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Quelle: iStock.com/welcomia

Solaranlage für dein Gartenhaus – Dafür lohnt sie sich wirklich!

Sommer, Sonne, Gartenzeit – jetzt fehlt nur noch ein kühles Getränk aus dem mit Solarstrom betriebenen Kühlschrank im Gartenhaus. Wie das gelingt und was du noch mit einer Mini-Solaranlage mit Strom versorgen kannst, erfährst du in unserer Kaufberatung.

1. Einsatzzwecke für eine Solaranlage auf dem Gartenhaus

Auf einen Blick
  • Der gewonnene Strom ist klimaneutral und autark.
  • Mini-Solaranlagen sind, wenn du sie als Inselsolaranlagen nutzt und somit den Strom nicht in das Stromnetz einspeist, in der Regel nicht anmeldepflichtig.
  • Als Plug & Play-Systeme sind die Solaranlagen steckerfertig und einfach zu montieren.
  • Berechne vorher, was du mit dem Stromgewinnungsgerät betreiben möchtest und runde großzügig auf, damit du genug Strom gewinnen kannst.
  • Prüfe, ob alle Voraussetzungen wie zum Beispiel die perfekte Positionierung gegeben sind, um den bestmöglichen Stromertrag zu erhalten.
  • Wenn du den geernteten Strom nicht nur während der Sonnenstunden, sondern beispielsweise auch an Tagen mit wenig Sonne oder in der Nacht nutzen willst, solltest du die Anlage mit einer Speicherbatterie versehen.

Mit einer eigenen Mini-Photovoltaikanlage in deinem Garten kannst du deinen Strom autark und umweltschonend gewinnen. Wenn du dich für eine sogenannte Stecker-Solaranlage (Plug & Play-Solaranlage) entscheidest, kannst du ein solches Modell an vielen Stellen selbst montieren und nutzen:

  • auf dem Dach deines Gartenhauses
  • auf der Terrasse oder Rasenfläche
  • an der Hausfassade
  • auf dem Balkon oder Balkongeländer
  • in Schrebergärten
Solaranlage im Garten
Quelle: iStock.com/McKinneMike
Inselsolaranlage im Garten
Hinweis: Die Systeme sind auch unter Bezeichnungen wie Stromgewinnungsgerät, Stecker-Solargerät, Balkonkraftwerk, Mini-PV-Anlage oder Guerilla-Solaranlage zu finden.

Je nach Größe und Leistung der Solaranlage lassen sich viele Elektrogeräte mit Solarstrom betreiben:

  • Rasenmäher, Gartengeräte
  • Kühlschrank, Kochplatte, Kaffeemaschine
  • Radio
  • Beleuchtung wie Lampen, Lichterketten, Wegleuchten
  • Ladestationen von Akkus und E-Bikes
  • dauerhaft betriebene Geräte wie Teichpumpen, Brunnen oder Bewässerungssysteme
  • u. v. m.

Du hast schon konkrete Vorstellungen und möchtest direkt tiefer in das Thema einsteigen? Dann gelangst du hier weiter:

Du kannst deine Solaranlage auf zwei verschiedene Arten betreiben:

  • Off-Grid/Inselanlage: Wenn die Solaranlage nicht an das Stromnetz angeschlossen und der gewonnene Strom nur für den Eigenverbrauch genutzt wird, handelt es sich um eine sogenannte Off-Grid-Lösung beziehungsweise um eine Inselanlage. Diese Variante eignet sich besonders gut für eine Stromgewinnungsanlage am Gartenhaus oder an Orten, an denen es keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz gibt. Diese Modelle lassen sich zudem auch einfach entfernen und an anderen Orten wieder aufstellen. Außerdem erhältst du maximale Autarkie fernab von Versorgungsdienstleistern und Co.
  • On-Grid/Verbundanlage: Wenn du den gewonnenen Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen möchtest, musst du deine Solaranlage beim Netzbetreiber anmelden und ins Marktstammdatenregister eintragen lassen. Dafür bist du abgesichert mit Strom aus anderen Photovoltaikanlagen, sollte dein Solarstrom für deinen Eigenverbrauch nicht mehr ausreichen.

Du willst dir eine Solaranlage für dein Gartenhaus anschaffen?
» Dann stöbere in unserer großen Auswahl an Komplettanlagen!

