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Beachvolleybälle
Beachvolleyball ist bereits seit 1996 olympisch und ein klassischer Freizeitsport im Sommer. Am Strand, See oder im Schwimmbad – also überall dort, wo es Sandplätze gibt – schlagen zwei gegnerische Mannschaften mit speziellen Hand- und Armbewegungen einen Kunststoffball über ein aufgespanntes Netz. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über Beachvolleybälle.
1. Beachvolleybälle
Beim Baggern oder Pritschen wird der Volleyball mit einer hohen Geschwindigkeit mit den Händen angenommen beziehungsweise geschlagen. Damit es dabei nicht zu Verletzungen kommt, ist ein Beachvolleyball weicher als andere Sportbälle. Die Flugbahn des Balles hängt von der Qualität der verwendeten Materialien ab. Strandvolleybälle sind formstabil, strapazierfähig und zeichnen sich durch eine Wabenstruktur aus. Die kleinen Einbuchtungen im Material verhindern, dass der Ball während des Fliegens flattert und seine vorgegebene Flugbahn verlässt. Für eine gute Sichtbarkeit auch bei starkem Sonnenschein und blendendem Licht werden dabei dunkle Elemente mit hellen Farben kombiniert.
Beachvolleyball
Für guten Grip und angenehmen Ballkontakt sind viele Beachvolleybälle für den Schul- oder Freizeitsport mit einer speziellen Schaumstoffbeschichtung versehen. Diese reduziert das Verletzungsrisiko bei ungeübten Spielern.
Bekannte Hersteller von Beachvolleybällen für Freizeit und Profisport:
- Mikasa
- Molten
- Sport-Thieme
- Togu
Während der Spielpause im Winter empfiehlt es sich, etwas Luft aus dem Ball abzulassen und diesen mit Ballfett einzureiben. So bleibt die Geschmeidigkeit des Materials erhalten und es wird nicht porös.
1.1 Material, Größe und Gewicht
Als klassisch gelten Beachvolleybälle der Größe 5. Sie bestehen aus einem robusten, wasser- sowie wetterfesten Kunstleder und differenzieren sich nur geringfügig von einem Hallenvolleyball. Wir stellen Ihnen die Unterschiede zwischen Hallen- und Beachvolleyball vor:
| Hallenvolleyball | Beachvolleyball | |
|---|---|---|
| Größe | 65-67 cm | 66-68 cm |
| Gewicht | 260-280 g | 260-280 g |
| Luftdruck | 294-319 mbar | 171-221 mbar |
| Verarbeitung | geklebt | vernäht |
| Material | Kunstleder in Verbindung mit Mikrofaser | Wasserabweisendes, weiches Kunstleder |
Daneben erhalten Sie auch Beachvolleybälle der Größe 3, die wesentlich kleiner sind als 5er Bälle. Sie eignen sich zum Üben für den Sportunterricht und sind darüber hinaus gut transportabel. Extraleichte Bälle empfehlen sich zudem besonders für Kinder.
1.2 Offizielle Spielbälle
Bälle für den Profisport werden vom Deutschen Volleyball-Verband nach internationalen Vorschriften geprüft und anschließend mit dem Zusatz DVV gekennzeichnet. Daneben gibt es unterschiedliche Abstufungen:
| Bezeichnung | Eigenschaften |
|---|---|
| DVV Beach 1/DVV offical | Beachvolleyball der höchsten Qualität, Offizieller Spielball des DVV, Vorgeschrieben in allen Ligen und bei landesweiten Turnieren |
| DVV Beach 2 | Vor allem in Landesverbänden genutzt, Entsprechen ebenfalls den internationalen Vorgaben |
| DVV | Gute Qualität mit Abweichungen von den internationalen Vorgaben, In der Regel leichte Bälle für den Schul- und Jugendsport |
Alle offiziellen Spielbälle beim Volleyball stammen je nach Verband entweder vom Hersteller Molten oder Mikasa. Modelle des letzteren Herstellers werden auch bei Welt- und Europameisterschaften, der Champions League, den Olympischen Spielen sowie der FIVB-World Tour eingesetzt. International werden auch Bälle des Herstellers Wilson verwendet.
Von links nach rechts: Beachvolleyball Molten, Beachvolleyball Mikasa und Beachvolleyball Wilson
2. Techniken
Beim Beachvolleyball stehen sich zwei Teams bestehend aus jeweils zwei Mitspielern gegenüber. Ziel ist es, den Ball über das Netz und im gegnerischen Feld auf den Boden zu schlagen.
Beachvolleyball hat sich aus dem Hallensport entwickelt, weswegen die angewendeten Techniken diesem Spiel in weiten Teilen auch nach wie vor entsprechen. Generell unterscheiden sich die einzelnen Spielzüge zwischen Angriff und Abwehr: Je nach Technik geht es in erster Linie darum, Punkte zu erzielen oder zu verhindern, dass der Spielball auf dem eignen Feld landet. Wir stellen Ihnen die vier klassischen Angriffs- und Abwehrtaktiken vor:
Das Bagger-Zuspiel gilt als zentrale Technik beim Beachvolleyball und wird sowohl bei der Ballannahme (Verteidigung) als auch beim Zuspiel (Pass Richtung Netz) verwendet. Für das Baggern werden die Hände auf gleicher Höhe ineinandergelegt, damit die Unterarme parallel zueinanderstehen. Die Beinstellung ist tief, sodass sich beim Entgegenstrecken die ganze Körperkraft auf den Beachvolleyball übertragen lässt.
Beim Pritschen wird der Ball oberhalb des Kopfes gespielt. Die Hände liegen dabei so vor der Stirn und bilden eine Art Dreieck, dass diese denn Ball nur mit den Fingerspitzen berühren. Eine gute Pritsch-Technik ist wichtig für ein erfolgreiches Spiel, da sich mit dem oberen Zuspiel in der Regel die meisten Punkte erzielen lassen. Dabei wird der Beachvolleyball entweder einem Mitspieler zugespielt oder über das Netz geschlagen.
Der Ballaufschlag ist die typische Angriffssituation beim Beachvolleyball. Beim Aufschlag stehen die Beine etwa schulterbreit auseinander, während der Ball in der nicht-dominaten Hand nach vorne weit vom Körper weggehalten wird. Die starke Hand bildet dabei eine Faust und versucht, den Ball möglichst fest über das Netz zu schlagen.
Die Top Spin Technik ist eine Variante des klassischen Aufschlags. Auch hier sollten die Beine schulterbreit auseinander und ein Fuß leicht vor dem anderen stehen. Der Ball wird ebenfalls in der nicht-dominaten Hand gehalten, aber im Gegensatz zum klassischen Aufschlag von der starken Hand von oben und nicht von unten gespielt.
3. FAQ
Gibt es einen Unterschied zwischen Volley- und Beachvolleyball?
Der offizielle Beachvolleyball unterscheidet sich vom Hallenball nur minimal. Beide Ausführungen der Größe 5 weisen ein Gewicht zwischen 260 und 280 Gramm auf, wobei der Beachvolleyball mit Abmessungen zwischen 66 und 68 geringfügig größer ausfällt. Der Hauptunterschied liegt hingegen in der Verarbeitung: Während Bälle für den Strand vernäht werden, sind die Einzelelemente bei Hallenvolleybällen in der Regel miteinander verklebt.
Mit wie viel Bar sollte ein Beachvolleyball aufgepumpt werden?
Ein klassischer Beachvolleyball besitzt im Inneren eine Blase aus Gummi. Er wird mit einem Luftdruck von 171 bis 221 Millibar aufgepumpt.


































