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Natürliche Deocreme selber machen: Rezept mit Video

Deocremes sind eine sinnvolle Alternative zu klassischen Sprays. Doch es geht noch nachhaltiger: Anstatt das Produkt in der Drogerie zu kaufen, kann Deocreme auch einfach selber gemacht werden. Wir verraten Ihnen, wie es geht.


1. Deocreme selbst herstellen: Videotutorial und Anleitung

Vor allem im Sommer geht es kaum ohne: Die meisten Menschen benutzen täglich Deo, um unangenehme Gerüche zu überdecken und das Schwitzen zu mindern. Anstatt von Sticks und Sprays erfreuen sich vor allem Deocremes zunehmender Beliebtheit: Sie enthalten viele hautpflegende Bestandteile, gelten als nachhaltig, da bei der Produktion und Verpackung weniger Müll anfällt, und sind besonders ergiebig.

Doch gekaufte Deocremes bestehen häufig aus Glykolen sowie anderen herkömmlichen Inhaltsstoffen und werden von stark schwitzenden Menschen oftmals als wenig effektiv bezeichnet. Die Lösung: Deocreme können Sie ganz einfach selber machen!

Die Vorteile von selbstgemachten Deos:

  • Keine Chemie
  • Auf Allergien und Unverträglichkeiten kann Rücksicht genommen werden
  • Natürlich und hautverträglich
  • Preisgünstig, da nur wenige Zutaten benötigt werden
  • Nachhaltig, kein Verpackungsmüll
  • Hohe Wirksamkeit
  • Verhindert Tierversuche
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Deocreme selber machen geht sehr einfach
In vielen konventionellen Deos sind neben Mineralölen, Parabenen und Silikonen auch Aluminiumzusätze enthalten. Zwar sorgen diese dafür, dass sich die Schweißporen schließen, wodurch das Schwitzen verringert wird, allerdings steht Aluminium im Verdacht, Krankheiten auszulösen. Wer sein Deo selbst macht, stellt sicher, dass keine gesundheitsbedenklichen Stoffe darin zu finden sind.

1.1 Benötigte Zutaten

Für die Herstellung eines kleinen Cremetiegels Deocreme benötigen Sie die folgenden Zutaten, die Sie im Supermarkt, in der Drogerie oder im Reformhaus problemlos erhalten:

  • 2 TL Kokosöl
  • 1 TL Sheabutter
  • 3 TL feines Natron
  • 3 TL Bio-Stärke
  • 1-2 Tropfen ätherisches Öl der Wahl
  • 1 leerer Cremetiegel
Kleine Anpassungen des Rezeptes sind in der Regel möglich. Wer beispielsweise stark schwitzt, sollte die Natron-Menge etwas erhöhen.

Wer nur grobkörniges Natron erhält, kann dieses mit einem Mörser fein mahlen. Die für eine selbstgemachte Deocreme verwendeten Zutaten erfüllen ganz unterschiedliche Zwecke: Sie sollen die Schweißbildung unterbinden, den Geruch überdecken sowie die Haut pflegen.

Wie wirkt welche Zutat?

Kokosöl Hautpflegend, antibakteriell und entgiftend
Sheabutter Hautpflegend, feuchtigkeitsregulierend und rückfettend
Verleiht dem Deo zudem Cremigkeit
Natron Neutralisiert den Schweißgeruch
Reduziert die Transpiration
Bio-Stärke Verbindet die Zutaten miteinander, nimmt Feuchtigkeit auf
Ätherisches Öl Überdeckt den Schweißgeruch, transpirationsmindernd (z. B. Zitronenöl) und hautpflegend (z. B. Vitamin E-Öl)
Verhindert die Vermehrung von Bakterien
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Zutaten für selbstgemachte Deocreme

1.2 So geht´s

Die Zubereitung von Deocreme ist denkbar einfach und dauert nur wenige Minuten. Neben den Zutaten benötigen Sie ein Wasserbad, einen kleinen Behälter sowie einen Rührlöffel.

Und so stellen Sie Deocreme selbst her:

(c) real Tipps

Anleitung:

  1. Bringen Sie Kokosöl und Sheabutter im Wasserbad vorsichtig zum Schmelzen. Dabei darf sich die Masse nicht richtig erhitzen, da sonst das Deo ansonsten später nicht mehr fest wird.
  2. Vermischen Sie das Natron mit der Stärke und geben Sie es zu der geschmolzenen Masse. Rühren Sie alles mit einem Löffel solange, bis eine cremige Substanz entsteht. Gegebenenfalls sollte noch ein wenig mehr Stärke hinzugegeben werden.
  3. Tröpfeln Sie anschließend ein wenig ätherisches Öl in die Masse. Dieses verleiht der Creme nicht nur einen angenehmen Duft, sondern kann auch die Wirksamkeit des Deos verbessern.
  4. Füllen Sie die Creme in einen Tiegel und lassen Sie die Deocreme abkühlen. Da sich das Natron nicht auflöst und sich mit der Zeit am Boden absetzen kann, sollten Sie die Creme nach dem Erkalten kurz umrühren.

2. Aufbewahrung von Deocreme

Zur Anwendung auf den Achseln reicht eine etwa erbsengroße Menge. Damit ist die selbstgemachte Deocreme sehr ergiebig und hält in etwa ein bis zwei Monate. Empfehlenswert ist es, das Deo an einem kühlen Ort aufzubewahren, am besten im Kühlschrank.