2. 10 Gründe für eine Solaranlage am Gartenhaus

Wenn du dich dazu entscheidest, dir eine Solaranlage an deinem Gartenhaus einzurichten, dann profitierst du von den folgenden Vorteilen:

  1. Du schonst das Klima und die Umwelt.
  2. Du hast eine nützliche Stromquelle im Außenbereich und kannst darauf verzichten, mithilfe von langen Kabeln Strom in den Garten und dein Gartenhaus verlegen zu müssen.
  3. Bei einer Insellösung ergibt sich eine netzunabhängige Stromversorgung, sodass du den gewonnenen Strom flexibel und autark für deinen Eigenverbrauch nutzen kannst.
  4. Als Insellösung sind die Anlagen nicht meldepflichtig.
  5. Du sparst Energiekosten ein.
  6. Die Anschaffung und Montage bei einer steckerfertigen Solaranlage kannst du einfach und unkompliziert selbst vornehmen. Außerdem erfordern diese Systeme keine spezielle Wartung .
  7. Wenn du dein System mit einer Batterie ausstattest, kannst du den über Tag gewonnen Strom speichern, sodass er sich auch nach Sonnenuntergang nutzen lässt.
  8. Die Mini-Photovoltaik-Anlagen sind klein und kompakt und deshalb kannst du sie – je nach Dimension – einfach abbauen und an anderer Stelle wieder aufbauen.
  9. Durch die hohe Lebensdauer der Solaranlagen rentiert sich die Anschaffung mit den Jahren (viele Paneele haben eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren).
  10. Die Systeme sind leise und stören dein Umfeld nicht.

3. Das musst du bei einer Solaranlage auf deinem Gartenhaus beachten

Bevor du dich für eine Solaranlage für dein Gartenhaus entscheidest, solltest du einige Aspekte berücksichtigen, damit du den bestmöglichen Ertrag aus deiner Anlage herausholen kannst.

Diese Fragen helfen dir dabei, die optimalen Voraussetzungen für eine Solaranlage an deinem Gartenhaus zu schaffen.

  • Wofür möchtest du den Strom gewinnen?
    Erstelle vor dem Kauf einer Mini-Solaranlage eine Liste mit den Geräten beziehungsweise Verbrauchern, die du mit dem Strom aus deiner Anlage betreiben möchtest.
  • Wie viel Strom soll die Anlage leisten?
    Ermittle die Verbrauchswerte der Geräte und addiere sie auf (diese findest du normalerweise in den jeweiligen Herstellerangaben). Neben dem Spannungswert, dem Wattverbrauch und der voraussichtlichen Nutzungszeit am Tag ist es außerdem wichtig, dass du großzügig aufrundest, um Puffer für sonnenarme Tage einzubeziehen. Der entstehende Grundbedarf gibt dir dann Aufschluss darüber, wie groß die Solaranlage werden soll. Die Leistung der Paneele wird üblicherweise in Kilowatt Peak (kWp) angegeben. Diese sogenannte Nennleistung hilft dir als Richtwert für die mögliche Spitzenleistung unter Idealbedingungen.
  • Wann möchtest du den Strom beziehen?
    Wenn du den Strom beispielsweise nur zur Mittagszeit brauchst, benötigst du keinen Stromspeicher. Solltest du ihn aber für die Abendbeleuchtung nutzen wollen, so ist es zwingend erforderlich, dir eine Speicherbatterie anzuschaffen. Dieser Speicher ermöglicht es dir zudem, den Strom an sonnenarmen Tagen nutzen zu können.
  • Wo steht das Gartenhaus?
    Eine Inselanlage ist zwar nicht melde- oder genehmigungspflichtig, du solltest aber im Falle der Nutzung in einem Schreber- oder Gemeinschaftsgarten unbedingt klären, ob diese Maßnahme den Vereinsregeln entspricht. Ebenso verhält es sich mit Mietobjekten. Auch hier ist die Genehmigung der Hausverwaltung beziehungsweise des Vermieters nötig.
Komplettset Solaranlage
Mit dem Komplettset einer Mini-Solaranlage kannst du direkt loslegen und deinen eigenen Ökostrom ernten.

