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Saisonal kochen / 25. Oktober 2016

Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing – Kohl-Klassiker in neuer Form

Der Sonntagsbraten brutzelt im Ofen und der frische, süß-säuerliche Duft von Apfel-Zwiebel-Rotkraut liegt in der Luft. Glücklicherweise ist Kohl, der hierzulande flächendeckend angebaut wird und ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Wir zeigen die leckersten Kohl-Klassiker.

Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing – Kohl-Klassiker in neuer Form
© anna_shepulova - Fotolia

Regionale Unterschiede bei den Kohl-Klassikern

Kohlrouladen, Rippchen mit Kraut, Rosenkohl mit Kartoffeln und Grünkohl mit Kochwurst: Das sind nur vier der bekannten Kohl-Klassiker. Dabei teilt sich die Bundesrepublik in zwei Lager auf. Im Süden isst man mit Vorliebe Sauerkraut, also eingelegten Weißkohl, in zahlreichen Varianten: mal heiß, mal kalt, einfach pur oder als Auflauf. Im Norden hingegen ist Sauerkraut eher unbekannt. Hier findet häufig der regional angebaute Grünkohl den Weg auf den Teller. Er schmeckt vollkommen anders, ist aber mindestens genauso gesund.


Tschüss, Kohl-Klassiker: Das Gemüse mal anders

Ihr möchtet das Gemüse neu kennen und schmecken lernen? Dann lautet die Devise: Kohl-Klassiker anschauen, Rezepte überdenken und Zutaten wie Fleisch gegen Gemüse austauschen. Das klappt beispielsweise wunderbar bei Eintöpfen und Suppen. Das funktioniert auch bei Rosenkohl, der oft polarisiert und nicht allen schmeckt. Wie wäre es, wenn ihr ihn mal in der Pfanne mit Zwiebeln und Speck anbratet, statt ihn bloß zu kochen?

Frisch gekochten Rotkohl kennt man – vor allem in der kalten Jahreszeit ist er mit Klößen und Bratensoße ein Gedicht. Warum das Rotkraut nicht als sommerlichen Salat anmachen und in Form einer kalten Vorspeise zusammen mit Äpfeln und Zitronensaft servieren? Auch Kohl-Klassiker wie Krautwickel feiern gerade ihr Comeback. Warum? Weil man weitaus mehr in die großen Weißkohl- und Wirsingblätter wickeln kann als Hackfleisch. Gerade in Zeiten, in denen viele bewusst auf Fleisch verzichten, kommt so eine gesunde Abwechslung auf den Speiseplan.


So gesund ist das Kraut

Kohl besteht zum Großteil aus Wasser und hat kaum Kalorien. Trotzdem ist er reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Daher galt Kohl bereits im Mittelalter als lebenswichtiger Vitaminspender vor allem im Winter. Jeder, der schon mal eine Diät ausprobiert hat, kennt sicherlich die berühmt-berüchtigte Kohlsuppe. Der große Vorteil von Kohl: Man kann Unmengen davon essen, er macht nicht dick und unterstützt die Fettverbrennung.