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Kulinarisch Unterwegs / 13. September 2017

Bella Cucina Italiana! Die Lieblinge der italienischen Küche

Die italienische Küche – wer denkt da nicht sofort an Pizza und Pasta? Dabei hat Italien so vieles mehr zu bieten, was das Genießerherz hüpfen lässt! Elf beliebte Spezialitäten Italiens stellen wir hier vor.

Bella Cucina Italiana! Die Lieblinge der italienischen Küche
© Mauro – Fotolia.com

1. Antipasti. Der heißgeliebte Auftakt eines italienischen Menus. Antipasti zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus. Gegrilltes oder eingelegtes Gemüse gehört immer dazu. Auch Honigmelone mit Parmaschinken wird gerne serviert, ebenso wie Bruschetta, das lauwarme Brot mit gehackten Tomaten und Olivenöl. Wurstspezialitäten wie Bresaola (dunkler Rinderschinken) und Salsiccia (mit Kräutern gewürzte Wurst) bereichern die Vorspeisenplatte. Soll es noch raffinierter sein, reicht man gefüllte Weinblätter und marinierte Meeresfrüchte.

2. Barolo. Granatrot kommt er ins Glas, der Barolo. Der Rotwein stammt aus der norditalienischen Region Piemont und wird zu 100 Prozent aus Nebbiolo-Trauben hergestellt. Er ist (nicht nur in Italien) so beliebt, dass 13 Millionen Flaschen jährlich davon abgefüllt werden. Der trockene Wein schmeckt kräftig und besitzt fruchtige Aromen von dunklen Beeren und Kirschen. Den Alkoholgehalt kann man mit mindestens 13 Prozent als üppig bezeichnen.

3. Focaccia. In Italien hat das Fladenbrot aus Hefeteig, das ursprünglich aus Ligurien stammt, eine lange Geschichte. Was es – damals wie heute – so lecker macht? Es wird vor dem Backen mit Olivenöl bestrichen und mit Salz bestreut. Überall in Italien gibt es Focaccia-Varianten, die von dem ursprünglichen Rezept abweichen. Es wird „alle olive“ (mit Oliven), „alle cipolle“ (mit Zwiebeln) und „al formaggio“ (mit Käse) in den Bäckerläden verkauft. In Neapel formt man den Teig zum Ring, das Backwerk heißt dann Tortano. Statt im Ofen kann man Focaccia auch auf dem Grill zubereiten. Das passende Rezept findet ihr hier.

4. Parmesan. Der italienische Name des berühmten Hartkäses aus Kuhmilch lautet „Parmigiano reggiano“. Der körnig-bröckelige Käse ist geschützt – ein spezielles Konsortium ist für ihn zuständig. So wird beispielsweise sichergestellt, dass die Milchkühe nur mit Gras und unbehandeltem Futter gefüttert werden. Je länger Parmesan reift, desto intensiver ist sein Geschmack. Er ist ein Allroundtalent: Eine Parmesansuppe ist eine würzige Vorspeise, zu Pasta und Risotto passt er hervorragend. Zum Snack-Highlight wird Popcorn, das mit Parmesan überbacken ist.

5. Pasta. Anders als in Deutschland wird Pasta in Italien ausschließlich als „primo“ gegessen – als erster Gang. Ob Spaghetti, Penne oder Linguine – in der italienischen Küche genießt man eher schlichte Nudelgerichte. Ein absoluter Klassiker: Pasta aglio e olio. Hier wird die Pasta nur mit Öl und Knoblauch verfeinert. Auch Penne all‘arrabbiata kommt mit wenigen Zutaten aus, mit Tomaten, Olivenöl, etwas Knoblauch und Chilischoten. Pasta geht in Italien aber auch opulenter. Ein Klassiker, der hierzulande wenig bekannt ist, kommt aus der Ligurien: Trenette al Pesto. Bei diesem Pasta-Gericht sorgen neben Pesto auch gewürfelte Kartoffeln und grüne Bohnen für geschmackliche Abwechslung.

