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Quelle: iStock.com/grinvalds

Die Unterschiede zwischen Parfum & Eau de Toilette

Sie fragen sich, ob Sie beim Kauf Ihres neuen Lieblingsdufts eher zur Parfum-Variante oder zum Eau de Toilette greifen sollten? Wir stellen Ihnen die Unterschiede und jeweiligen Vorzüge der verschiedenen Duftarten im Detail vor.

1. Übersicht der Unterschiede

Der Hauptunterschied zwischen Parfum, Eau de Toilette und den anderen Duftarten liegt im Duftölanteil. Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht über die Konzentration der Duftessenzen:

Unterschiede der Dufkonzentration
Die einzelnen Duftarten unterscheiden sich in ihrem Duftölanteil.
Bezeichnung Duftkonzentration
Parfum ca. 15–30 %
Eau de Parfum ca. 10–14 %
Eau de Toilette ca. 6–9 %
Eau de Cologne ca. 3–5 %
Eau de Solide ca. 1–3 %

Darüber hinaus sind bei Parfum, das auch Extrait (de) Parfum genannt wird, und Eau de Parfum sogenannte Intense-Varianten erhältlich. Diese weisen noch höhere Duftkonzentrationen auf:

  • Extrait (de) Parfum Intense: bis zu 40 % Duftessenzen
  • Eau de Parfum Intense: bis zu 20 % Duftessenzen
Was bedeutet die Duftkonzentration?

Düfte wie Parfum und Eau de Toilette setzen sich aus unterschiedlichen ätherischen Ölen sowie natürlichen und/oder synthetischen Essenzen zusammen. Diese bilden den eigentlichen Duft, die sogenannte Basis beziehungsweise das Basiskonzentrat. Darüber hinaus enthalten alle Duftsprays weitere Bestandteile wie Wasser und Alkohol, die zur Verdünnung eingesetzt werden, die Verdunstung begünstigen und somit den Duft freisetzen.

Die Duftkonzentration – auch als Duftölanteil sowie Anteil an Duft- oder Geruchsessenzen bezeichnet – beschreibt dabei, wie hoch der Anteil an Duftstoffen im Verhältnis zu den weiteren Bestandteilen ausfällt. Demnach lassen sich alle Düfte verschiedenen Verdünnungsklassen und somit den passenden Bezeichnungen zuordnen.

Achtung: Den verschiedenen Duftarten sind keine festen Duftkonzentrationen zugeordnet. Somit kann es je nach Marke und gewähltem Duft zu Unterschieden beim Anteil der enthaltenen Duftöle kommen.

2. Die verschiedenen Duftformen und ihre Eigenschaften im Detail

In diesem Kapitel stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Duftarten detailliert vor. Dies erleichtert Ihnen die Auswahl Ihres nächsten Parfums oder Eau de Toilette. Allerdings sind viele Düfte nicht in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich. Zudem sollten Sie stets Geruchsunterschiede beachten: So kann ein und derselbe Duft in Form eines Parfums anders als beim gleichnamigen Eau de Toilette ausfallen.

2.1 Parfum

Parfum ist unter verschiedenen weiteren Bezeichnungen erhältlich:

  • Extrait Parfum
  • Extrait de Parfum
  • Essenz
  • Extrakt

Diese Duftklasse weist mit 15 bis 30 Prozent die höchste Duftkonzentration auf. Sogenannte Intense-Varianten können sogar bis zu 40 Prozent an Duftessenzen enthalten.

Der hohe Duftölanteil ist dabei für den Preisunterschied gegenüber anderen Duftarten verantwortlich, sorgt aber auch für den charakteristisch intensiven, langanhaltenden Duft. Einige Parfums können sogar mehrere Tage nach dem Auftragen duften. Zudem gelten Parfums grundsätzlich als eher „schwer“ und sind besser für besondere Anlässe geeignet als für die Verwendung im Alltag. Tragen Sie ein Extrait de Parfum außerdem stets sparsam auf:

  • Verwenden Sie nur wenige Tropfen des hochdosierten Parfums.
  • Tragen Sie es gezielt an stark durchbluteten und entsprechend warmen Körperpartien (Handgelenk-Innenflächen, hinter den Ohren, auf dem Dekolletee, in der Armbeuge) auf. Dies begünstigt die Verdunstung und das Freisetzen des Dufts.
  • Auch wenn Sie ein Parfum am Morgen auftragen, ist es nicht nötig, den Duft am Abend aufzufrischen, da dieser sehr lange und intensiv anhält.

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2.2 Eau de Parfum

Die Klassifizierung Eau de Parfum (EdP) beschreibt einen Duftölanteil von etwa 10 bis 14 Prozent. Etwas höher fallen auch hierbei Intense-Düfte aus, die bis zu 20 Prozent an Duftessenzen aufweisen.

