
Graffiti Tapeten
Graffiti Tapeten verleihen urbanen Charme. Erfahre hier, wie du sie richtig anbringst und welche Möbel gut dazu passen. Unser Ratgeber bietet praxisnahe Tipps für eine gelungene Raumgestaltung.
1. Mit Graffiti Tapeten für Highlights sorgen
Die meisten Tapeten mit Graffiti Muster zeichnen sich durch ein farbenfrohes Design und lebendige Motive aus. Um ein unruhiges Gesamtbild zu vermeiden, solltest du Graffiti Tapeten ausschließlich dafür verwenden, Akzente zu setzen.
Welche weiteren Aspekte bei der Gestaltung zu beachten sind, zeigen wir dir im Folgenden:
- Tapeziere Graffiti Tapeten nicht bis direkt unter die Decke, sondern lasse einen Rand von mindestens fünf Zentimetern. Andernfalls wirken besonders kleine Räume noch enger.
- Die Kombination von Möbeln im Vintage- oder Antik-Look mit Graffiti Tapeten stellt einen zu großen Kontrast dar. Setze lieber auf moderne oder futuristische Einrichtungsgegenstände, die in einer schlichten Farbe gehalten sind. Mit kleinen Dekorationsobjekten kannst du die Farbtöne des Graffitis aufgreifen. Möbelstücke mit kühler Optik (beispielsweise aus Metall) passen besonders gut zu Graffiti Tapeten.
- Bei der Anbringung der Tapete solltest du darauf achten, dass das Motiv von Bahn zu Bahn nahtlos ineinander übergeht. Hierfür müssen die jeweiligen Abschnitte exakt zugeschnitten werden. Die einzelnen Tapetenbahnen müssen genau aneinandergeklebt werden, sie dürfen sich nicht überschneiden.
2. Graffiti Tapeten: Die Varianten
Graffiti Tapeten sehen nicht nur im Jugendzimmer toll aus – Mit dem richtigen Motiv können sie auch im Schlaf-, Ess- oder Wohnzimmer für das gewisse Etwas an den Wänden sorgen.
Grundsätzlich kannst du zwischen den folgenden drei Graffiti-Arten wählen:
- Schriftzüge
- Realistische Motive (Menschen, Bilder aus der Natur und von Städten)
- Graffiti, die aus Schablonenformen gefertigt sind
Greife durch Wohnaccessoires die Farben des Graffitis auf.
3. Tapezieren – So gehst du vor
In der folgenden Übersicht haben wir für dich zusammengestellt, welche Utensilien für das Tapezieren nötig sind und wie du dabei am besten vorgehst:
Was du brauchst:
- Tapete
- Tapeziertisch
- Tapeziermesser
- Lot
- Tapezierbürste
- Bandmaß
- Kleistereimer
- Tapetenkleister
- Nahtroller
- Tapezierschiene
- Bleistift
- Schere
- Alte Zeitungen als Unterlage
Mini-Tutorial:
- Berechne vorab, wie viele Tapetenrollen du für die gewünschte Fläche benötigst. Ziehe dabei folgende Formel heran: Raumumfang x Raumhöhe : 5 = Anzahl an Tapetenrollen
- Schneide die Tapetenbahnen mit einem Tapetenmesser zurecht (wichtig: zur benötigten Länge oben 6 cm für die Decke, unten 4 cm für die Bodenleiste hinzuaddieren!).*
- Mische anschließend den Kleister an und bestreiche damit die Tapetenteile. Trage den Kleister großzügig und stets von der Mitte ausgehend in beide Richtungen auf.*
- Lasse die Tapete für einige Zeit einweichen.*
- Zeichne mithilfe eines Lots einen geraden Strich an die Wand.
- Orientiere dich an der markierten Linie und fixiere zunächst das obere Ende. Im Anschluss kannst du die Tapete ausrichten und sie daraufhin mit einer Tapezierbürste von der Mitte ausgehend in alle Richtungen feststreichen.
- Entferne mit einer Schere oder einem Cuttermesser die überstehenden Enden.
- Lasse die Tapete bei etwa 20 Grad Raumtemperatur trocknen. Hilf dabei nicht mit einem Fön o.Ä. nach.
*Das gilt nicht für Vliestapeten. Diese werden direkt von der Rolle, also ohne zurechtgeschnitten zu werden, an der Wand angebracht. Die Tapetenteile werden mit einem speziellen Vliestapeten-Kleber angebracht und müssen nicht einweichen.





























