
Barock Tapete
Barock Tapeten bestechen durch opulente Muster, die das Flair des 16. bis 18. Jahrhunderts einfangen. Sie verleihen Wohn- oder Esszimmern eine elegante Atmosphäre.
1. Welche Einrichtung passt zu einer Barock Tapete?
Aufgrund des auffälligen Erscheinungsbildes einer Barock Tapete sollte deine Einrichtung möglichst minimalistisch ausfallen. Positioniere am besten nur wenige Möbel vor dem Hintergrund einer solchen Tapete.
Außerdem solltest du folgende Aspekte beachten:
- Setze auf dezente Formen.
- Wähle die Farben deiner Möbel passend zur Tapete.
- Barock Tapeten in kräftigen Farben sollten niemals den kompletten Raum umschließen. Tapeziere besser zwei Wandflächen und streiche die anderen beiden einheitlich in einem dezenten Farbton.
- Eine Barock Tapete sollte niemals bis direkt unter die Decke angebracht werden. Dadurch wird der Raum optisch verkleinert und eine drückende Stimmung erzeugt. Schließe am besten mit einer Profilleiste oder einer Borte ab.
2. Barock Tapeten: Die unterschiedlichen Muster
Barock Tapeten gelten als prunkvoll mondän, was nicht zuletzt auf die opulenten Muster zurückzuführen ist. Für welche Variante du dich entscheidest, hängt dabei maßgeblich von deinem individuellen Geschmack und deiner Einrichtung ab. Wir haben die gängigsten Motive von Barock Tapeten für dich zusammengestellt:
- Ornamente
- Blumen Muster
- Streifen
- Viktorianisches Muster
Barock Tapeten
3. Die verschiedenen Tapetenarten
Neben dem optischen Erscheinungsbild spielt das Material der Tapete eine entscheidende Rolle: Die Varianten unterscheiden sich dabei vor allem in der Art der Anbringung und ihrer Oberflächenstruktur. Im Folgenden erhältst du einen Überblick über die gängigsten Arten und deren Eigenschaften:
| Tapetenart | Eigenschaften |
|---|---|
| Raufasertapeten | Raue Oberfläche, robust und reißfest, leichte Anbringung (empfehlenswert für Anfänger) |
| Glasfasertapeten | Sehr belastbar: wasser- und feuerfest, kann nur mit Spezialkleber fixiert werden |
| Papiertapeten | Anbringung verhältnismäßig schwierig (nicht empfehlenswert für Anfänger), atmungsaktiv, umweltfreundlich |
| Vliestapeten | Strapazierfähig, unkomplizierte Anbringung (empfehlenswert für Anfänger), einfache Entfernung |
| Textiltapeten | Trägerschicht aus Papier oder Vlies, Oberfläche aus Textilien (Wolle, Seide,…), Anbringung nur für Fortgeschrittene |
4. Tapezieren – So gehst du vor
- Tapete
- Tapeziertisch
- Tapeziermesser
- Lot
- Tapezierbürste
- Bandmaß
- Kleistereimer
- Tapetenkleister
- Nahtroller
- Tapezierschiene
- Bleistift
- Schere
- Alte Zeitungen als Unterlage
Mini-Tutorial:
- Berechne vorab, wie viele Tapetenrollen du für die von dir gewünschte Fläche benötigst. Ziehe dabei folgende Formel heran: Raumumfang x Raumhöhe : 5 = Anzahl an Tapetenrollen
- Schneide die Tapetenbahnen mit einem Tapetenmesser zurecht (wichtig: zur benötigten Länge oben 6 cm für die Decke, unten 4 cm für die Bodenleiste hinzuaddieren!).*
- Mische anschließend den Kleister an und bestreiche damit die Tapetenteile. Trage den Kleister großzügig und stets von der Mitte ausgehend in beide Richtungen auf.*
- Lasse die Tapete für einige Zeit einweichen.*
- Zeichne mithilfe eines Lots einen geraden Strich an die Wand.
- Orientiere dich an der markierten Linie und fixiere zunächst einmal das obere Ende. Im Anschluss kannst du die Tapete ausrichten und sie daraufhin mit einer Tapezierbürste von der Mitte ausgehend in alle Richtungen feststreichen.
- Entferne mit einer Schere oder einem Cuttermesser die überstehenden Enden.
- Lasse die Tapete bei etwa 20 Grad Raumtemperatur trocknen. Hilf dabei nicht mit einem Fön o.Ä. nach.
*Das gilt nicht für Vliestapeten. Diese werden direkt von der Rolle, also ohne zurechtgeschnitten zu werden, an der Wand angebracht. Die Tapetenteile werden mit einem speziellen Vliestapeten-Kleber angebracht und müssen nicht einweichen.








































