
Alles über Volleybälle
Ein Volleyball ist das Spielgerät des gleichnamigen Mannschaftssports, der 1895 erfunden wurde. Das Spiel erfolgt zum größten Teil mit den Händen, weswegen Volleybälle besondere Eigenschaften aufweisen müssen, damit ein fließender Spielablauf gewährleistet ist und die Sportler sich nicht verletzen. In diesem Ratgeber geben wir dir wichtige Hinweise für deine Kaufentscheidung.
1. Aufbau eines Volleyballs
Volleybälle bestehen in der Regel aus fünf beziehungsweise sechs verschiedenen Schichten, die wie folgt angeordnet sind:
Alles über Volleybälle
Die einzelnen Lagen eines Volleyballs sind unterschiedlich dick. Dabei kann der Aufbau je nach Modell und Hersteller in Bezug auf Material und Materialstärke variieren.
Im Inneren befindet sich die Gummiblase. Sie dient dazu, die Luft im Ball zu halten und ist mit einer Schicht aus PVC oder PU laminiert. Darüber liegt eine Gewebekonstruktion, die von einer Kautschukschicht umgeben ist. Zwischen der äußeren Hülle, die zumeist aus geklebtem oder vernähtem Leder beziehungsweise Kunststoff besteht, ist eine Polsterung angebracht, die dafür sorgt, dass Volleybälle eine angenehme Haptik aufweisen.
Dieses weiche Gefühl ist beim Volleyball von besonderer Bedeutung, da die Bälle hauptsächlich mit den Händen gespielt werden.
Im Folgenden erfährst du mehr über die speziellen Eigenschaften von Volleybällen.
2. Wichtige Eigenschaften und Merkmale
Volleybälle sind in unterschiedlichen Größen, Farben und Härtegraden erhältlich. Allerdings müssen Varianten für offizielle Turniere die im Regelwerk festgeschriebenen Kriterien erfüllen:
Der Mikasa VLS300 wird beim Beachvolleyball eingesetzt.
- Bis 1998 wurden helle, unifarbene Bälle eingesetzt. Mittlerweile sind auch bunte Modelle offiziell erlaubt.
- Der Umfang ist mit 65 bis 67 Zentimetern vorgeschrieben.
- Entsprechend dem Regelwerk darf das Gewicht zwischen 260 und 280 Gramm betragen.
- Selbst der innere Luftdruck des Volleyballs ist mit 294,3 bis 318,82 Millibar vorgegeben.
Diese Richtlinien gelten für den Hallenvolleyball. Beim Beachvolleyball weichen die Werte für die Größe (66 bis 68 Zentimeter) und den Druck (171 bis 221 Millibar) ab, wohingegen das Gewicht ebenfalls 260 bis 280 Gramm betragen darf.

In einigen Volleyball-Ligen sowie bei verschiedenen Wettbewerben sind die Vorgaben noch strenger geregelt, sodass ein bestimmter Ball verwendet werden muss:
- Bis 2008 wurde bei Länder- und Bundesligaspielen in Deutschland der Mikasa MVP200 verwendet.
- Im Beachvolleyball setzt man den Mikasa VLS300 bei nationalen und internationalen Wettbewerben ein.
- Darüber hinaus nutzen verschiedene Landesverbände Volleybälle der Marke Molten.
3. Tipp: Volleybälle richtig aufpumpen
Volleybälle der Marke Molten erfreuen sich großer Beliebtheit.
Der Druck des Balls spielt beim Volleyballspielen eine wichtige Rolle. Wir haben einige Hinweise und Tipps für dich zusammengefasst, die du beim Aufpumpen berücksichtigen solltest:
- Nutze eine spezielle Ballpumpe: Diese sind häufig mit einem Druckanzeiger ausgestattet, sodass du den Ball ideal befüllen kannst. Der richtige Wert ist meist in der Nähe des Ventils aufgedruckt.
- Beachte, dass ein zu hoher Druck den Ball sowie das Ventil beschädigen kann.
- Feuchte die Nadel der Ballpumpe leicht an. Dadurch kann sie leichter durch das Ventil geschoben werden. Dabei helfen außerdem vorsichtige Drehbewegungen.
4. FAQ
Welche Kriterien muss ein Volleyball offiziell erfüllen?
Für offizielle Turniere muss der Ball einen Umfang von 65 bis 67 Zentimetern sowie ein Gewicht zwischen 260 bis 280 Gramm aufweisen. Darüber hinaus ist auch der Innendruck im Regelwerk festgeschrieben und soll dementsprechend zwischen 294,3 und 318,82 Millibar betragen. Für Beachvolleybälle gelten leicht abweichende Werte für die Größe und den Druck. So ist der Umfang mit 66 bis 68 Zentimetern angegeben. Trotz der größeren Maße wird ein Beachvolleyball im Gegensatz zum Hallenvolleyball auf lediglich 171 bis 221 Millibar aufgepumpt.
Welche Muskeln werden beim Volleyball beansprucht?
Das Spiel bietet ein relativ umfassendes Training verschiedener Muskelgruppen. Neben den Armen und Schultern werden das Gesäß, die Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur beansprucht. Daher ist es wichtig, dass du dich zur Vorbereitung entsprechend aufwärmst und dehnst, um Verletzungen vorzubeugen.
Kann man durch Volleyball abnehmen?
Generell ist Volleyball gut für die Figur, da viele verschiedene Muskeln angesprochen werden. Im Vergleich zu anderen Sportarten ist der Kalorienverbrauch beim Volleyball aber eher gering. Der exakte Energieumsatz ist jedoch von mehreren Faktoren wie etwa deinem Alter, Gewicht und Geschlecht abhängig.
Wie pumpe ich einen Volleyball richtig auf?
Bei der Befüllung des Balls solltest du einige Hinweise beachten. An dieser Stelle haben wir die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

