Durch den höheren Alkoholanteil verfliegt der Duft etwas schneller als bei einem reinen Parfum, hält jedoch auch hierbei mehrere Stunden lang an. Grundsätzlich können Sie ein Eau de Parfum etwas großzügiger einsetzen:

  • Tragen Sie ein Eau de Parfum beispielsweise am Hals auf.
  • Darüber hinaus können Sie ein paar wenige Sprühstöße direkt auf Ihre Kleidung geben. Insbesondere bei empfindlichen Stoffen wie Seide und Wolle sollten Sie jedoch vorsichtig sein, da es zu einer Fleckenbildung kommen kann. Testen Sie den Einsatz gegebenenfalls zuerst an einer unauffälligen Stelle.
  • An einem langen Tag können Sie am Abend ein wenig Eau de Parfum nachtragen, um den Duft aufzufrischen und zu intensivieren.
Parfum aufsprühen
Quelle: iStock.com/DmitriyTitov
Eau de Parfum kann beispielsweise am Hals oder Handgelenk aufgetragen werden.

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2.3 Eau de Toilette

Ein Eau de Toilette (EdT) enthält rund sechs bis neun Prozent Geruchsessenzen und verfliegt entsprechend schnell. Daher empfiehlt es sich, ein Eau de Toilette mehrfach am Tag neu aufzutragen. Dafür sind sie in der Regel jedoch deutlich günstiger als intensivere Parfums und bieten darüber hinaus diese Vorteile:

  • Der Duft fällt generell etwas leichter, dezenter und frischer aus. Dadurch gelten Eaux de Toilette als alltagstauglich und eignen sich beispielsweise als Tagesparfüm im Büro.
  • Da der jeweilige Duft weniger „schwer“ erscheint, ist ein Eau de Parfum die perfekte Wahl für die Verwendung im Sommer.
  • Die Duftintensität lässt sich beim Auftragen eines Eau de Toilette leichter regulieren.

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2.4 Eau de Cologne

Eaux de Cologne (EdC) gehören mit einem Essenzanteil von circa drei bis fünf Prozent zu den leichtesten Düften. Typisch ist eine recht einfache Formel, die mit einem geringen Herstellungsaufwand einhergeht und somit zu dem meist günstigen Preis beiträgt. Zudem sind die folgenden Punkte charakteristisch:

  • Der Duft eines Eau de Cologne hält nur kurze Zeit an und muss entsprechend häufig erneuert werden.
  • Eaux de Cologne bieten meist nur eine einzige Duftrichtung (blumig, fruchtig, aromatisch) und setzen sich nicht aus einer aufwendigen Komposition zusammen.
  • Dementsprechend spricht man meist von einem „flachen“ Duft, der jedoch sehr erfrischend ist.
Weitere Duftwasser

Neben den zuvor genannten Qualitätsstufen existiert noch das sogenannte Eau de Solide (EdS), das über einen geringen Duftölanteil von ein bis drei Prozent verfügt. Eaux de Solide sind zudem unter den folgenden Bezeichnungen erhältlich:

  • Splash Cologne
  • Edition S
  • Splash Perfumes

Diese Düfte werden in der Regel als sogenannte Bodysprays oder Duftwasser vertrieben und sind besonders im Sommer beliebt.

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3. Namensgeschichte: von Parfum bis Cologne

Die unterschiedlichen Verdünnungsklassen und Bezeichnungen von Duftsprays gehen auf das Jahr 1979 zurück. In Frankreich kam es damals zu einer Erhöhung der Luxussteuer, von der auch Extraits de Parfum betroffen waren. Um dem Preisanstieg entgegenzuwirken, haben unterschiedliche Parfumhersteller neue Zusammensetzungen mit entsprechend anderen Bezeichnungen eingeführt:

  • Guerlain: Parfum de Toilette
  • Dior: Esprit de Parfum
  • Hermès: Soie de Parfum
  • Chanel: Eau de Parfum

Das Eau de Toilette fiel hingegen nicht unter die Luxussteuer, da es als eher alltäglich galt: Bereits im 17. Jahrhundert badeten viele Franzosen in Duftwasser, da sie befürchteten, dass normales Wasser mit Keimen belastet sein könnte. Nach dem Bad verblieb jedoch stets ein Rest des Duftwassers auf der Haut. Um Möbel vor diesen Rückständen zu schützen, wurden sie mit Tüchern (Tuch auf Französisch = toile) abgedeckt, woher sich der Begriff Eau de Toilette ableiten soll.

Die Bezeichnung Eau de Cologne geht, entgegen der allgemein vertretenen Annahme, nicht auf „4711 – Echt Kölnisch Wasser“ zurück: Die Bezeichnung stammt von dem Italiener Giovanni Maria Farina, der im Jahr 1709 den Duft „Aqua Mirabilis“ kreierte und in Anlehnung an die Stadt Köln, in der er damals tätig war, als Eau de Cologne bezeichnete.

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Redakteur Lars

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Lars ist seit über 10 Jahren im E-Commerce als Redakteur unterwegs. Familie, Freunde und Kollegen schätzen ihn für sein handwerkliches Know-How und sein Wissen rund um Elektronik-Themen.