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Du bist auf der Suche nach einem neuen PC-Bildschirm, weißt aber nicht, was die unterschiedlichen Bezeichnungen wie WQHD und andere Auflösungen bedeuten oder für welche du dich entscheiden solltest? Wir erklären dir alles, was du wissen musst, und helfen dir bei der Entscheidung.
1. WQHD-Auflösung: Was ist das?
Die Abkürzung WQHD steht für Wide Quad High Definition und beschreibt eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. WQHD entspricht damit exakt der vierfachen (= Quad) Auflösung von HD. Im Vergleich zu Full HD ist dies nahezu die doppelte Anzahl an Bildpunkten.
Eine Auflösung in WQHD wird teilweise auch als 1440p angegeben. Aufgrund des breiten Seitenverhältnisses von 16:9 wird von Wide gesprochen, teilweise wird der Zusatz durch das W jedoch auch weggelassen; die Bezeichnung QHD ist dementsprechend synonym und beschreibt die exakt gleiche Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln.
Neben Monitoren kommt die WQHD-Auflösung auch bei vielen Smartphones und Phablets zum Einsatz.

Quelle: iStock.com/gorodenkoff
Beim Gaming und Streaming sowie bei der Nutzung des Internets (Surfen, E-Mails etc.) zeigt die WQHD-Auflösung ihre Stärke.
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2. Vorteile und Einsatzzweck von WQHD
WQHD ist die ideale Auflösung für Monitore mit 27 Zoll Diagonale. Sie bringen deutlich mehr Brillanz als Full HD-Modelle und eignen sich für unterschiedliche Zwecke: Sowohl beim Gaming und Streaming sowie bei der Nutzung des Internets (Surfen, E-Mails etc.) oder dem Einsatz von Office-Anwendungen sowie Foto- und Videobearbeitungstools zeigt die WQHD-Auflösung ihre Stärke.
Die Vorteile von WQHD-Monitoren lassen sich wie folgt zusammenfassen:
3. Alternativen und Vergleich
In diesem Abschnitt zeigen wir dir die Unterschiede zwischen WQHD und anderen Auflösungen. Zudem erklären wir dir, welcher Monitor die beste Wahl für deine Ansprüche ist.
3.1 WQHD versus 4K und UHD
Neben WQHD sind bei Computerbildschirmen mit höherer Auflösung 4K (4.096 x 2.160 Pixel) beziehungsweise UHD (3.840 x 2.160 Pixel) bereits recht verbreitet. Allerdings ist nicht die reine Anzahl an Pixeln entscheidend, auch die sogenannte Pixeldichte spielt eine wichtige Rolle:
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Was ist Motion Sickness?
Die sogenannte Motion Sickness, die auch als Cyber Sickness bezeichnet wird, tritt beispielsweise dann auf, wenn die Wahrnehmung (das Gesehene) nicht mit der tatsächlichen Bewegung des Körpers übereinstimmt. Typische Beispiele dafür sind das Gaming mit einer VR-Brille oder die Seekrankheit. Motion Sickness kann unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein und Übelkeit führen.
Ein weiterer Pluspunkt von WQHD sind die hohen Bildwiederholungsraten von 144 Hertz, welche sich in dieser Auflösung auch von Mittelklasse-PCs realisieren lassen. 4K-Monitore erreichen in der Regel hingegen nur 60 Hertz, für mehr Bilder pro Sekunde muss der PC mit einem starken Prozessor (CPU) und einer leistungsfähigen Grafikkarte (GPU) ausgerüstet sein, die entsprechend hochpreisig sind. Darüber hinaus befinden sich 4K-Monitore mit 144 Hertz bereits selbst in einem höheren Preissegment. Hinzu kommt, dass viele Spiele solch eine hohe Auflösung und Bildfrequenz nicht unterstützen.
Tipp: Damit die Bildinformationen mit entsprechender Geschwindigkeit übertragen werden können, sind die richtigen Anschlüsse essenziell. Alles darüber erfährst du in unserer Beratung zu Monitoranschlüssen.
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3.2 Übersicht der Bildschirmauflösungen
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die gängigen Bildschirmauflösungen:
Bezeichnung | Auflösung |
---|---|
8K | 7.680 x 4.320 Pixel |
4K | 4.096 x 2.160 Pixel |
UHD | 3.840 x 2.160 Pixel |
WQHD | 2.560 x 1.440 Pixel |
Full HD | 1.920 x 1.080 Pixel |
HD | 1.280 x 720 Pixel |

Quelle: iStock.com/A_Z_photographer
Verschiedene Monitor-Auflösungen im Überblick
3.3 Welche Auflösung für welchen Zweck?
Hinsichtlich deiner Wahl kannst du dich – entsprechend unserer Empfehlungen für die unterschiedlichen Bildschirmgrößen – anhand des geplanten Einsatzzweckes für die ideale Auflösung entscheiden:
FAQ
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Ist WQHD besser als Full HD?
WQHD bietet eine bessere (= höhere) Auflösung als Full HD und ist für die meisten Zwecke auch die bessere Wahl. Mit 2.560 x 1.440 Pixeln bietet WQHD über 3,5 Millionen Pixel und damit nahezu doppelt so viele wie Full HD (1.920 x 1.080 Pixel; insgesamt rund 2 Millionen). In unserer Beratung erklären wir dir, für welchen Einsatz ein WQHD-Monitor die ideale Wahl ist.
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Ist WQHD 2K?
Die Bezeichnung 2K wird meist synonym für WQHD genutzt und benennt in der Regel eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Allerdings kann der Begriff 2K auch für jede Auflösung mit 2.048 Pixeln in der Breite stehen. Dementsprechend solltest du bei der Wahl deines Monitors auf die exakte Angabe der Auflösung in Pixeln achten.
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Für welche Monitorgröße ist die WQHD-Auflösung gut?
Eine Bildschirmauflösung in WQHD ist ideal für Monitore mit einer Größe von 24 bis 27 Zoll geeignet. Bei größeren Modellen bietet sich hingegen 4K an, weil die einzelnen Pixel sonst zu groß werden. Was du dabei jedoch beachten solltest, erfährst du in unserer Beratung.
Dann ist eine WQHD-Auflösung die perfekte Wahl – Zusammenfassung
Die Abkürzung WQHD steht für Wide Quad High Definition und beschreibt eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln.
Glossar