämlich in der Regel nicht. Umso wichtiger ist es, sich als Verbraucher gut zu informieren. So erkennen Sie beispielsweise nachhaltige Kosmetik daran, dass diese mit einem unabhängigen Siegel wie beispielsweise BDIH, Ecocert oder NATRUE gekennzeichnet sind. Außerdem können Sie bedenkenlos auf etablierte Marken wie Dr. Hauschka, Weleda oder Lavera setzen, die seit langem das Vertrauen ihrer Kundschaft genießen. Hilfreich sind auch Apps, die die Inhaltsstoffe des ausgewählten Produktes analysieren.

  • Ist nachhaltige Kosmetik frei von Tierversuchen?

    Tierversuchsfreie Kosmetik und Pflegeprodukte erkennen Sie am besten an Siegeln wie „Hase mit schützender Hand“ oder „Leaping Bunny“. Generell besteht zertifizierte Naturkosmetik immer aus Inhaltsstoffen, die nicht an Tieren getestet wurden. Hier sind Siegel vom BDIH oder NATRUE weit verbreitet. Allerdings ist tierversuchsfreie Kosmetik nicht automatisch vegan.

  • Ist Naturkosmetik wirklich besser für die Haut?

    Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, da jede Haut anders ist. Allerdings gelten viele synthetische (Duft-)Stoffe, die in konventioneller Kosmetik enthalten sind, als allergieauslösend. Deswegen setzten viele Verbraucher mit empfindlicher Haut auf zertifizierte Naturkosmetik.

  • Was ist der Unterschied zwischen Naturkosmetik und naturnaher Kosmetik?

    In den Bereich der naturnahen Kosmetik fallen Produkte, die auf eine Vielzahl an synthetischen Inhaltsstoffen verzichten und vermehrt auf pflanzliche Bestandteile setzen. Allerdings sind sie nicht zertifiziert, da sie nicht den Richtlinien von Prüfinstituten wie NATRUE oder BDIH entsprechen. Oftmals sind synthetische Elemente enthalten. Im Gegensatz dazu richtet sich die Entwicklung von echter Naturkosmetik nach strengen Kriterien: Bis auf wenige Ausnahmen dürfen hier nur Bestandteile verarbeitet werden, die einen natürlichen Ursprung haben.

  • Welche Inhaltsstoffe sind in Naturkosmetik verboten?

    In zertifizierter Naturkosmetik sind in der Regel unter anderem die folgenden Inhaltstoffe verboten:

    • Tenside, da diese auf Erdöl basieren, was wiederrum die Haut durchlässig für Giftstoffe macht
    • Parabene, bei denen sich um hormonell wirksame UV-Filter handelt
    • Polymere, hierbei handelt es sich um eine Art flüssigen Kunststoff, der sich biologisch nur sehr langsam abbaut
    • Tartrazin, ein Farbstoff, der allergische Reaktionen auslösen kann
    • Paraffine, die auf Erdöl basieren
    • Halogenorganische Verbindungen, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein

    Außerdem enthält Naturkosmetik in der Regel kein Palmöl.

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Redakteurin Miriam

Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!

Auf den Punkt – das gilt bei Miriam nicht nur beim Kreieren von leckeren Gerichten, sondern auch für informative, redaktionelle Texte. Seit 2017 berät sie unsere Kunden kompetent in allen Produktbereichen.