3. Variationen des Grundrezeptes

Wem Zutaten fehlen oder wer einige der Inhaltsstoffe nicht verträgt, kann das Grundrezept variieren. Wir stellen Ihnen weitere Deocreme Rezepte vor.

3.1 Deocreme ohne Kokosöl

Kokosöl schmilzt bereits bei Temperaturen ab etwa 22 Grad Celsius, sodass sich die selbstgemachte Deocreme eventuell verflüssigen kann. Außerdem mag nicht jeder den recht intensiven Geruch von Kokos. Wer möchte, kann Deocreme deswegen auch ohne die Verwendung von Kokosöl herstellen. Erhöhen Sie in diesem Fall den Anteil an Sheabutter von einem auf drei Teelöffel.

3.2 Deocreme ohne Natron

Wer nur wenig schwitzt, kann auf Natron als Inhaltsstoff verzichten beziehungsweise den Anteil verringern. Auch kann Natron bei Menschen mit empfindlicher Haut zu Rötungen führen und einen leichten Juckreiz verursachen. Das Natron kann hier durch Kieselgur oder weiße Tonerde ersetzt werden.

Auch auf frisch rasierten Achseln kann Natron manchmal reizend wirken.

3.3 Deo-Stick

Aus den Grundzutaten des oben beschriebenen Rezepts lässt sich nicht nur eine Creme, sondern auch ein Deo-Stick herstellen. Wichtig ist nur, dass die Konsistenz der Masse fest wird, weshalb der Stärkeanteil erhöht werden muss.

Nehmen Sie die doppelte Menge an Stärke und füllen Sie die Masse nach der Zubereitung nicht in einen Tiegel, sondern in einen leeren Deo-Stick-Behälter. Anschließend sollten Sie das selbstgemachte Deo in den Kühlschrank stellen und dort erhärten lassen. Ebenso wie die Deocreme ist es empfehlenswert, den Stick im Kühlschrank aufzubewahren.

FAQ

  • Woher bekomme ich die Zutaten für selbstgemachte Deocreme?

    Klassischerweise enthält eine Deocreme Kokosöl, welches Sie problemlos in den meisten konventionellen Supermärkten kaufen können, ebenso wie Natron. Sheabutter finden Sie in der Drogerie oder im Biomarkt, genauso wie ätherische Öle und die Stärke. Eine gute Anlaufstation sind auch Reformhäuser, die ebenfalls eine große Auswahl an natürlichen Produkten im Sortiment führen.

  • Wieso wird meine Deocreme bei hohen Temperaturen im Sommer flüssig?

    Die meisten Deocreme-Rezepte enthalten Kokosöl, welches sich verflüssig und so der Creme eine weiche Konsistenz gibt. Der Schmelzpunkt liegt bei etwa 22 Grad Celsius. Wer das Schmelzen seiner Deocreme verhindern möchte oder eine feste Konsistenz bevorzugt, kann entweder ein Deo ohne Kokosöl zubereiten oder die Creme im Sommer im Kühlschrank aufbewahren.

  • Macht Kokosöl-Deo Flecken auf der Kleidung?

    Wie jedes Öl kann auch Kokosöl Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Das können Sie verhindern, indem Sie die Deocreme einige Minuten einziehen lassen, bevor Sie sich anziehen.

  • Sollte ich selbstgemachte Deocremes im Kühlschrank aufbewahren?

    Viele selbstgemachte Deocremes enthalten Kokosöl, welches bereits bei 22 Grad Celsius schmilzt. Zur Sicherheit empfiehlt es sich deswegen, solche Deos im Kühlschrank aufzubewahren. Auch wer beim Auftragen eher eine feste Konsistenz bevorzugt, sollte die Creme kühl stellen. Zudem verlängert die Kühlung die Haltbarkeit einer selbstgemachten Deocreme.

  • Ich reagiere allergisch: Kann ich auch ohne ätherisches Öl Deocreme selber machen?

    Die Zugabe von ätherischem Öl hat wenig Einfluss auf die Wirkungsweise (Ausnahme: Limettenöl) der selbstgemachten Deocreme, sondern sorgt vor allem für einen angenehmen Geruch. Schweißhemmend wirkt in erster Linie das Natron. Wer solches Öl nicht verträgt oder den Geruch nicht mag, kann es einfach weglassen.

  • Deo selber machen mit Zutaten aus dem Haushalt – geht das wirklich?

    Ganz einfache Rezepte bestehen aus drei Zutaten (Natron, Körperbutter und Öl), die die meisten Menschen in ihrem Haushalt finden. So wird Natron häufig zum Putzen oder Backen benötigt, während Shea- oder Kakaobutter der Körperpflege dient. Ätherische Öle werden beispielsweise für Duftlampen eingesetzt oder dienen der Entspannung.

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Redakteurin Miriam Gebbing
Redaktionshinweise
Redaktion: Miriam Gebbing

Nach ihrem Bachelor-Abschluss absolvierte Miriam Gebbing ein halbjähriges Praktikum in der Online-Redaktion und war anschließend während ihres Master-Studiums in den Bereichen Literatur sowie Sprach- und Kommunikationswissenschaft als Werkstudentin tätig. Seit September 2017 ist sie fester Teil des Teams.