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Backofen reinigen mit Natron – Unsere Tipps

Natron ist ein Alleskönner im Haushalt – egal ob beim Entkalken, Backen oder Putzen. Auch zur Reinigung Ihres Backofens kann es eingesetzt werden, da Soda gegen Fett und Eingebranntes wirkt sowie Gerüche neutralisiert.


  • Dank Natron können Sie Ihren Backofen ohne Chemie reinigen.
  • Dies hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrer eigenen Gesundheit.
  • Mit nur drei Zutaten reinigen Sie Ihren Backofen effizient und nachhaltig.

1. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Backofen reinigen mit Natron – 2 Methoden

Chemische Backofenreiniger hinterlassen oft aggressive Gerüche und enthalten zudem Schadstoffe, die die Umwelt und Ihre Gesundheit belasten können. Außerdem werden die Reinigungsmittel meist in Plastikflaschen verpackt und enthalten Mikroplastik, was ebenfalls nicht nachhaltig ist.

Mit Natron, das in der Regel in Papiertüten oder wiederbefüllbaren Dosen angeboten wird, erhalten Sie eine einfache, schadstofffreie Alternative zu herkömmlichen Reinigungsmitteln für Backöfen.

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Natron sorgt mit wenig Aufwand für einen glänzenden Backofen.

Die Reinigung des Backofens mit Natron benötigt nur wenige Zutaten, ist kinderleicht und besonders effizient. Dabei können Sie selbst entscheiden, ob Sie das Natron ohne oder mit Hitze im Backofen wirken lassen möchten. Wir stellen Ihnen beide Methoden vor.

Methode 1: Backofen reinigen mit Natronpaste

Um die Natronpaste selbst zu machen, brauchen Sie:

  • 4 Esslöffel Natron
    (manchmal auch Baking Soda genannt)
  • 2 Esslöffel Salz (fein)
  • 4 Esslöffel Wasser
  • Schwamm oder Pinsel
  • Lappen oder Mikrofasertuch zum Trockenreiben

Anleitung:

  1. Mischen Sie Natron, Salz und Wasser miteinander, bis eine Paste entsteht.
  2. Tragen Sie die Paste nun mit einem Schwamm oder einem Pinsel auf die verschmutzten Flächen im Backofen auf. Beachten Sie: Vermeiden Sie in jedem Fall, dass die Natronpaste an die Heizstäbe kommt – dies könnte die Funktion des Ofens beeinträchtigen.
  3. Lassen Sie nun alles 20 bis 30 Minuten einwirken und wischen Sie die Paste anschließend mit einem feuchten Lappen ab. Für zusätzlichen Glanz können Sie zum Schluss ein Mikrofasertuch verwenden.
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Aus Natron, Wasser und Salz lässt sich ganz einfach ein Reiniger für den Backofen herstellen.

Methode 2: Backofen reinigen mit Natron und Wärme

Die Kombination aus Natron und erhöhten Temperaturen reinigt Ihren Backofen besonders intensiv.

Dafür brauchen Sie:

  • Ein Päckchen Natron (50 Gramm)
  • 30 Milliliter Apfelessig
  • Schwamm
  • Tuch

Anleitung:

  1. Mischen Sie Natron und Apfelessig.
  2. Geben Sie die Masse mit einem Schwamm auf die verschmutzten Flächen im Backofen – vermeiden Sie den Kontakt mit den Heizstäben.
  3. Heizen Sie den Backofen nun auf 75 Grad Celsius auf und lassen Sie das Gemisch 30 bis 45 Minuten einwirken.
  4. Stellen Sie sicher, dass der Backofen wieder abgekühlt ist und reinigen Sie nun die Flächen mit klarem Wasser bis alle Rückstände der Masse entfernt sind. Dies kann mehrere Reinigungsabläufe dauern.
  5. Polieren Sie zum Schluss mit einem Tuch nach.
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Die Essig-Natron-Mischung sollte am besten bei 75 Grad Celsius für 30 Minuten einwirken.

2. Wirkungsweise von Natron

Natriumhydrogencarbonat, kurz Natron, ist ein basisches Erzeugnis, das Sie entweder in Pulver- oder Tablettenform erhalten. Aufgrund seiner neutralisierenden Wirkung kann es nicht nur zur Reinigung eingesetzt werden, sondern auch zum Beseitigen von Gerüchen, zur Einnahme mit Wasser gegen Sodbrennen oder als Zahnputzmittel.

Natron ist ein Natriumsalz der Kohlensäure – in der Regel wird es chemisch hergestellt, kann aber auch in der Natur vorkommen, beispielsweise beim Ölschieferanbau.

Was unterscheidet Wasch- und Backsoda?

