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Saisonal kochen / 31. August 2017

Pfifferlinge: Begehrtes Gold des Waldes

Regenreiche Sommer haben wenigstens kulinarisch einen Vorteil: Pilze sprießen dann nämlich in Hülle und Fülle aus dem Boden. Pfifferlinge sind mit ihrem milden und gleichzeitig angenehm pfeffrig-nussigen Aroma besonders begehrt. Wir haben hier zusammengefasst, worauf man beim Kochen mit Pfifferlingen achten sollte, um den besten Geschmack auf den Teller zu bringen.

Pfifferlinge: Begehrtes Gold des Waldes
© DIA - Fotolia

Die Vorbereitung

Waschen tut dem Edelpilz nicht gut. Das Wasser macht ihn schwammig und geschmacklos. Damit es trotzdem nicht knirscht beim Essen, greift man am besten zum Küchenpapier oder einer weichen Zahnbürste, um den Schmutz vom Pilz zu entfernen. Schmutz in den Lamellen kann an mit einem kleinen Messer abschaben. Vertrocknete oder stark verschmutzte Enden werden sparsam abgeschnitten.

Die Zubereitung

Anders als Champignons sind Pfifferlinge nicht für den Rohverzehr geeignet. Sie enthalten ein Kohlenhydrat, das der menschliche Körper nur sehr schwer verdauen kann. Außerdem bekommen die Edelpilze in der Pfanne mit etwas Olivenöl erst ihr volles Aroma. Am besten gibt man Pfifferlinge in kleinen Portionen in die Pfanne, wenn man sie wirklich braten und nicht im eigenen Saft köcheln lassen möchte. Denn sie bestehen zu mehr als 90 Prozent aus Wasser, das beim Garen schnell austritt. Damit sie nicht zäh werden, sollte man Pfifferlinge erst nach dem Anbraten salzen.

Pfifferlinge: das passt gut zu

Auf dominante Gewürze sollte man bei Pfifferlingen verzichten, da sie einen feinen Eigengeschmack mitbringen. Mit Knoblauch oder Majoran harmonieren sie sehr gut. Als Begleiter für Fleisch und Fisch sind sie ebenfalls sehr beliebt – vor allem für Zander, Forelle, Lachs, Kalb, Lamm und Wild. Auch rein vegetarisch zur Pasta, im Risotto, im Salat oder in Cremesuppen geben sie dem Gericht eine aromatische Note.

Darf man Pilze jetzt eigentlich wieder aufwärmen oder nicht?

Vom leckeren Pilzessen ist noch etwas übrig? Entgegen der früheren Ansicht kann man Pilzgerichte wieder aufwärmen – vorausgesetzt, man beachtet ein paar Regeln: Nur frische Pilze verwenden, den Rest direkt nach der Zubereitung rasch abkühlen in den unteren Bereich des Kühlschranks stellen. Einmal aufwärmen innerhalb der nächsten 24 Stunden ist so möglich. Das Gericht muss dabei mindestens auf 70 Grad erhitzt werden. Warum so penibel? Das Eiweiß in den Pilzen ist sehr empfindlich. Falscher Umgang mit den Resten kann sonst beim Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen.

Schon gewusst? Rund 70 Pilzsorten auf der Welt leuchten im Dunkeln. Genießbar sind sie aber nicht.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl