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FamilienMomente / 28. Januar 2021

6 Tipps für eine zahngesunde Ernährung

Auf die Zahngesundheit zu achten, ist schon bei den Milchzähnen wichtig. Wie Sie mit der richtigen Ernährung die Zähne Ihrer Kinder stärken, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Mutter mit Tochter in der Küche
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Richtig kauen

Eine hohe Speichelproduktion reinigt den Mundraum

Vielen ist bewusst, dass das Kauen die Verdauung fördert, da kleinere Speiseteile besser vom Magen verarbeitet werden. Es hat aber auch große Auswirkungen auf die Zahngesundheit. Beißen und Kauen regt den Speichelfluss an. Der Speichel ermöglicht ein besseres Gleiten der Speisen durch den Körper und enthält neben Verdauungsenzymen weitere Inhaltsstoffe, zum Beispiel Enzyme, die zur Gesundheit der Mundhöhle beitragen. Diese Enzyme wirken antibakteriell und antiviral, wodurch Krankheitserreger abgewehrt werden. Der Speichel hilft, geschädigten Zahnschmelz zu reparieren, den Mundraum zu reinigen und die Zähne sauber zu halten.

Lebensmittel zum Üben

Das Kauen fördert nicht nur die Verdauung und Zahngesundheit, sondern trainiert auch die Mundmuskulatur von Kindern. Zum Üben eignen sich feste Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Müsli oder rohes Gemüse, zum Beispiel Möhren. Und das Beste: Gemüse ist voller Vitamine und damit auch noch gesund.

  • Vitamin A fördert unter anderem die Erneuerung der Mundschleimhaut und ist zum Beispiel in Möhren, Paprika und Kirschen enthalten.
  • Vitamin D hilft dabei, dass Kalzium aufgenommen werden kann. Kalzium trägt zur Härtung der Zähne bei. Auch Champignons, Milchprodukte sowie Fisch sind gute Vitamin-D-Lieferanten.
  • Beeren enthalten Vitamin C, das neben dem Immunsystem auch den Aufbau und Erhalt des Zahnbeins positiv beeinflusst. So können brüchige Zähne und Kariesbefall verhindert werden.  Gleichzeitig stärkt Vitamin C die Zähne und hilft dem Zahnfleisch, da es das Gewebe unterstützt.

Auf Kalziumzufuhr achten

Der Mineralstoff stärkt Zähne und Zahnfleisch

Kalzium stärkt nicht nur die Zahnhärte, sondern unterstützt auch die allgemeine Zahngesundheit. Bei Kindern fördert Kalzium das Wachstum von Zähnen. Das Mineral ist wichtig im Kampf gegen Karies und Parodontose und trägt dazu bei, den Zahnschmelz zu remineralisieren und wiederaufzubauen. Der Hauptlieferant für Kalizum sind Milchprodukte wie Quark, Käse oder Joghurt. Zudem ist der Nährstoff auch in Spinat, Nüssen und Brokkoli enthalten.

Der Kalziumbedarf von Kindern

Kalzium unterstützt bei Kindern den Aufbau der Knochen und Zähne. Je nach Alter empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. folgende Zufuhr pro Tag:

  • Säuglinge von 0 bis 4 Monaten: 220 Milligramm
  • Säuglinge von 4 bis 12 Monaten: 330 Milligramm
  • Kinder von 1 bis 4 Jahren: 600 Milligramm
  • Kinder von 4 bis 7 Jahren: 750 Milligramm

Zähne pflegen

Üben Sie das Zähneputzen mit Ihren Kindern

Neben gesunden Lebensmitteln ist vor allem die Zahnpflege entscheidend für die Gesundheit des Mundraums und der Bekämpfung von Karies und Parodontose. Daher ist es wichtig, schon früh und regelmäßig mit den Kindern das Zähneputzen zu üben, auch wenn das Pflegeritual für beide Seiten eine große Herausforderung darstellt. Je früher Sie anfangen und ein Ritual daraus machen, desto erfolgreicher wird das Zähneputzen. Mit Liedern, Reimen und Sprüchen können Sie die Zahnpflege lustig gestalten und den Druck mindern. Dann macht auch den Kindern das tägliche Putzen Spaß.  


Zucker und Säure vermeiden

Achten Sie auf versteckten Zucker

Zucker und Säure sind besonders schädlich für Zähne, da sie zum einen den Kariesbefall befördern. Zum anderen kann der Zahnschmelz angegriffen und wichtige Mineralstoffe, zu dem auch Kalzium gehört, aus der Zahnoberfläche gelöst werden. Das schwächt die Zähne, verursacht oft Karies und führt im äußersten Fall zum Zahnverlust.

Es reicht allerdings nicht, nur auf zuckerreiche Lebensmittel zu verzichten. Denn oft ist der Zucker auch in Lebensmitteln enthalten, von denen man es nicht erwartet. Dazu gehören zum Beispiel Ketchup, Tiefkühlkost und Fruchtjoghurt. Viele Obstsorten wie Bananen oder Feigen beinhalten große Mengen an Fruchtzucker. Trauben- und Milchzucker sind keine Alternativen, sondern fördern Karies ebenso.

