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Motorradhosen: sicher und funktional
1. Kaufkriterien
Bei Motorradhosen steht die Sicherheit an erster Stelle. Wie Motorradjacken zählen sie zur unverzichtbaren Schutzausrüstung für Motorradfahrer. Wenn du eine Motorradhose kaufen möchtest, solltest du daher darauf achten, dass die Schutzwirkung der Hose zu deinem Fahrstil und dem gewählten Streckentyp passt:
- Während Lederhosen einen hohen Schutzgrad bieten und daher auch gut für die Rennstrecke und rasante Geschwindigkeiten geeignet sind,
- fällt die Schutzleistung von Motorradjeans etwas geringer aus. Sie sind daher eine gute Wahl für gemütliche Fahrten durch die Stadt.
Darüber hinaus schützt dich nur eine gut sitzende Motorradhose bestmöglich vor Verletzungen. Ist die Hose etwa zu weit, kann sich das Hosenbein bei einem Unfall in der Fußraste verhaken. Sitzt die Hose hingegen zu eng, schränkt dies deine Bewegungsfreiheit ein. Darüber hinaus sollte die Länge der Hose richtig gewählt sein und über den Motorradstiefeln abschließen. Du solltest daher prüfen, ob das Produkt über die richtige Passform verfügt.
Teste eine neue Motorradhose vor der ersten Ausfahrt auf deinem Motorrad: Ist sie eng anliegend und trotzdem bequem? Dann ist die Passform ideal. Engt sie dich hingegen ein oder flattert umher, solltest du zu einem anderen Modell greifen.
Für ein Plus an Sicherheit sorgen zudem Motorradhosen mit Protektoren. Diese Polsterungen im Knie- und Hüftbereich schützen dich im Falle eines Aufpralls vor Verletzungen. Stelle deshalb beim Anprobieren der Hose sicher, dass die Protektoren richtig positioniert sind.
Die fünf Schutzklassen von Motorradhosen sind in der Norm EN 17092 festgelegt. Motorradkleidung mit einer CE-Zertifizierung enthält auf dem Produktetikett ein Piktogramm mit der Angabe der Schutzklasse.
Achte beim Kauf einer Motorradhose darauf, dass sie für die Jahreszeit, in der du sie nutzen willst, geeignet ist. Je nach Wetterlage kannst auf ein Modell mit guter Belüftung oder eine wasserdichte Motorradhose zurückgreifen.
Motorradhosen mit Reflexionsdetails erhöhen die Sichtbarkeit.
Motorradhosen für Damen verfügen über eine eng anliegende Passform. Sie sind in diversen Schnitten und Materialien erhältlich. Beim Kauf einer Motorradhose sollten Damen darauf achten, dass die Passform stimmt: Um ihre volle Schutzwirkung zu entfalten, darf die Hose nicht zu lang oder zu weit sein.
2. Varianten
Motorradhosen werden aus verschiedenen Materialien oder Materialkombinationen wie Leder, Textil oder Denim gefertigt, die sich hinsichtlich Tragegefühl, Abriebfestigkeit und Atmungsaktivität unterscheiden. Was die verschiedenen Arten von Motorradhosen auszeichnet, erfährst du im Folgenden.
2.1 Motorradjeans
Jeanshosen für Motorradfahrer sind optisch kaum von regulären Jeans zu unterscheiden. Sie enthalten jedoch Funktionsfasern wie etwa Kevlar, die der Hose eine hohe Abrieb- und Reißfestigkeit verleihen. Darüber hinaus sind sie häufig mit herausnehmbaren Protektoren ausgestattet. Motorradjeans sind für Herren und Damen erhältlich.
Vorteile von Motorradjeans:
- alltagstaugliche Variante
- ideal für Fahrten bei warmen Temperaturen aufgrund hoher Atmungsaktivität (als Sommerhose geeignet)
- hoher Tagekomfort und gute Passform (insbesondere bei Modellen mit Stretch-Anteil)
- gute Eignung für kurze Fahrten
2.2 Textilhosen
Motorradhosen aus Textil sind besonders vielseitig. Diese Modelle bieten häufig diverse funktionale Eigenschaften wie ein abnehmbares Thermofutter oder Belüftungsöffnungen. Diese Variante der Motorradhose ist in der Regel wasserdicht, da viele Modelle über eine Schutzmembran – etwa aus Gore-Tex – verfügen. Motorradhosen aus Textil sind als Herren- und Damenmodelle verfügbar.
Vorteile von Textilhosen für das Motorrad:
- können das ganze Jahr getragen werden
- schützen vor Wettereinflüssen wie Regen und Wind
- auch für längere Ausfahrten geeignet (aufgrund guter Schutzwirkung und hohem Tragekomfort)
Es gibt spezielle Cargohosen für das Motorrad. Diese überzeugen mit ihrem schlichten, alltagstauglichen Look und bieten dank mehrerer Taschen am Hosenbein reichlich Stauraum.
2.3 Motorradhosen aus Leder
Lederhosen gelten als Klassiker der Motorradbekleidung. Sie bieten eine besonders hohe Schutzwirkung, da sie sehr abrieb- und reißfest sind. So können sie dich effektiv vor Schürfwunden schützen. Hinsichtlich Atmungsaktivität und Tragekomfort können sie jedoch häufig nicht mit Modellen aus Textil konkurrieren. Motorradhosen aus Leder werden von Herren und Damen getragen.
Vorteile von Motorradhosen aus Leder:
- zeitloser Biker-Look
- besonders langlebiges Material
- herausragende Schutzwirkung
3. FAQ
Welche Arten von Motorradhosen gibt es?
Du kannst Motorradhosen aus Textil oder Leder kaufen. Während Textilhosen besonders funktional sind und aufgrund ihrer wasserabweisenden Eigenschaften das ganze Jahr über getragen werden können, bieten Lederhosen einen besonders guten Abriebschutz. Darüber hinaus gibt es spezielle Motorradjeans, die mit Funktionsfasern wie Kevlar durchsetzt sind.
Was sind Motorradjeans?
Motorradjeans ähneln optisch regulären Jeanshosen. Aufgrund hochwertiger Funktionsfasern wie Kevlar sind sie jedoch sehr abrieb- und reißfest, weshalb du sie auch zum Motorradfahren tragen kannst. Viele Modelle verfügen über abnehmbare Protektoren, die dich im Falle eines Aufpralls schützen. Dank ihres schlichten, modischen Stils kannst du Motorradjeans auch im Alltag tragen.
Wie sollte eine Motorradhose sitzen?
Eine Motorradhose sollte eng anliegen, dich jedoch nicht in deiner Bewegungsfreiheit einschränken. Besonders im Hüft- und Kniebereich sollte die Hose flexibel sein, um den natürlichen Bewegungsablauf beim Motorradfahren nicht zu stören.


























