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Gaming-Monitore für das perfekte Spielerlebnis
Wer regelmäßig zu Computerspielen greift, kommt am Gaming-Monitor nicht vorbei. Doch ob Bildschirmgröße oder Reaktionszeit, bei der Wahl des richtigen Gerätes gibt es einiges zu beachten.
1. Eigenschaften und Vorteile von Gaming-Monitoren
Für ein möglichst realistisches Videospielerlebnis ist nicht nur ein leistungsstarker Gaming-PC entscheidend. Auch ein Gaming-Monitor, der die unterschiedlichsten Spielewelten in angemessener Bildqualität darstellen kann, darf nicht fehlen. Denn spätestens, wenn das Bild plötzlich anfängt zu ruckeln oder Details unkenntlich sind, kann ein ungeeignetes Display den Spielespaß trüben. Nicht nur E-Sportler setzen daher auf die speziellen Bildschirme, auch bei Hobby-Gamern erfreuen sie sich großer Beliebtheit.
Die Monitore für Videospieler zeichnen sich in erster Linie durch ihre hohen technischen Standards aus, die sich beispielsweise bei den Reaktionszeiten, der Bildwiederholfrequenz und natürlich der Auflösung bemerkbar machen. Darüber hinaus sind die Geräte häufig schlicht einfach größer als die herkömmlichen Modelle und bieten so ein tieferes Eintauchen in die verschiedenen Spielewelten. Selbst die kleinsten Details lassen sich gestochen scharf erkennen. Die Qualitäten und Eigenschaften sind bei Gaming-Monitoren also ganz genau auf die Bedürfnisse der Gamer ausgerichtet.
Gaming-Monitore bieten Ihnen beste Auflösungen und schnellste Reaktionszeiten.
Die Vorteile von Gaming-Monitoren auf einen Blick:
- intensiveres Erlebnis dank größerer Bildschirmdiagonale
- flüssige Spielszenen und gestochen scharfe Auflösung
- mehr Anschlussmöglichkeiten für optimale Konnektivität
2. Kaufkriterien für Gaming-Monitore
Wie bei vielen PC-Komponenten üblich, gibt es auch bei Gaming-Monitoren bestimmte Unterschiede zwischen den jeweiligen Geräten: Welches Modell für Sie infrage kommt, richtet sich in erster Linie nach den individuellen Anforderungen. Sind Sie beispielsweise ein leidenschaftlicher Multiplayer-Shooter, empfiehlt sich ein Monitor mit möglichst geringer Zeitspanne zwischen Maus- und Cursorbewegung (Input Lag). Darüber hinaus sollte das Modell mindestens im dreistelligen Bildfrequenz-Bereich liegen. Wer dagegen weniger detailreiche Strategiespiele bevorzugt, kommt mit deutlich weniger aus. Mit unseren fünf ausgewählten Kaufkriterien sind Sie bestens für den Kauf Ihres neuen Gaming-Monitors vorbereitet.
2.1 Bildschirmdiagonale
Die Bildschirmdiagonale ist das wohl offensichtlichste Merkmal, denn sie gibt Auskunft über die Größe des Monitors und wird üblicherweise in Zoll (= 2,54 cm) angegeben. Die meisten Modelle haben eine Bildschirmdiagonale zwischen 24 und 28 Zoll. Einige Hersteller bieten auch Exemplare mit Bildschirmdiagonalen von bis zu 35 Zoll an. Bei der perfekten Größe kommt es neben dem persönlichen Geschmack auch auf den verfügbaren Platz an. Vor allem bei größeren Diagonalen sollte der Schreibtisch tief genug sein, um genügend Abstand zu ermöglichen. Es gilt: Je größer das Display, desto weiter weg sollten Sie Platz nehmen.
Was sind Curved-Monitore?