6. Pizza. In den fünfziger Jahren kannte man sie nur innerhalb Italiens, heute ist sie in der ganzen Welt ein Begriff. Die Herkunft der Pizza ist in Italien eine immer währende Streitfrage. Eines steht aber fest: Die Italiener lieben den Pizzateig dünn. Und nicht zu üppig belegt. Eine Schicht passierter Tomaten wird mit Kräutern gewürzt. Es folgt Mozzarella, danach die weiteren Zutaten, zum Abschluss etwas Olivenöl. Das Ganze wird bei sehr hoher Temperatur (400 Grad und mehr!) kurz gebacken. Und kommt anschließend in so leckeren Varianten wie „Capricciosa“, „Romana“ und „Quattro stagioni“ auf den Tisch. Das Rezept für eine Kräuterpizza gibt es hier.

7. Prosecco. Ein Prosecco kommt aus Venetien, ansonsten handelt es sich um Etikettenschwindel. Es gibt ihn in zwei Varianten: Der Frizzante ist ein feiner Perlwein mit geringem Kohlensäuregehalt. Der Spumante hingegen prickelt länger im Glas. Beide zeichnet ein sanftes Strohgelb aus, eine angenehme Säure und eine delikate Apfelnote. Nicht nur als Partygetränk ein Genuss, sondern auch ein hervorragender Begleiter zu Fischgerichten.

8. Pesto. Dunkelgrün und cremig, so kennt und liebt man Pesto. Ihre Farbe erhält die wohl typischste Sauce Italiens durch die Hauptzutat Basilikum. Das wird zusammen mit Pinienkernen, Knoblauch, Olivenöl, Käse und Salz zu einem Brei zerrieben. Das Ergebnis ist so geschmacksintensiv, dass schon ein kleiner Kleks davon Gerichte verzaubert. Nicht nur zu Pasta schmeckt Pesto hervorragend, es veredelt auch Fleisch, Salate und Suppen. Ruhig mal etwas herumexperimentieren! Ein passendes Rezept findet ihr hier.

9. Saltimbocca. Das Gericht, das übersetzt „Spring in den Mund“ bedeutet, stammt ursprünglich aus Rom. Für die Zubereitung werden kleine Schnitzel geklopft und mit einer Scheibe Parmaschinken und einem Salbeiblatt belegt. Es gibt auch gerollte Varianten, bei denen der Schinken im Inneren liegt. Die Schnitzel werden in Butter gebraten und mit Wein abgelöscht. Mit Risotto und einem Salat ein perfektes Genusstrio!

10. Tartufo dolce. Schon der Name lässt einem das Wasser im Mund zerlaufen. Die italienische Eisspezialität Tartufo dolce kommt in kugelrunder Form daher, viel Leckeres steckt in der tollen Kugel, die ihren Namen vom Trüffel (italienisch: tartufo) erhalten hat. Von innen nach außen enthält sie: bittere Schokoladensoße, eine Schicht Vanilleeis, eine Schicht Schokoladeneis und als Krönung viel Kakaopulver. Überhaupt ist Italien DAS Land der Eiscreme. Das Besondere am italienischen Gelato: Es ist keine industrielle Massenware, sondern wird handwerklich hergestellt. Dadurch ist es zarter und geschmacksintensiver. Die Sorten? Unzählbar! Von A wie Amarena bis Z wie Zabaione, da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

11. Vitello tonnato. Fans von würzigen Fleischgerichten lieben es: Vitello tonnato gehört zu den traditionellen italienischen Antipasti-Vorspeisen. Dünnes Kalbfleisch kocht man zunächst mit Gemüse und Weißwein. Nach dem Erkalten werden die Fleischscheiben mit einer Thunfischsoße überzogen. Die fein pürierte Sauce, mit Mayonnaise verfeinert, verleiht dem Gericht seinen Pfiff. Vor dem Servieren wird das Ganze mit Kapern dekoriert. Bellissima!