Ebenso wichtig ist es, dass du für eine optimale Platzierung der Solarpaneele an deinem Gartenhaus sorgen kannst. Hierzu sind die folgenden Voraussetzungen essenziell:

  • Dacheignung: Die Dachkonstruktion des Gartenhauses muss so ausgelegt sein, dass sie genügend Tragkraft für die Module aufweist. Grundsätzlich eignet sich fast jede Dachform für eine Solaranlage – ideal sind Pultdächer. Zudem müssen die Paneele mit einer Neigung zwischen 30 und 45 Grad angebracht werden. Ist die Dachneigung geringer, kannst du mit einem Ständerwerk nachhelfen (beachte aber, dass diese Lösung für ein höheres Gewicht sorgt).
  • Platzierung: Achte darauf, dass die Solarmodule frei von Verschattung durch Häuser, Bäume oder Sträucher sind. Jede Beschattung mindert die Leistung deiner Anlage.
  • Ausrichtung: Die beste Solareffizienz erhältst du bei der Ausrichtung der Module nach Süden. Denkbar ist es auch, ein Pultdach beidseitig zu bestücken, wenn es eine Ost-West-Richtung aufweist.
  • Hinterlüftung: Die Solareffizienz wird unter anderem auch durch hohe Temperaturen beeinflusst. Um einer Überhitzung der Paneele vorzubeugen, solltest du auf die richtige Hinterlüftung achten. Bringe die Solarmodule also mit genügend Abstand zum Gartenhausdach an, sodass eine fortwährende Kühlung gewährleistet ist.
  • Zubehör: Achte darauf, dass alle anderen Zubehörteile der Anlage wie Laderegler und Batterie nicht im Freien Stehen, sondern im Gartenhaus oder in einer separaten Box vor Witterung und Feuchtigkeit geschützt werden.
Tipp: Sollte die Dachfläche deines Gartenhauses zu klein sein, um die benötigte Menge an Modulen für deinen Grundverbrauch zu fassen, kannst du auch freistehende Panels auf der Rasenfläche oder Terrasse platzieren.

4. Komponenten/Komplettanlage

Eine Mini-Solaranlage, wie du sie für dein Gartenhaus nutzen würdest, kannst du meistens als Komplettbausatz zur Selbstmontage erwerben. Es werden normalerweise keine Fachleute benötigt – insbesondere, wenn es sich um eine Inselanlage handelt, die netzunabhängig betrieben wird. Ein genauer Verdrahtungsplan hilft dir bei der Installation der Module.

Eine steckerfertige Solaranlage besteht üblicherweise aus diesen Komponenten:

  • Solarmodul: Die Solarpaneele wandeln das Licht der Sonne in elektrische Energie um.
  • Montagegestell: Die Solarmodule werden in der Regel auf einer Unterkonstruktion befestigt, damit sie den idealen Neigungswinkel sowie die bestmögliche Hinterlüftung bekommen.
  • Wechselrichter: Der Wechselrichter wandelt den geernteten Strom von Gleichstrom in Wechselstrom um. Wenn du mehrere Module nutzt, kann sich die Anschaffung eines Mikro-Wechselrichters lohnen: Üblicherweise schaltet das System alle Paneele ab, wenn eines verschattet ist und dadurch keinen Strom mehr erzeugt. Mit einem Mikro-Wechseltrichter ist die Anlage aber in der Lage, nur das verschattete Modul abzuschalten und alle anderen weiterlaufen zu lassen.
  • Stecker und Kabel: Die nötigen Stecker und Kabel sind dazu da, um alle Komponenten miteinander zu verbinden.
  • Akku/Batterien/Stromspeicher (optional): Damit die Energie zwischengespeichert werden kann, wenn sie nicht direkt genutzt wird (sondern zum Beispiel am Abend), muss ein entsprechender Stromspeicher angeschafft werden.
  • Laderegler (optional): Ein Laderegler ist nötig, wenn ein Stromspeicher genutzt wird. Der Regler schützt die Batterie vor Überladung und Tiefenentladung.
  • Display (optional): Wenn du Informationen wie Ertragsdaten und Leistungskurve einsehen möchtest, dann eignet sich ein System mit Display.
Stromspeicher
Mit einem Stromspeicher kannst du den Strom aus deiner Solaranlage speichern und an sonnenarmen Tagen oder abends nutzen.

Sucht du einen Laderegler für deine Solaranlage?
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5. Alternativen

Wenn du dir nicht direkt eine eigene Solaranlage anschaffen möchtest, gibt es einige Alternativen, um deinen Strom im Garten umweltfreundlicher zu gestalten und ein wenig Stromkosten einzusparen. Lass dich von unseren folgenden Ideen inspirieren!