Bei Gaming-Monitoren wird in puncto Design zwischen flacher rund gebogener Bauweise unterschieden. Die meisten Modelle werden zwar nach wie vor mit ebenen Displays gefertigt, doch die sogenannten Curved-Monitore erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Ob auf dem virtuellen Kampffeld oder dem Fußballplatz, durch die Wölbung entsteht mehr Tiefe, was für eine äußerst plastische Darstellung sorgt. Darüber hinaus gelten die Curved-Displays als echte Design-Highlights und können das heimische Gaming-Paradies optisch aufwerten. Hinzu kommt: Die gewölbten Alternativen bieten meist eine Auflösung im 4K-Bereich, sodass selbst kleinste Details gestochen scharf erkennbar sind.
2.2 Auflösung
Die Bildschirmdiagonale hängt eng mit der Auflösung zusammen: Diese gibt die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) in Breite mal Höhe an. Vergleichsweise kleine Full-HD-Modelle (1.920 x 1.080 Pixel) bieten die ideale Kombination aus Bildqualität und Bildwiederholfrequenz. Ab einer Monitorgröße von 24 bis 27 Zoll sollten Sie unbedingt Modelle mit 4K (3.840 x 2.160 Pixel) bevorzugen, da die einzelnen Bildpunkte sonst recht groß ausfallen und das Bild entsprechend pixelig wirken kann. Insbesondere bei Gaming- und Grafik-Enthusiasten sind die hochauflösenden Bildschirme oft erste Wahl. Denn die höhere Auflösung ermöglicht eine detailreichere Darstellung der Spielewelt. Indem Sie auch die Grafikkarte Ihres PCs berücksichtigen und alle Komponenten aufeinander abstimmen, können Sie das Maximum herausholen.
2.3 Reaktionszeit und Bildwiederholrate
Mit der Reaktionszeit wird angegeben, wie lange ein Pixel benötigt, um Farben zu ändern. Je niedriger die Reaktionszeit, desto besser ist das Spielerlebnis. Monitore mit sehr langen Reaktionszeiten produzieren vor allem bei Szenenwechseln oft unschöne Bildverzerrungen und beeinträchtigen den Spaßfaktor. Eine Reaktionszeit von maximal 8 Millisekunden (ms) gilt als Mindestvoraussetzung. Insbesondere bei anspruchsvollen Spielen sollte die Reaktionszeit nicht über 4 ms hinausgehen. Für mehr sichtbare Details sorgt auch die Bildwiederholrate, die angibt, wie viele Bilder der Monitor pro Sekunde (= Hertz) anzeigt. Sie liegt je nach Modell zwischen 60 und 144 Hertz (Hz).
2.4 Bildschirm-Panel
Großen Einfluss auf die Reaktionszeit nimmt auch die Display-Bauweise. Die häufigsten Panel-Typen bei Gaming-Monitoren sind TN, IPS und VA.
- TN-Panels punkten grundsätzlich mit sehr niedrigen Reaktionszeiten sowie hohen Bildwiederholungsraten von 240 Hz und mehr.
- IPS-Panels können dagegen mit kräftigen Farben überzeugen. Außerdem ermöglichen sie einen größeren Blickwinkel, bieten aber geringere Bildfrequenzen.
- Einen gelungenen Kompromiss stellen VA-Panels dar: Sie bieten neben hohen Kontrastwerten auch recht niedrige Reaktionszeiten.
Curved-Monitore mit breitem Seitenverhältnis lassen Sie noch tiefer in das Spielgeschehen eintauchen.
2.5 Anschlüsse
Grundsätzlich verfügen die meisten Monitore bereits über die wichtigsten Anschlussmöglichkeiten und Schnittstellen wie HDMI und DVI. Gaming-Monitore bieten meist zusätzlich noch weitere Anschlüsse wie beispielsweise Display-Port oder einen integrierten USB-Hub zum Verbinden von Eingabegeräten und Headsets. Entscheidend für ein reibungsloses Spielevergnügen ist, dass die Anschlüsse auch tatsächlich für die entsprechende Leistung geeignet sind, die übertragen werden soll.
In unserer Beratung erklären wir Ihnen die unterschiedlichen Monitor-Anschlüsse mit ihren Eigenschaften im Detail
3. Optionale Eigenschaften im Überblick
Neben den wichtigsten Kaufkriterien wie Bildwiederholrate, Auflösung oder Größe des Monitors gibt es einige weitere Funktionen, die je nach Spielertyp interessant sein können.
