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Kurz und bündig: Fußwärmer
1. Fußwärmer: elektrisch und komfortabel
Ein Fußwärmer bewahrt Sie vor kalten Füßen. Dabei handelt es sich um eine gepolsterte Stofftasche, die in ihrer Form an einen sehr breiten Schuh erinnert. Diese Gestalt ermöglicht es Ihnen, beide Füße in den gepolsterten Innenbereich zu stecken. Fußwärmer werden über ein Netzkabel mit Strom versorgt, sodass die Fußtasche in kürzester Zeit auf eine angenehme Temperatur gebracht wird. Häufig können verschiedene Heizstufen ausgewählt werden.
Das Innenleben solcher Fußwärmer lässt sich in der Regel herausnehmen und bei 30 Grad Celsius waschen. Somit werden etwaige Gerüche schnell entfernt und höchste hygienische Ansprüche erfüllt.
Fußwärmer bieten einen hohen Wohlfühlfaktor.
Spezialmodelle bieten darüber hinaus eine Massagefunktion. Vibrationen regen hierbei die Durchblutung an, was für Entspannung und zusätzliche Wärme sorgt.
Wellness-Tipp: Verwöhnen Sie sich erst mit einem heißen Fußbad, bevor Sie mit den abgetrockneten Füßen in den Fußsack schlüpfen.
Damit Sie das Gerät bedenkenlos verwenden können, sollten Sie darauf achten, dass Ihr elektrischer Fußwärmer über ein Sicherheitssystem verfügt. Von Bedeutung sind vor allem der Überhitzungsschutz und die automatische Abschaltungsfunktion, die nach einer bestimmten Zeitspanne aktiviert wird.
2. Weitere Hilfsmittel für zuhause
Neben elektrischen Fußwärmern werden auch Fußsäcke ohne Stromversorgung hergestellt. Sie bestehen aus besonders flauschigen Materialien, zum Beispiel Wolle und Lammfell, die als Wärmespeicher fungieren.
Mobiler sind Sie dagegen mit Wärmesöckchen und hochgeschlossenen Hausschuhen (Hüttenstiefeln), für die ebenfalls flauschige Stoffe verarbeitet werden.
Unter der Bezeichnung Körnerschuhe finden sich Hausschuhe, die mit herausnehmbaren Trauben- oder Kirschkernkissen ausgestattet sind. Diese können in der Mikrowelle oder im Backofen erhitzt und in die Schuhe gesteckt werden.
3. Fußwärmer für unterwegs
Im Winter reichen dicke Socken oft nicht aus, um die Füße im Freien warmzuhalten. Mehrere Schichten übereinander können außerdem zur Schweißbildung beitragen und den Tragekomfort eines Schuhs verringern.
Stattdessen sollten Sie auf entsprechende Einlegesohlen zurückgreifen. Je nach Art der Wärmeisolierung beziehungsweise -erzeugung unterscheidet man:
Schlichte Einlegesohlen
(isolierendes Material)
Bei der Basisausführung der mobilen Fußwärmer handelt es sich um Einlegesohlen, die allein durch die Materialeigenschaften warmhalten.
Modelle aus Zedernholz bieten zum Beispiel einen konstanten Schutz gegen das Eindringen von Kälte durch die Schuhsohle. Zudem nehmen sie Feuchtigkeit auf, wodurch Ihre Füße trocken bleiben.
Beheizte Schuheinlagen
(chemische Reaktion)
Viele Einlegesohlen machen sich chemische Reaktionen zunutze. So wird durch den Kontakt von Eisenpulver mit Sauerstoff eine wohlige Temperatur erzeugt, die bis zu fünf Stunden anhält.
Diverse Gel-Einlegesohlen wärmen Ihre Füße durch Kristallisation für etwa 40 bis 60 Minuten. Sie können durch heißes Wasser reaktiviert und danach wiederverwendet werden.
Beheizte Schuheinlagen
(batteriebetrieben)
Einige beheizte Einlegesohlen werden mit Batterien betrieben. Die Laufzeit hängt vom jeweiligen Modell ab.
Damit der Tragekomfort Ihrer Schuhe nicht negativ beeinflusst wird, befinden sich die Batterien außerhalb der Sohle. Sie liegen in einem Batteriefach, das sich am Bein oder Schaft des Schuhs befestigen lässt. Ein dünnes Kabel sorgt für den Stromfluss.

Welche wärmende Einlage die richtige für Sie ist, hängt davon ab, wie oft und wie lange Sie diese benutzen möchten.




































