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Weihnachten / 28. Dezember 2016

Ideen fürs Raclette: Auf die Pfännchen, fertig, los!

Kaum ein Essen ist so gesellig und so vielfältig wie Raclette. Jeder Gast hat sein eigenes Pfännchen, füllt es mit seinen Lieblingszutaten und gratiniert sie dann im praktischen Racletteofen mit Käse – ganz unkompliziert. Deshalb ist Raclette zusammen mit Fondue vor allem an den Weihnachtsfeiertagen und am Silvesterabend fester Bestandteil der Tradition bei zahlreichen Familien. Tradition muss aber nicht bedeuten, dass jedes Jahr das Gleiche auf den Pfännchen landet. Wir zeigen, welche Ideen euer nächstes Raclette aufpeppen.

Ideen fürs Raclette: Auf die Pfännchen, fertig, los!
© M.studio - Fotolia

Die Ausrüstung: der Raclette-Grill

Für das Raclette, wie man es bei uns kennt, ist ein spezieller Tischgrill nötig. Das handliche Gerät bietet unter den Heizstäben Platz für mehrere, meist teflonbeschichtete Pfännchen. Auf der oberen Grillplatte können weitere Beilagen gegart werden. Alle Zutaten werden kleingeschnitten und in Schälchen rund um den Racletteofen aufgetischt. So entsteht automatisch ein nettes Beisammensein, jeder findet etwas, das ihm schmeckt.

Hauptakteur: der Käse

Ein wichtige Voraussetzung für das Raclette: Man sollte geschmolzenen Käse mögen. Denn der ist der Hauptakteur beim Raclette. Beim Schweizer Original wird ein halber Laib Raclette-Käse an der Schnittfläche geschmolzen und dann auf den Teller geschabt. Für die bei uns verbreitete Pfännchen-Variante sind Käsescheiben jedoch besser geeignet. Der Raclette-Käse ist zartschmelzend und hat einen leicht würzigen Geschmack. Den Rand solltet ihr abschneiden.

Doch auch mit anderen Käsesorten lassen sich die Pfännchen füllen. Junger und mittelalter Gouda sowie Butterkäse schmelzen ebenfalls, schmecken aber weniger kräftig. Wer mag, probiert das nächste Raclette mit Tilsiter, Mozzarella oder sogar Gorgonzola aus. Figurbewusste setzen auf fettreduzierte Käsesorten. Oder ihr bietet euren Gästen eine Auswahl verschiedener Käsesorten an. So oder so: Pro Person solltet ihr rund 200 Gramm Käse einplanen.

Falls doch etwas übrig bleibt: Raclette-Käse lässt sich einfrieren. Kleinere Reste halten sich auch zwei bis drei Wochen im Kühlschrank, ein ganzes Stück sogar länger als einen Monat.

Fleisch-, Veggie- und Low-Carb-Raclette – Wie wäre es mit diesen Zutaten?

Während für die Schweizer Fleisch als Beilage zum Raclette tabu ist, können wir Deutschen nicht ohne. Wenn nicht die Pfännchen selbst mit Fleisch, Wurst oder Schinken gefüllt werden, landet zumindest das eine oder andere Stück Fleisch von Schwein, Rind oder Lamm auf der Garplatte des Tischofens. Auch Garnelen, Geflügel, Würstchen, Speckwürfel oder Räucherfisch sind denkbar.

Vegetarier und Gemüsefans freuen sich über frische Zutaten: Zwiebeln, Paprika, Pilze und Tomaten wandern roh unter den Raclette-Grill, Spargel, Brokkoli, Kartoffeln und Bohnen solltet ihr aber vorgaren. Dazu könnt ihr Brot mit selbstgemachter Kräuterbutter und Dips anbieten. Eingelegte Gurken und andere Mixed Pickles dürfen bei der klassischen Raclette-Variante ebenfalls nicht fehlen.

Typisches Grillgemüse wie Zucchini und Aubergine lässt sich prima auf der Heizplatte zubereiten. Bei einer Platte mit Antihaftbeschichtung ist noch nicht einmal Öl notwendig. Bei einer Steinplatte ersetzt grobes Salz das Fett. So bleiben lästige Fettspritzer aus, Gemüse und Fleisch backen trotzdem nicht an.

Motto-Raclette und Ideen für gegrillte Desserts

Den Ideen sind beim Raclette keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Motto-Raclette? Für die amerikanische Variante stehen zum Beispiel typische Hotdog- und Burger-Zutaten wie Würstchen, Hackfleischbällchen, Röst- und normale Zwiebeln, Gewürzgurken und Ketchup auf dem Tisch. Oder ihr nutzt eure Pfännchen für Pizza-Raclette. Dafür stellt ihr anstelle der klassischen Pellkartoffeln auf die Pfännchen zugeschnittenen Pizzateig bereit.

Selbst das Dessert lässt sich mit dem Raclette-Grill zubereiten: Einfach Obst in die Pfännchen geben, mit Nüssen und Zucker oder Honig garnieren, und heiß genießen. Wer noch etwas mehr Platz im Bauch hat, kann sich auf der Grillplatte auch einen süßen Pfannkuchen zubereiten.