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Grabvasen
1. Material und Struktur von Grabvasen
Grabvasen dienen dem persönlichen Gedenken an Verstorbene und verschönern jedes Grab. Sie bieten Platz für frische Schnittblumen und lassen sich entweder in der Erde befestigen oder auf einem ebenen Grund aufstellen. Dank ihres relativ hohen Eigengewichts sind sie sogar bei starkem Wind vor dem Umfallen geschützt. Darüber hinaus lassen sich manche der Standvasen mit Schrauben auf dem Untergrund oder einem schweren Sockel fixieren.
Das Material der Grabvasen sollte gängige Wetterbedingungen problemlos aushalten. Die meisten Modelle bestehen aus Metall, Naturstein, Tonware oder Kunststoff und können glatte oder raue Oberflächen aufweisen. Je nach Ausgangsstoff sind besondere Strukturen möglich, zum Beispiel ausgeschnittene Bereiche oder Reliefs. Auf diese Weise werden abstrakte Muster erzeugt, aber auch Motive wie Vögel und Blumen kreiert.
Für ein harmonisches Gesamtbild sollten Sie den Grabschmuck aufeinander abstimmen.
Achten Sie bei der Auswahl einer passenden Grabvase darauf, welche Art von Grab damit geschmückt werden soll. Während sich Standvasen am besten für Plattengräber eignen, finden Steckvasen meist auf Rasen- oder Erdgräbern und bei Wald- beziehungsweise Baumbestattungen Verwendung.
2. Form und Farbe
Grabvasen sind in sehr unterschiedlichen Formen erhältlich: Neben relativ dezenten Modellen, die runde oder eckige Grundformen aufweisen, werden auch Grabvasen mit Blättern, Vögeln oder Engelsfiguren angeboten.
Dezente Farben dominieren das Angebot der Grabvasen – Schwarz tritt relativ selten auf, während Grau-, Braun-, Grün- und Beigetöne gängig sind. Achten Sie bei Ihrer Auswahl darauf, dass das gewünschte Modell mit der dafür vorgesehenen Umgebung harmoniert. So können Sie die Grabvase beispielsweise passend zum jeweiligen Gedenkstein oder der weiteren Bepflanzung aussuchen.
Ein Verteiler bringt einzelne Schnittblumen hervorragend zur Geltung.
Besonders schön wirkt das Gesamtbild, wenn sämtlicher Grabschmuck aufeinander abgestimmt wird. Hierzu zählen Grabvase, Gedenkstein und die Beleuchtung, zum Beispiel in Form von Grablaternen oder -lichtern. Skulpturen und Statuen erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit und sollten in die Entscheidung miteinbezogen werden.
3. Reinigung und Überwinterung von Grabvasen
Damit die edle Optik der Grabvase erhalten bleibt, gilt es, das Gefäß mehrmals pro Jahr zu reinigen. Ein idealer Zeitpunkt für die Säuberung ist vor dem Auswechseln des Blumenstraußes.
Obwohl Grabvasen in der Regel witterungs- und zum Teil frostbeständig sind, schont die Überwinterung in Räumen das Material. Da Schnittblumen im Winter ohnehin kaum zum Einsatz kommen, bietet sich eine derartige Lagerung des Behältnisses in der kalten Jahreszeit an.
Strukturen wie das Relief bieten eine dezente, aber stilvolle Optik.
Hierfür sollten Sie das Gefäß zunächst mit einer warmen Seifenlauge auswaschen und etwaige Rückstände mit einer weichen Bürste oder einem fusselfreien Tuch entfernen. Reiben Sie die Grabvase danach sorgfältig trocken und bewahren Sie sie bis zum Frühling in Ihrem Zuhause auf.

































