
Steintapeten
Steinwände verleihen Räumen Charakter, sind jedoch arbeits- und kostenintensiv. Steintapeten bieten eine einfache Alternative, um den gleichen rustikalen Effekt zu erzielen, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen.
1. Die verschiedenen Steintapeten-Muster
Bei der Entscheidung für eine Steintapete solltest du darauf achten, dass sie zu den Farben deines Mobiliars passt. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, welchen Einrichtungsstil du bevorzugst. Im Folgenden haben wir die gängigsten Steintapeten-Muster für dich zusammengestellt:
- Dunkle Steintapeten in Schiefer-Optik
- Ziegelstein-Tapeten
- Steintapeten im Beton-Look
- Kalkstein-Tapeten
- Mosaik-Tapeten
- Granitfelsen-Tapeten
Steintapeten sorgen für gemütliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden.
2. Mit Steintapeten für ein harmonisches Gesamtbild sorgen
Steintapeten eignen sich ideal dazu, Akzente in einem Raum zu setzen. Aus diesem Grund solltest du damit nur einen Wandabschnitt tapezieren, die anderen Flächen können dabei in einer schlichten, neutralen Farbe belassen werden. Damit die Steintapete deine Einrichtungsgegenstände harmonisch ergänzt, haben wir einige Anhaltspunkte zur Orientierung für dich zusammengestellt:
- Geometrische und bündig abschließende Steintapeten-Muster passen zu moderner Einrichtung.
- Bei ungleichmäßigem, schwunghaftem Relief sind rustikale Möbel die ideale Wahl.
- Eine rote Backsteinmauer strahlt Wärme aus.
- Sofern du hohe Wände hast, kannst du Steintapeten auch nur im unteren Bereich anbringen. Der obere Bereich sollte dagegen in dezenten Farben gestrichen oder tapeziert werden.
3. Steintapeten aus Vlies oder Papier?
Steintapeten existieren als Vlies- oder Papier-Variante. Die Ausführungen unterscheiden sich dabei maßgeblich in der Art ihrer Anbringung. Wir haben die wichtigsten Eigenschaften der beiden Tapetenarten für dich zusammengefasst:
| Vliestapete | Papiertapete |
|---|---|
| Robust | Schnelle Faltenbildung beim Anbringen, nicht empfehlenswert für Anfänger |
| Unkomplizierte Anbringung, empfehlenswert für Anfänger | Atmungsaktiv |
| Leicht zu entfernen | Umweltfreundlich |
| Spezieller Vliestapetenkleber vonnöten | Einfacher Kleister reicht für die Anbringung aus |
4. Die Anbringung von Steintapeten
Grundsätzlich musst du beim Tapezieren von Steintapeten so vorgehen wie bei allen anderen Tapetenarten. Im Folgenden erhältst du einen Überblick darüber, welche Werkzeuge du zum Tapezieren benötigst und welche Schritte du dabei einhalten musst.
4.1 Tapezieren – So gehst du vor
Was du brauchst:
- Tapete
- Tapeziertisch
- Tapeziermesser
- Lot
- Tapezierbürste
- Bandmaß
- Kleistereimer
- Tapetenkleister
- Nahtroller
- Tapezierschiene
- Bleistift
- Schere
- Alte Zeitungen als Unterlage
Mini-Tutorial:
- Berechne vorab, wie viele Tapetenrollen du für die von dir gewünschte Fläche benötigst. Ziehe dabei folgende Formel heran: Raumumfang x Raumhöhe : 5 = Anzahl an Tapetenrollen
- Schneide die Tapetenbahnen mit einem Tapetenmesser zurecht (wichtig: zur benötigten Länge oben 6 cm für die Decke, unten 4 cm für die Bodenleiste hinzuaddieren!).*
- Anschließend mischst du den Kleister an und bestreichst damit die Tapetenteile. Trage den Kleister großzügig und stets von der Mitte ausgehend in beide Richtungen auf.*
- Lasse die Tapete für einige Zeit einweichen.*
- Zeichne mithilfe eines Lots einen geraden Strich an die Wand.
- Orientiere dich an der markierten Linie und fixiere zunächst einmal das obere Ende. Im Anschluss kannst du die Tapete ausrichten und sie daraufhin mit einer Tapezierbürste von der Mitte ausgehend in alle Richtungen feststreichen.
- Entferne mit einer Schere oder einem Cuttermesser die überstehenden Enden.
- Lasse die Tapete bei etwa 20 Grad Raumtemperatur trocknen. Hilf dabei nicht mit einem Fön o.Ä. nach.
* Das gilt nicht für Vliestapeten. Diese werden direkt von der Rolle, also ohne zurechtgeschnitten zu werden, an der Wand angebracht. Die Tapetenteile werden mit einem speziellen Vliestapetenkleber angebracht und müssen nicht einweichen.
Wichtig ist darüber hinaus, zwischen den einzelnen Tapetenbahnen exakte Übergänge zu schaffen. Hierzu musst du dafür sorgen, dass die Nähte der Tapetenbahnen genau aneinander liegen. Die beiden Abschnitte dürfen sich nicht überlappen, da ansonsten kein fortgängiges Muster entsteht.








































