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Haare waschen mit Natron – Schritt für Schritt!

Du suchst nach einer nachhaltigen Haarshampoo-Alternative? Dann greife zum bewährten Hausmittel Natron. Wie du deine Haare mit Natron wäschst, worauf du achten solltest und wo die Vor- und Nachteile liegen, erfährst du im Folgenden.

1. Wieso Natron zur Haarwäsche?

Natron ist vielseitig einsetzbar, günstig und nachhaltig. So wird das Mittel beispielsweise auch zur Oberflächenreinigung, zum Backen, Wäschewaschen oder als Deo-Ersatz genutzt. Im Gegensatz zu industriell hergestelltem Haarshampoo bietet Natron die folgenden Vorteile:

  • Natron ist ein natürliches Mittel, welches keine chemischen Zusätze wie Tenside, Silikone oder Duftstoffe enthält. Daher ist es im Gegensatz zu konventionellem Haarshampoo auch biologisch abbaubar und belastet damit nicht die Umwelt.
  • Natron als Haarwaschmittel spart Plastikmüll ein, da du die Lösung einfach selbst herstellen kannst.
  • Haare waschen mit Natron ist eine Methode der No Poo-Bewegung (kurz für: No Shampoo), bei der die Haare nicht mit konventionellem Shampoo oder sonstigen kosmetischen Produkten gereinigt werden. Ziel der No Poo-Methoden ist es, die Haare sowie die Kopfhaut von den künstlichen Zusätzen zu entwöhnen, damit wieder eine natürliche Talgproduktion stattfindet und die Haare nicht schnell nachfetten.
  • Natron eignet sich zur Behandlung von besonders fettigem Haar und kann dabei helfen, die Kopfhaut wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen.
Erfahre hier, welche weiteren No Poo-Methoden es für die Haarwäsche gibt.

2. Natron für die Haarwäsche – Schritt für Schritt

Wenn du deine Haare mit Natron waschen möchtest, eignet sich eine einfache und schnelle Rezeptur:

Zutaten:

  • Schüssel
  • Teelöffel zum Vermischen
  • Natron
  • Wasser

Für die Verarbeitung werden benötigt:

  • 2 bis 3 TL Kaisernatron
  • 1 Tasse Wasser (200 ml bis 400 ml)
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Haare waschen mit Natron kann vor allem vorteilhaft für fettige Haare sein.

Arbeitsschritte:

  1. Kämme oder bürste dein Haar zunächst im trockenen Zustand gut durch, damit du mögliche Stylingreste entfernst.
  2. Vermische nun das Natron mit der angegebenen Wassermenge. Das Natron löst sich dabei nicht vollständig auf, sondern es verbleibt eine breiige Masse, die du nun für die Haarwäsche benutzen kannst.
  3. Massiere die Lösung in den Haaransatz sowie auf die Kopfhaut gut ein und spare dabei die Haarlängen aus. Anders als bei herkömmlichen Haarshampoos schäumt die Natron-Flüssigkeit dabei nicht auf.
  4. Spüle nun das Haar mit klarem Wasser gut aus, sodass möglichst keine Rückstände mehr vorhanden sind.

3. Tipps und Tricks für die Haarwäsche mit Natron

Hier findest du einige Tipps und Tricks rund um die Haarwäsche mit Natron:

  1. Die Kopfhaut benötigt Zeit, um sich von konventionellen Haarshampoos zu entwöhnen. Zudem besteht bei Einsatz von zu viel Natron die Gefahr, dass Haare und Kopfhaut austrocknen. Daher gelten die angegebenen Mengen nur als Richtwert. Probiere unterschiedliche Mischverhältnisse zwischen Natron und Wasser aus und starte dabei am besten mit einer vergleichsweise niedrigen Menge Natron, um zu testen, wie dein Haar die Wäsche verträgt. Steigere die Natronmenge dann gegebenenfalls, bis du die passende Rezeptur gefunden hast.
  2. Achte darauf, dass du im Handel zu einem Mittel mit der konkreten Bezeichnung „Natriumhydrogencarbonat“ greifst, da es sich sonst häufig um Waschsoda beziehungsweise Natriumcarbonat handelt.
  3. Alternativ zur Schüssel kannst du die Natron-Lauge auch in eine ausgediente Shampoo-Flasche oder in eine Sprühflasche füllen, wenn sich für dich die Flüssigkeit so besser auf deine Haare verteilen lässt.
  4. Damit deine Haare optimal gepflegt werden und sich die Schuppenschicht auf der Kopfhaut sowie die Haarstruktur wieder verschließt, benutze nach der Haarwäsche mit Natron am besten eine saure Rinse. Sie ist ein nachhaltiger Ersatz zur herkömmlichen Spülung, da du sie einfach selbst ohne chemische Zusatzstoffe herstellen kannst. Gebe einfach zwei Esslöffel Apfelessig oder den Saft einer halben Zitrone zu einem Liter Wasser und vermische die beiden Flüssigkeiten gut. Wende die Flüssigkeit nun wie eine herkömmliche Spülung an. Du kannst deine Haare danach auswaschen – nötig ist dieser Schritt aber nicht.

FAQ

  • Wieso ist Natron gut für die Haare?

    Das Hausmittel Natron enthält im Vergleich zu herkömmlichen Haarshampoos keine künstlichen Zusatzstoffe wie Parabene, Silikone oder Duftstoffe. Insbesondere bei fettigem Haar kann das Waschen mit einer Natronlauge die Talgproduktion der Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringen. Wie du deine Haare mit Natron wäschst, erfährst du hier.

  • Warum sollte ich meine Haare mit einer Essigspülung nach der Haarwäsche mit Natron behandeln?

    Die saure Rinse neutralisiert den pH-Wert der Natronwäsche und sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht sowie die Haarstruktur wieder anlegen. Die Haare lassen sich danach gut durchkämmen oder -bürsten und glänzen.

  • Was ist „No Poo“?

    Die No Poo-Bewegung steht für „No Shampoo“ und setzt darauf, die Haare mit nachhaltigen anstatt mit herkömmlichen Produkten zu behandeln. Das Haarewaschen mit Natron kann eine Alternative sein. Erfahre hier mehr dazu.

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Redakteurin Hannah

Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!

Seit 2018 schätzen unsere Kunden Hannahs fachmännische Beratung zu Produkten jeder Art. Freunde bewundern vor allem ihr Technik-Wissen: Geht es um die neuesten Smartphones, macht niemand Hannah etwas vor.

Quellenhinweise