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Gut zu wissen / 04. November 2016

Fest- oder mehligkochende Kartoffeln: Welche eignen sich wofür?

Sie heißen Linda, Sieglinde und Nicola – und keine gleicht in Geschmack und Konsistenz der anderen. Mal sind sie würzig, mal süß-nussig, mal buttrig und mal cremig. Weltweit gibt es mehr als 50.000 Kartoffelsorten, die wir kochen, braten, frittieren oder stampfen. Je nach Sorte haben die Kartoffeln unterschiedliche Gareigenschaften. Da stellt sich die Frage: Welche Kartoffel eignet sich für welches Gericht? Nimmt man besser fest- oder mehligkochende Kartoffeln? Wir klären auf!

Fest- oder mehligkochende Kartoffeln: Welche eignen sich wofür?
© Printemps - Fotolia

Festkochende Kartoffeln – wenn Haltbarkeit gefragt ist


Die Wahl der geeigneten Kartoffel ist keine Geschmackssache, sondern entscheidend für das Gelingen des jeweiligen Gerichts. Ein Klassiker ist der Kartoffelsalat. Es gibt ihn in zahlreichen, regional unterschiedlichen Varianten. Für alle Arten von Kartoffelsalat gilt: Nehmt lieber fest- als mehligkochende Kartoffeln. Warum? Festkochende Kartoffeln sind deutlich stabiler und zerfallen beim Mischen mit der Salatsoße nicht. Aufgrund ihrer Festigkeit eignen sie sich auch hervorragend als Bratkartoffeln und Pommes frites.

Wer den vollen Geschmack und alle Inhaltsstoffe der Kartoffel genießen möchte, kocht sie ungeschält in Salzwasser oder gart sie schonend mit Dampf. Anschließend kommt sie als klassische Pellkartoffel auf den Tisch – mit ein bisschen Butter.

Mehligkochende Kartoffeln – wenn zerlegt werden soll


Je höher der Stärkegehalt der Kartoffel ist, desto mehliger ist die Kartoffelsorte. Grundsätzlich gilt: Wenn Kartoffeln gestampft, püriert oder sonst wie in ihre Bestandteile zerlegt werden sollen, sind mehligkochende Kartoffeln die richtige Wahl. Sie lassen sich nach dem Garen nur schwer in Form halten, lösen sich dafür umso besser auf. Daher sind sie bestens für Suppen, Nudelteig (Gnocchi) und als Füllung etwa von Kroketten geeignet. Auch die Frage, ob ihr für die klassischen Kartoffelknödel besser fest- oder mehligkochende Kartoffeln nehmt, müsst ihr euch nicht mehr stellen: Es sind natürlich mehligkochende! Sie werden halb und halb, also zur Hälfte roh und zur anderen Hälfte vorgekocht, zu einem Kloßteig verarbeitet.

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