
Welches Holz für Gartenmöbel? Teak, Akazie & Co. im Vergleich
Finde das perfekte Holz für deine Gartenmöbel. Ein umfassender Vergleich von Teak, Akazie, Eukalyptus und Lärche zu Haltbarkeit, Pflege und Kosten.
1. Die beliebtesten Holzarten für Gartenmöbel im Überblick
Wer Gartenmöbel aus Holz aus Holz kaufen möchte, steht schnell vor der Frage: Welches Holz hält draußen am längsten? Grundsätzlich eignen sich vor allem dichte, harzreiche Hölzer besonders gut für den Außenbereich, da sie Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen besser standhalten. Die Wahl des richtigen Holzes beeinflusst nicht nur die Langlebigkeit deiner Möbel, sondern auch den Pflegeaufwand und die Kosten. Besonders verbreitete Holzarten für Gartenmöbel sind: Teak, Akazie, Eukalyptus, Lärche, Kiefer

| Holzart | Härte | Witterungsbeständigkeit | Pflegeaufwand | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| Teak | Sehr hoch | Sehr hoch | Gering | Hoch |
| Akazie | Sehr hoch | Hoch | Mittel | Mittel |
| Eukalyptus | Hoch | Hoch | Gering | Mittel |
| Lärche | Mittel bis hoch | Mittel bis hoch | Mittel | Günstig bis mittel |
| Kiefer | Mittel | Gering bis mittel | Hoch | Günstig |
2. Teak, Akazie, Eukalyptus & Lärche: Was sind die Unterschiede?
Die vier beliebtesten Holzarten für Gartenmöbel-Sets unterscheiden sich deutlich in ihren Eigenschaften – von Witterungsbeständigkeit über Pflegeaufwand bis hin zum Preis. Klappe die einzelnen Holzarten auf, um mehr zu erfahren.

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Teak enthält von Natur aus sehr hohe Mengen an natürlichen Ölen, die es extrem widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Insekten machen. Teak-Gartenmöbel benötigen kaum Pflege und halten bei guter Behandlung viele Jahrzehnte. Der Nachteil: Teakholz ist vergleichsweise teuer – beim Kauf solltest du auf ein Nachhaltigkeitszertifikat (z. B. FSC) achten.
Akazie gehört zu den härtesten Hölzern überhaupt und ist von Natur aus dicht und witterungsbeständig. Im Vergleich zu Teak ist es deutlich günstiger und bietet ähnlich gute Eigenschaften. Gartenstühle aus Akazie und andere Möbel sollten in der Regel alle ein bis zwei Jahre mit Holzöl behandelt werden, um Risse zu vermeiden.
Eukalyptus wächst sehr schnell und gilt daher als besonders nachhaltige Holzart. Eukalyptus-Gartenmöbel sind dicht sowie öl- und harzreich – ähnlich wie Teak. Mit der Zeit nehmen sie einen silbergrauen Ton an, was sich durch das regelmäßige Auftragen von Holzöl verhindern lässt. Eukalyptus ist preislich zwischen Kiefer und Teak einzuordnen.
Die Lärche ist eines der widerstandsfähigsten heimischen Hölzer für den Außenbereich. Ihr natürlicher Harzgehalt macht sie deutlich robuster als Kiefer oder Fichte. Sie ist eine gute Wahl, wenn dir Regionalität wichtig ist. Eine Behandlung mit Holzlasur oder Holzöl alle zwei bis drei Jahre ist in der Regel empfehlenswert.
Wenn Teakholz im Laufe der Zeit silbergrau wird, ist das kein Schaden, sondern ein natürlicher Prozess. Mit Holzöl lässt sich die ursprüngliche Farbe erhalten.
3. Welche Holzarten eignen sich weniger für Gartenmöbel?
Nicht jedes Holz ist für den Außenbereich geeignet. Manche Holzarten sind zwar günstig, erfordern aber so viel Pflege, dass sich der Kauf langfristig weniger lohnt. Holz für den Außenbereich sollte mindestens in Dauerhaftigkeitsklasse 2 eingestuft sein – Teak und Akazie erfüllen das von Natur aus, Kiefer und Fichte hingegen nicht.
- Kiefer: günstig, aber wenig witterungsbeständig; benötigt regelmäßigen Holzschutzanstrich
- Fichte: sehr weich und anfällig für Feuchtigkeit und Insekten; kaum für unbehandelte Außenmöbel geeignet
- Buche: hervorragendes Innenholz, aber stark fäulnisanfällig im Freien
- Eiche: sehr beständig, aber schwer und teuer; im Außenbereich nur mit Schutzanstrich langlebig
Wer heimische Hölzer wie Kiefer für selbst gebaute Gartenmöbel nutzt, sollte diese unbedingt regelmäßig mit einer Holzlasur oder einem Holzschutzöl behandeln, um die Lebensdauer deutlich zu verlängern.
4. FAQ
Welches Holz ist am besten für Gartenmöbel geeignet?
Teak gilt als das beste Holz für Gartenmöbel, da es einen natürlich hohen Ölgehalt besitzt, sehr witterungsbeständig ist und kaum Pflege benötigt. Akazie und Eukalyptus sind günstigere Alternativen mit ebenfalls sehr guten Eigenschaften.
Welches Holz hält am längsten draußen?
Teakholz hält bei guter Pflege am längsten draußen – oft mehrere Jahrzehnte. Auch Akazie und Eukalyptus sind sehr langlebig, sofern sie in regelmäßigen Abständen mit Holzöl behandelt werden.
Welches Holz für Gartenmöbel, die man selber baut?
Für selbst gebaute Gartenmöbel-Sets eignet sich Lärche besonders gut: Sie ist heimisch, vergleichsweise günstig, gut zu verarbeiten und von Natur aus wetterfester als andere heimische Hölzer. Kiefer ist ebenfalls eine Option, muss dann aber regelmäßig mit einem Holzschutzprodukt behandelt werden.
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