Solarleuchten für den Garten

Mit Solarleuchten kannst du deinen Garten mit einem stimmungsvollen Licht ausstatten, ohne Kabel verlegen zu müssen. Diese Varianten sind zudem nicht standortgebunden und lassen sich mobil einsetzen. Sie laden sich über das eingebaute Solarpanel ganz einfach über Tag bei Sonnenschein auf und beginnen zu leuchten, sobald es dunkel wird – und das ganz, ohne die Stromabrechnung zu belasten. Egal ob Wegleuchten, Lichterketten oder Wandleuchten – die Lampen gibt es in zahlreichen Ausführungen und Varianten.

» Hier alle Solarleuchten ansehen
Solar-Gartenstecker

Mit Solar-Gartensteckern verschaffst du deinem Garten ein besonderes Ambiente. Ob Tier-, Blumenformen, fantasievolle Gebilde und elegante Designs – sie sind in jedem Garten ein Blickfang. Das Solarelement dient üblicherweise zur Beleuchtung der Figur. Auch bei diesen Varianten ist kein Verlegen von Kabeln nötig, da der Strom durch die eingebaute Solarzelle gewonnen wird. Du kannst den Standort der Stecker also jederzeit verändern.

» Hier alle Solar-Gartenstecker ansehen
Solarheizung für Pools

Wenn du deinen Gartenpool beheizen möchtest, kannst du dies mit der Kraft der Sonne erledigen. Solarplanen oder Solarheizungen für den Pool nutzen die Sonnenenergie und Sonnenwärme, um das Wasser zu erwärmen. Die verschiedenen Modellausführungen können normalerweise ohne großen Aufwand aufgebaut und sofort genutzt werden.

» Hier alle Solarheizung für Pools ansehen
Solar-Springbrunnen

Ein Solar-Springbrunnen gewinnt mithilfe eines Solarpanels Sonnenenergie und kann dadurch eine Wasserpumpe antreiben, die eine Wasserfontäne erzeugt. Sie sind ein echter Hingucker, lassen sich einfach und mobil einsetzen und können immer wieder mit neuen Design-Ideen kombiniert werden. Üblicherweise werden die Module in schwimmender Form auf einer Wasserfläche platziert oder es handelt sich um einen Solargartenbrunnen in unterschiedlichen Designs.

» Hier alle Solar-Springbrunnen ansehen
Solarkoffer

Bei dieser Variante handelt es sich um flexible Solar-Paneele, die sich zum Betrieb wie ein Koffer auf- und zuklappen und entsprechend aufstellen lassen. Diese sind besonders für das Camping oder für einen Ausflug nützlich, da sie sich einfach transportieren und aufstellen lassen. So musst du auch unterwegs nicht mehr auf Strom für dein Handy oder Laptop verzichten.

» Hier alle Solarpaneele ansehen
Solarkoffer beim Camping
Mit einem Solarkoffer kannst du dich auch unterwegs mit Strom versorgen.

FAQ

So gelingt dir die Anschaffung einer Solaranlage für dein Gartenhaus – Zusammenfassung
  • Du kannst dein Gartenhaus selbst mit wenig Montageaufwand mit einer steckerfertigen Mini-Solaranlage bebauen, solange das Dach das zusätzliche Gewicht tragen kann. Diese Anlagen sind als Komplettset erhältlich.
  • Mit einer solchen Anlage lassen sich viele Geräte betreiben wie Leuchten, Gartengeräte, Dekoration, Radio, Kühlschrank, Ladestationen für E-Bike und Co., dauerhaftbetriebene Geräte wie Teichpumpen und viele weitere.
  • Wenn du die Stromgewinnungsanlage als Inselanlage betreibst, das heißt, nur für den Eigenbedarf, sodass du den gewonnenen Strom nicht in das öffentliche Stromnetz einspeist, ist sie nicht meldepflichtig. Wohl solltest du im Falle eines Schrebergartens oder Mietobjekt die Genehmigung bei deinem Vermieter, Verwalter oder Vereinsvorstand einholen.
  • Wenn du den gewonnenen Strom auch abends oder an sonnenarmen Tagen nutzen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Stromspeichers .
  • Die richtige Ausrichtung und Platzierung der Solarmodule sind essenziell für den bestmöglichen Ertrag. Vermeide zudem Verschattung der Paneele durch Häuser, Bäume oder Sträucher.
Redakteurin Hannah

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