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Karteikarten Ratgeber
1. Karteikarten – Bewährtes Lernmittel
Karteikarten sind praktische Hilfsmittel, zum Beispiel, wenn Sie Vokabeln lernen oder sich anderweitig auf eine Prüfung vorbereiten möchten. Um die nötige Stabilität für den regelmäßigen Gebrauch zu bieten, bestehen sie meistens aus dickem Papier beziehungsweise dünner Pappe. Je nachdem, um welche Art von Lernstoff es sich handelt, empfehlen sich unterschiedliche Varianten von Karteikarten. Ausschlaggebend sind dabei besonders folgende Aspekte:
Format
Karteikarten sind üblicherweise in den Papierformaten DIN A5 bis DIN A8 erhältlich. Einzelne Vokabeln passen meist auf kleine DIN-A8-Ausführungen, während für komplexere Sachverhalte größere Karten angebracht sind.
Darüber hinaus gibt es Karteikarten in besonderen Formen (zum Beispiel rund oder vieleckig), die sich auch als Moderationskarten eignen.

Lineatur
Karteikarten sind mit Lineatur (liniert oder kariert) und blanko (unbedruckt) erhältlich. Welche Ausführung für Sie am besten geeignet ist, ist vor allem abhängig von den Inhalten, die Sie auf den Karten festhalten möchten. Für Zahlen empfehlen sich karierte Karteikarten, für Buchstaben linierte und für Skizzen blanko Exemplare.

Farben
Handelsübliche Karteikarten sind in pastellhellen Farben gehalten –Grün, Blau, Weiß, Rosa, Gelb und Orange –, wodurch sie sich leicht ordnen und sortieren lassen. Weisen Sie beispielsweise jedem (Schul-)Fach, jedem Lernstoff oder jeder Lektion eigene Farben zu.

2. Ordnungssysteme
Damit Sie bei einer Vielzahl von Karteikarten nicht den Überblick verlieren, bietet sich ein Ordnungssystem an, in das die Karten einsortiert werden. Für nahezu jede Größe sind Karteikartenkästen oder -boxen erhältlich. Zusätzlich können Sie thematisch verwandte Kärtchen mit weiteren Hilfsmitteln von anderen abgrenzen:
- Karteikartenreiter können Sie beschriften und oben an einzelnen Karteikarten anbringen.
- Leitkarten oder Leitregister sind höher als Karteikarten und ragen über diese hinaus; sie bestehen meist aus stabilerem Material wie Kunststoff, dickem Karton oder selten auch Holz.
Um die normalen Karteikarten von den Leitkarten abzugrenzen, werden sie mitunter auch als Grundkarten bezeichnet.
Karteikästen und -boxen helfen Ihnen, bei vielen Kärtchen den Überblick zu behalten.
Tipp: Wenn Sie nicht auf vorgefertigte Varianten setzen möchten, können Sie auch Ihre eigenen Karteikarten erstellen und sie in einen passenden Kasten einsortieren. Sowohl Karteikartenboxen als auch Karten sind einzeln und zusammen in Sets erhältlich.
3. Karteikarten im Wandel der Zeit
In der Vergangenheit waren Karteikarten nicht nur während Phasen der Prüfungsvorbereitung populär: Auch in Geschäftsbüros und Warenlagern gehörten sie zur Grundausstattung. Sie dienten als Informationsspeicher, als Ordnungs- sowie Hilfsmittel und waren für die Planung und Kontrolle unverzichtbar. So wurden sie
- als Terminkartei,
- in der Personalverwaltung,
- als Sachkartei und
- in der Buchhaltung eingesetzt.
Heute nutzen vor allem Schülerinnen und Schüler sowie Studierende die kleinen Karten: als Lernmittel, mit dessen Hilfe sich Fachbegriffe, Merksätze, Vokabeln und vieles mehr verinnerlichen lassen.


