- Flicker-Free: Die Technologie reduziert das bei Monitoren natürlich auftretende, in der Regel nicht wahrnehmbare Flimmern auf ein Minimum. Mit dem bloßen Auge ist der Unterschied kaum zu erkennen, für sehr sensible Augen aber durchaus von Vorteil.
- Low Blue Light Modus: Der blaue Lichtanteil, der üblicherweise von Bildschirmen ausgeht und für schnell ermüdende Augen sorgt, wird weitestgehend herausgefiltert. Auch stundenlanges Zocken ist damit kein Problem.
- LED-Beleuchtung: Bringt keine echten Vorteile, sorgt aber für die Extraportion an Gaming-Atmosphäre, indem der Bereich hinter des Bildschirms passend zu den Farben auf dem Monitor ausgeleuchtet wird.
- Ergonomie: Etliche Modelle lassen sich neigen, drehen sowie in der Höhe verstellen und damit optimal an die individuellen Bedürfnisse anpassen.
4. Welcher Gaming-Monitor für welchen Spielertyp?
Wenn es besonders schnell gehen soll und Sie sich nicht mit vielen technischen Details aufhalten möchten, lohnt sich ein Blick auf die Schnellübersicht für verschiedene Spielertypen.
| Gelegenheitsspieler | Vielspieler | Profi-Gamer | |
|---|---|---|---|
| Bildschirmdiagonale | 24 Zoll | 27 Zoll | 35 Zoll (Ultra Widescreen) |
| Auflösung | Full HD 1.920 x 1.080 Pixel | 4K 3.840 x 2.160 Pixel | 4K 5.120 x 2.160 Pixel |
5. FAQ
Auf was sollte ich bei einem Gaming-Monitor achten?
Gaming-Monitore zeichnen sich in erster Linie durch ihre hohen technischen Standards aus, die sich unter anderem bei den Reaktionszeiten, der Bildwiederholfrequenz und der Auflösung bemerkbar machen. Darüber hinaus sind die Geräte häufig schlicht größer als die herkömmlichen Modelle und bieten so ein tieferes Eintauchen in die verschiedenen Spielewelten. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles über die wichtigsten Aspekte bei der Auswahl.
Wofür steht die Einheit Hertz?
Mit der Einheit Hertz (Hz) wird angegeben, wie viele Bilder pro Sekunde ein Monitor anzeigen kann. Eine hohe Bildfrequenz bedeutet grundsätzlich ein flüssigeres Bild. Ein 144-Hz-Monitor kann beispielsweise bis zu 144 Bilder pro Sekunde anzeigen. Das funktioniert allerdings nur, wenn auch der Gaming-PC entsprechend hohe FPS-Werte (= frames per second, Bilder pro Sekunde) aufweist.
Was ist der Input Lag?
Der Input Lag gibt an, wie viel Zeit eine Eingabe benötigt, um als Frame (Bild) auf dem Monitor sichtbar zu werden. Es handelt sich also um die Latenz zwischen einem Befehl und dem daraus resultierenden Bild auf dem Bildschirm – beispielsweise bei einem Mausklick. Die Latenz wird in der Regel in Millisekunden (ms) gemessen. Für Gamer ist ein geringer Input-Lag wichtig.
Was ist der Unterschied zwischen Full HD und 4K?
Die Begriffe Full HD und 4K stehen für die Auflösung eines Monitors, also die Anzahl von Pixeln beziehungsweise Bildpunkten. Bei Full-HD-Geräten besteht das Bild aus 1.920 x 1.080 Pixeln. Bei 4K-Modellen wird die Anzahl der Bildpunkte vervierfacht und liegt damit bei 3.840 x 2.160 Pixeln. Das führt dazu, dass ein Gaming-Monitor mit 4K-Auflösung deutlich schärfere Bilder liefert.











