Vorsicht vor zucker- und säurehaltigen Getränken

Säure und Zucker kommen vor allem in Getränken vor. Limonaden, Softdrinks oder Fruchtsäfte enthalten große Mengen davon. Aber auch auf gezuckerte Tees und Zitronensaft sollte verzichtet werden.

Zucker- und säurearme Obstsorten

Greifen Sie bei der Obstauswahl vermehrt zu zucker- und säurearmen Sorten. So können Sie und Ihre Familie weiterhin von dem großen Vitamin- und Nährstoffgehalt profitieren. Folgende Obstsorten sind besonders geeignet:

  • Beeren, zum Beispiel Himbeeren oder Heidelbeeren
  • Wassermelone
  • Aprikosen
  • Guave
  • Kaktusfeige
  • Kiwis
  • Ananas
  • Pfirsich
  • Kirschen

Tipps zu Süßigkeiten

Sie müssen Ihrem Liebling die Süßigkeiten nicht verbieten. Mit kleinen Tricks sorgen Sie dafür, dass die negativen Auswirkungen auf die Zähne gering bleiben:

  • Der eine Süßigkeit-Moment: Es ist nicht sinnvoll und sogar schädlich für Kinder, über den Tag verteilt immer wieder kleine Süßigkeitenportionen zu essen. Legen Sie daher pro Tag einen Moment fest, in dem es Süßigkeiten gibt. Danach sollte 16 Stunden auf Süßigkeiten verzichtet werden.
  • Greifen Sie zu kleinen Mengen: Es muss nicht immer eine ganze Tafel Schokolade sein. Achten Sie darauf, die Portionen für Ihr Kind klein zu halten.
  • Keine klebrigen Speisen: Müsliriegel, Karamell, Kekse oder Fruchtgummis sind durch ihre Substanz meist lange im Mund und kleben auf Zähnen und Gaumen fest. Dadurch wird die Zahngesundheit stärker gefährdet.
  • Ein Glas Wasser nach dem Saft: Wenn Ihr Kind gern Limonaden, Schorlen und Säfte trinkt, sollte es danach mit einem Glas Wasser gut nachspülen, sodass Reste davon möglichst schnell aus dem Mundraum entfernt werden.
  • Auf zahnschonende Süßigkeiten setzen: Wussten Sie, dass es sogenannte zahnschonende Süßigkeiten gibt? Dazu gehören zum Beispiel Kaugummis, Bonbons und Schokoladen. Bei der Produktion dieser Produkte werden Zuckeraustauschstoffe verwendet, welche den Zähnen nicht schaden. Erkennen können Sie diese Produkte an einem Bild von einem weißen Zahnmännchen mit Schirm vor rotem Hintergrund.
  • Gesunde Süßigkeiten: Lesen Sie in unserem FamilienMoment, wie Sie Ihre kleinen Naschkatzen mit gesunden Alternativen zu den klassischen Süßigkeiten glücklich machen.

Schnuller und Flasche entwöhnen

Nuckeln schadet dem Gebiss

Vielleicht haben Sie schon gehört, dass das Nuckeln an Schnuller oder Flasche schlecht für die Zähne Ihres Kindes ist. Je älter Ihr Sonnenschein ist, desto schädlicher kann der Gebrauch sein. In manchen Fällen trägt das Nuckeln zu einer Veränderung der Kieferform bei und kann ein Überbiss, eine Verschiebung der Backenzähne oder weitere Fehlstellungen zur Folge haben. Ab dem zweiten Lebensjahr sollte Ihr Liebling spätestens vom Nuckeln abgewöhnt werden. Zu diesem Zeitpunkt nimmt der natürliche Saugdrang ab. Ideal ist es, wenn sie den Schnuller nach und nach abgewöhnen.


Gesund essen

Viel Obst und Gemüse, Milchprodukte und zuckerfreie Getränke

Abbildung „Lebensmittel für gesunde Kinderzähne”

Die Auswahl an Lebensmitteln, die für eine zahngesunde Ernährung geeignet sind, ist groß.

  • Viele Obst und Gemüsesorten, wie Äpfel, Möhren und Kohlrabi, lassen sich auch roh verzehren. Greifen Sie außerdem vermehrt zu grünem Blattgemüse wie Spinat oder Salat.
  • Milchprodukte wie Joghurt oder Käse liefern viel Kalzium und sollten daher ebenfalls auf Ihrem Speiseplan stehen.
  • Ihr kleiner Liebling knabbert gern Nüsse? Das ist gut, denn Nüsse haben viel Kalzium und Ballaststoffe.
  • Auch Pilze, Basilikum und Zwiebeln dürfen Sie jederzeit genießen.
  • Bieten Sie Ihrem Kind regelmäßig Wasser oder ungesüßte Getränke an. Es sollte am Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen.
  • Fluorid hat positive Auswirkungen auf die Zähne. Das Mineral ist nicht nur in Zahnpasta vorhanden, sondern auch in Salz und Fischgerichten.