Natrium, also Natriumhydrogencarbonat, wird auch als Backsoda oder Speisesoda bezeichnet – Grund dafür ist, dass es auch beim Backen verwendet oder zum Neutralisieren von Sodbrennen eingesetzt wird. Waschsoda hingegen besteht nur aus Natriumcarbonat und enthält keinen Wasserstoff. Es wird oft auch als reines Soda bezeichnet und, wie der Name schon sagt, primär zum Waschen von Textilien eingesetzt.

3. Weitere Haushaltstipps mit Natron

Natron ist vielseitig einsetzbar und ist ein wahrer Allrounder in einem Zero Waste-Haushalt. Wir geben Ihnen drei Tipps, wofür Sie im Alltag Natron als Hausmittel noch einsetzen können.

Tipp 1: Verstopfter Abfluss mit Natron befreien

Geben Sie drei Esslöffel Natron sowie 100 Milliliter Essig in den Abfluss und lassen Sie das Ganze circa eine halbe Stunde einwirken. Spülen Sie anschließend mit warmem Wasser nach. Sollte sich ein unangenehmer Geruch entwickelt haben, können Sie nun noch zwei Teelöffel Salz in den Abfluss geben, da es diesen neutralisiert.

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Mit Natron lassen sich ganz einfach verstopfte Abflüsse befreien. Mehr Tipps rund um das Thema erhalten Sie hier.

Tipp 2: Natron als Spülmittel

Aufgrund seiner neutralisierenden und schäumenden Wirkung eignet sich Natron hervorragend als Spülmittel. Zusammen mit Wasser und Kernseife haben Sie im Handumdrehen ein Zero Waste-Geschirrspülmittel, welches Sie in leere Glas- oder Plastikflaschen füllen können. Zum Rezept mit Videoanleitung geht es hier.

Tipp 3: Spülmaschine reinigen mit Natron

Ihr Geschirrspüler riecht unangenehm oder spült nicht mehr richtig? Dies könnte daran liegen, dass die Maschine gereinigt werden muss. Auch hier können Sie auf chemische Putzmittel verzichten und zu Natron greifen. Verteilen Sie ganz einfach ein Päckchen Natron (50 Gramm) auf dem Boden der Spülmaschine und geben Sie etwas Essigessenz in das Fach, in welches sonst der Spültab kommt. Stellen Sie nun die höchstmögliche Gradzahl ein und lassen Sie die Maschine leer laufen. Das Natron neutralisiert Gerüche und entfernt Verschmutzungen.

FAQ

  • Wie kann ich meinen Backofen mit Natron reinigen?

    Sie können Ihren Backofen ganz ohne chemische Stoffe mit Natron wieder zum Glänzen bringen. Dafür gibt es verschiedene Methoden:

    Backofen reinigen mit Natron, Salz und Wasser: Mischen Sie dafür Natron, Salz und Wasser zu einer Paste und lassen Sie sie 30 Minuten einwirken. Danach mit einem Schwamm abwischen.

    Backofen reinigen mit Natron, Apfelessig und Hitze: Mischen Sie Natron mit Apfelessig und tragen Sie es auf die Flächen im Backofen auf. Erhitzen Sie das Gerät auf 75 Grad Celsius und lassen Sie das Mittel bis zu 45 Minuten einwirken, dann sauber wischen.

    Genauere Anleitungen finden Sie hier.

  • Was ist der Unterschied zwischen Backpulver und Natron?

    Natron ist die Kurzform für Natriumhydrogencarbonat, das Sie in reiner Form als Pulver oder Tabletten erhalten. Es kann als Reinigungsmittel genutzt werden, wird aber auch beim Backen eingesetzt und dient zur Neutralisierung des Magens bei Sodbrennen. Zudem ist es in vielen Zahnpasta-Sorten enthalten. Backpulver enthält in der Regel zwar Natriumhydrogencarbonat, ist aber noch mit Stärke gemischt und damit kein reines Natron. Sie erhalten auch Backpulver ohne Natron, die dann Kaliumhydrogencarbonat als Triebmittel aufweisen.

  • Warum sollte ich meinen Backofen nicht mit Scheuermilch reinigen?

    Herkömmliche Scheuermilch kann Schadstoffe enthalten, die beim Verdampfen im Backofen an die Lebensmittel gelangen und so Allergien auslösen können. Des Weiteren kann Scheuermilch die Emaille-Beschichtung der Backofeninnenflächen angreifen.

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Redakteurin Elena

Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!

Seit 2017 profitieren unsere Kunden von Elenas breit gestreuter Expertise, die sie in der Produktberatung kompetent einsetzt. In ihrer Freizeit entspannt die modebegeisterte Veganerin am liebsten beim Yoga.