
Tageslichtlampen: für mehr Energie im Winter
1. Vorteile von Tageslichtlampen
Tageslichtlampen sorgen für eine besonders helle künstliche Beleuchtung: Sie simulieren das Sonnenlicht, womit sie dir durch die dunklen Tage in Herbst und Winter helfen. Solche Lichtduschen können dein Wohlbefinden steigern und schaffen Abhilfe bei Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsstörungen. Auch im therapeutischen Rahmen werden die Geräte eingesetzt, denn sie können dazu beitragen, Verstimmungen bis hin zur Winterdepression zu lindern.
steigern das Wohlbefinden
vermindern Müdigkeit und Antriebslosigkeit
stärken die Konzentrationsfähigkeit
können gegen saisonal abhängige Depressionen (SAD; besser bekannt als Winterdepression) helfen
einfache Anwendung, keine Vorkenntnisse nötig
gute Verträglichkeit
flexibel einsetzbar, zum Beispiel als Schreibtischleuchte
Die Anwendung einer Tageslichtlampe gilt als einfach und effektiv.
Wichtig: Obwohl solche Geräte das Sonnenlicht nachahmen, geht von ihnen keine UV-Strahlung aus – daher haben Tageslichtlampen weder einen negativen Effekt auf die gesunde Haut oder das Auge noch versorgen sie dich mit Vitamin D. Wer an einer Augen- oder Hautkrankheit leidet beziehungsweise Medikamente einnimmt, sollte jedoch vor der Anwendung der Lichtdusche mit einem Arzt sprechen.
2. Wie funktioniert eine Lichtdusche?
Tageslichtlampen regen – wie das Sonnenlicht – die Bildung des Hormons Serotonin im Körper an. Es wirkt sich positiv auf das Gemüt aus und wird daher oft als Glückshormon bezeichnet. Zugleich hemmt Tageslicht die Bildung von Melatonin, dem Hormon, das unter anderem zu Müdigkeit und dem Absenken des Energieverbrauchs führt. Die Helligkeit einer Tageslichtleuchte hilft dir daher dabei, ohne ständige Müdigkeit und Verstimmungen durch den Winter zu kommen, wenn die Tage kürzer und das natürliche Sonnenlicht weniger werden. Zudem unterstützt dich die regelmäßige Nutzung einer solchen Lichtdusche darin, deinen gewohnten Tag-Nacht-Rhythmus beizubehalten.
Tageslichtlampen zeichnen sich durch spezielle Werte im Hinblick auf ihre Helligkeit, Farbtemperatur und ihr Farbspektrum aus. Nur so kann das Sonnenlicht mit all seinen positiven Auswirkungen auf den Menschen simuliert werden und die Lichttherapie erfolgreich sein – normale Lampen bietet diese Vorteile nicht.
Folgende Werte sollte eine Tageslichtlampe aufweisen:
Beleuchtungsstärke: Lichtintensität von mindestens 10.000 Lux*
Farbtemperatur und Lichtfarbe: zwischen 5.300 und 7.500 Kelvin (Tageslichtweiß)
*Von einigen Herstellern sind Lichttherapielampen mit einer geringen Lichtintensität von 2.500 Lux erhältlich – damit sie ihre positive Wirkung erzielen können, musst du den Behandlungszeitraum erhöhen: In der Regel liegt dieser bei etwa zwei Stunden pro Tag. Bei einer Lichtdusche ab 10.000 Lux reicht dagegen eine halbe Stunde täglich.
3. Anwendung einer Tageslichtlampe
Für die Wirkung der Lichtdusche ist es essenziell, dass sie deine Netzhaut komplett ausleuchtet. Hierfür setzt du dich vor das Gerät, musst aber nicht die ganze Zeit direkt in die Tageslichtlampe blicken.
- Ideal ist die Nutzung von Tageslichtlampen in den frühen Morgenstunden. Daher bietet es sich beispielsweise an, währenddessen zu frühstücken oder Zeitung zu lesen. In welcher Entfernung du dich vor dem Gerät positionieren solltest, kannst du den jeweiligen Herstellerangaben entnehmen.
- Alternativ kannst du eine kompakte Tageslichtleuchte für den Schreibtisch während der Arbeit nutzen – doch auch hier gilt, dass du dich immer wieder der beleuchteten Fläche zuwenden solltest, damit der positive Effekt zum Tragen kommt.
- Der empfohlene Sitzabstand zur Tageslichtlampe hängt vom jeweiligen Hersteller und Modell ab – mit dieser Angabe wird sichergestellt, dass die maximale Lichtstärke erreicht wird. Fällt die Distanz zum Gerät größer aus, verkleinert sich somit die Lux-Zahl und die Wirkung der Lichttherapie wird geschmälert.
4. FAQ
Wann ist die Anschaffung einer Tageslichtlampe sinnvoll?
Wenn du im Herbst und Winter verstärkt von Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Verstimmungen betroffen bist, kann dir eine Lichtdusche helfen: Durch das simulierte Sonnenlicht wird das „Glückshormon“ Serotonin gebildet und die Produktion von schlafförderndem Melatonin gehemmt. Dementsprechend fühlst du dich bei regelmäßiger Anwendung der Therapieleuchte wacher und konzentrierter. Darüber hinaus können Tageslichtlampen dein Wohlbefinden steigern, weshalb sie sich selbst bei saisonal auftretenden depressiven Verstimmungen (Winterdepression oder Winter-Blues) als hilfreich erweisen können.
Welche Tageslichtlampe ist die richtige für mich?
Die beste Tageslichtlampe findest du, indem du nicht nur auf konkrete Werte wie die richtige Lichtstärke und Farbtemperatur achtest, sondern auch vorab überlegst, wie genau du das Gerät benutzen willst. Wenn du dir beispielsweise morgens die Zeit für ein Frühstück nimmst oder Zeitung liest, kannst du zu einem großen Modell greifen, das viel beleuchtete Fläche bietet (zum Beispiel Beurer TL 90). Möchtest du die Lichtdusche verwenden, während du am Schreibtisch sitzt, ist eine kompakte Tageslichtlampe die bessere Wahl. In jedem Fall sollte die Lichtintensität bei 10.000 Lux liegen, wenn du eine tägliche Nutzung von maximal 30 Minuten einplanst. Außerdem ist es wichtig, den vom Hersteller angegebenen Abstand zum Gerät einzunehmen.
Wann darf man eine Tageslichtlampe nicht benutzen?
Lichtduschen gelten als sehr verträglich, allerdings solltest du vorab Rücksprache mit einem Arzt halten, sofern du unter Haut- oder Augenkrankheiten leidest. Das gilt ebenfalls, wenn du Medikamente einnimmst.





































