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Quelle: iStock.com/gerenme

Induktion oder Ceran – Was ist besser?

Sie möchten sich einen neuen Herd anschaffen, können sich aber nicht zwischen Induktions- und Cerankochfeld entscheiden? Wir zeigen Ihnen die Unterschiede der beiden Technologien auf und erklären Ihnen, welches Kochfeld das beste für Ihre Ansprüche ist.

1. So funktioniert ein Cerankochfeld

Bei den umgangssprachlich als Ceranfeldern bezeichneten Kochplatten handelt es sich um Glaskeramik-Kochfelder. Der Begriff Ceran ist dabei ein geschützter Markenname der Firma Schott, welche die ersten Glaskeramik-Kochfelder auf den Markt brachten.

Ceranfeld
Quelle: iStock.com/tomazl
Ceranfelder werden strahlungsbeheizt.

Bei jenen Kochplatten befinden sich elektrische Heizspiralen unter der Glaskeramik-Oberfläche, die sich erhitzen und die infrarote Wärmestrahlung über die Kochplatte an den Topf- oder Pfannenboden abgeben. Ceranfelder sind also strahlungsbeheizte Kochfelder.

Vorteile von Ceranfeldern: Nachteile von Ceranfeldern:
Günstigerer Anschaffungspreis als bei Induktionsfeldern Die Oberfläche des Kochfeldes wird so heiß, dass Verbrennungsgefahr besteht, sobald die Fläche berührt wird
Auch nach dem Ausschalten lässt sich die Restwärme der Platte noch zum Kochen nutzen Benötigt lange Vorlaufzeit, um auf die gewünschte Temperatur zu kommen
Genau gekennzeichnete Kochzonen, da die Heizspiralen durch die Glaskeramik leuchten, wenn sie sich erhitzen Die Reinigung kann sich als schwer gestalten, wenn etwas überkocht und sich auf der heißen Oberfläche des Kochfeldes einbrennt
Es kann fast jegliches Kochgeschirr genutzt werden
Fazit: Cerankochfelder sind leistungsstark und günstig in der Anschaffung, daher sollten Sie sich vor dem Kauf die Frage stellen, wie viel Sie für ein neues Kochfeld ausgeben möchten.

2. So funktioniert ein Induktionskochfeld

Ein Induktionskochfeld ist die weiterentwickelte Variante eines Cerankochfeldes. Dabei befindet sich eine Spirale unterhalb der Kochplatte, die mittels Strom elektromagnetische Wellen erzeugt. Diese werden auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen, sodass induktiv Wärme erzeugt wird. Das Kochfeld bleibt dabei kalt, da keine abstrahlende Wärmequelle besteht.

Induktionsfeld
Quelle: iStock.com/pashapixel
Die Kochplatte eines Induktionsfeldes erwärmt sich nicht direkt, wie bei einem Ceranfeld.

Lediglich die Hitze, die vom Boden des Kochgeschirrs ausgeht und auf das Kochfeld zurückstrahlt, ist spürbar. Ein Induktionskochfeld kann aus Glaskeramik – also Ceran – bestehen.

Vorteile von Induktionsfeldern: Nachteile von Induktionsfeldern:
Aufheizen geht sehr schnell Anschaffungspreis ist höher als bei Ceranfeldern
Temperaturänderungen können rasch vorgenommen werden Das Kochgeschirr muss ferromagnetisch, also induktionsgeeignet, sein
Die gewünschte Temperatur kann genau eingestellt und gehalten werden – auch niedrige Temperaturen lassen sich genau regulieren
Gelten aufgrund der schnellen Temperatureinstellungen und -änderung als energieeffizient
Da das Kochfeld selbst nicht heiß wird, kann beim Überkochen nichts anbrennen und die Reinigung gestaltet sich als einfach und unkompliziert
Je nach Ausstattung flexibles Kochen (also Kochfeldvergrößerung) mit Topferkennung möglich
Unser Tipp für Sie: Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Kochgeschirr induktionsgeeignet ist, halten Sie einen Magneten an den Boden des Geschirrs. Wird er angezogen, ist es geeignet. Einige Varianten verfügen auch über ein spiralförmiges Symbol, welches die Eignung für Induktionskochfelder kennzeichnet.
Fazit: Induktionskochfelder sind zwar teurer als Cerankochfelder, sie gelten allerdings auch als energieeffzienter, da die Temperatur sich schnell und besser regeln lässt.

3. Welches Kochfeld ist besser für mich – Induktion oder Ceran?

Ob Sie sich für ein Ceran- oder Induktionskochfeld entscheiden, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen beim Kochen ab.

Induktions vs. Ceran
Die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Induktions- und einem Ceranfeld.
Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen, eine Kaufentscheidung zu treffen:

Cerankochfeld

  • Sie möchten ein günstiges Kochfeld
  • Sie möchten sich kein neues Kochgeschirr anschaffen müssen

Induktionskochfeld

  • Sie legen Wert auf Schnelligkeit bei Regulierung und Erreichung der gewünschten Temperatur
  • Sie möchten das Kochfeld einfach reinigen, ohne, dass sich Übergekochtes einbrennen kann
  • Sie legen Wert auf Energieeffizienz
  • Sie möchten mit flexiblen Kochfeldern sowie der Topferkennung arbeiten können

4. Weitere Funktionen und Eigenschaften von Induktions- und Cerankochfeldern

Wenn Sie sich für ein Kochfeld entscheiden, gibt es Varianten mit zusätzlichen Sonderfunktionen und Eigenschaften:

  • Autarke oder herdgebundene Variante: Herdgebundene Kochfelder sind untrennbar mit dem Backofen verbunden. Ein autarkes Kochfeld können Sie unabhängig vom Backofen betreiben und verbauen.
  • Rahmendesign: Das Kochfeld kann sich randlos oder mit elegantem Edelstahlrahmen in die Arbeitsplatte einfügen.
  • Timer-Funktion: Mit einem Timer können Sie eine bestimmte Kochdauer, beispielsweise für Nudelwasser, einstellen. Ist der Timer abgelaufen, schaltet sich die Kochplatte automatisch ab.
  • Schnellkochfunktion: Mithilfe dieser Funktion (häufig auch Booster-Funktion genannt), kommt das Kochfeld schnell auf die gewünschte Temperatur. Danach fällt die Temperatur ab, damit nichts überkocht oder anbrennt.
  • Kindersicherung: Wenn sich Kinder in Ihrem Haushalt befinden, kann ein Kochfeld mit Kindersicherungs-Funktion zum Sperren des Kochfeldes hilfreich sein.
  • Kochzonen: Wenn Sie Pfannen in unterschiedlichen Größen oder rechteckige Bräter nutzen, lohnt sich der Einsatz eines Feldes mit flexiblen Kochzonen.

FAQ

Redakteur Hannah Heber
Redaktionshinweise
Redaktion: Hannah Linda Heber

Hannah Linda Heber unterstützte während ihres Praxissemesters im Studiengang Online-Redakteur an der TH Köln die Online-Redaktion und ist seit Februar 2018 fester Bestandteil des Teams.