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Saisonal kochen / 12. Oktober 2016

Mit besten Empfehlungen: Welcher Kohl zu welchem Fleisch passt

Seit Jahrtausenden schätzen Menschen weltweit die Vorzüge von Kohl. Er ist sehr gesund, wächst fast überall und lässt sich leicht verarbeiten. Früher versorgte er die Bevölkerung vor allem im Winter mit notwendigen Vitaminen. Hierfür wurde er eingelegt oder eingekocht und so haltbar gemacht. Deshalb bezeichnet man Kohl auch als Wintergemüse. In seiner Konsistenz, der Optik sowie im Geschmack ist Kohl sehr variantenreich. Das macht ihn zum idealen Begleiter für alle Arten von Fleisch.

Mit besten Empfehlungen: Welcher Kohl zu welchem Fleisch passt
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Von Blumenkohl bis Wirsing:
Der alphabetische Kohl-Fleisch-Leitfaden

Kohl und Fleisch ergänzen sich nicht nur geschmacklich, sondern bieten zusammen die Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Welcher Kohl mit welchem Fleisch am besten harmoniert, verraten wir hier:


  • Blumenkohl zählt zu den Lieblings-Gemüsesorten der Deutschen und ist ein enger Verwandter des Brokkolis. Nur im Geschmack ist er weniger herzhaft als sein grüner Bruder. Er schmeckt schön leicht und ergänzt sich gut mit hellem Fleisch wie Hühnchen oder Schweinefleisch. Dazu wird er oft in einer sahnigen Soße serviert und mit Käse überbacken.

  • Brokkoli ist ein Wundergemüse. Die kleinen grünen Röschen sind markant im Geschmack, aber nicht zu dominant. Ob gekocht, gedünstet, gebraten, überbacken oder frittiert: Brokkoli bietet eine Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten. Gebratenes Geflügelfleisch passt bestens dazu, und im Nu entsteht ein wunderbar kalorienarmes Gericht. Wer möchte, kann Brokkoli natürlich auch als Beilage zum Steak Das Gemüse hält sich neben dem Fleisch geschmacklich im Hintergrund und überdeckt nicht das Hauptgericht. Tipp: Geröstete Pinienkerne sowie Mandelblätter und Muskatnuss verleihen dem Brokkoli eine ganz besondere Note.

  • Chinakohl ist auch hierzulande beliebt und funktioniert super in asiatischen Wok-Pfannen und Suppengerichten. Seit einigen Jahrzehnten pflanzt man ihn auch in Deutschland an. In Korea wird aus Chinakohl Kimchi gemacht, eine asiatische Version des Sauerkrauts. Diese säuerlich-scharfe Beilage diente früher als Vitaminspender im Winter und ist bis heute unerlässlicher Begleiter zum Nationalgericht Bulgogi, das aus dünn geschnittenem und mit Sojasoße würzig mariniertem Rinderhüftsteak besteht.

  • Grünkohl ist der Klassiker aus dem Norden und ein typisches Wintergemüse. Durch Kälte wird er noch süßer, da er mehr Zucker produziert. Berühmtestes Gericht: Grünkohl mit Pinkel (geräucherte Grützwurst). Hier harmoniert die Süße des Grünkohls wunderbar mit der salzigen Würze der fettigen, aromatischen Wurst. Ein mächtiges Essen. Der Kümmelschnaps danach ist obligatorisch. Wer es nicht so deftig mag, nimmt Kassler. Das magere Schweinefleisch ist nicht so belastend für die Verdauung.

  • Kohlrabi schmeckt hervorragend frisch und knackig als Rohkost, ist zudem bestens geeignet als Begleitung zur herzhaften Brotzeit mit Schinken, Wurst und Käse. Ähnlich wie der Blumenkohl schmeckt Kohlrabi prima als gekochtes Gemüse in einer sahnigen Soße zu Geflügel oder Fischfilet.

  • Pak Choi gehört in viele asiatische Gerichte. Er ist mit dem Chinakohl verwandt, wird auch chinesischer Senfkohl genannt und hat eine charakteristische Form mit hellgrünem Strunk und grünen Blättern. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Um gar zu werden, muss er nur kurz blanchiert oder gedünstet werden. Der Blätterkohl wird ähnlich verwendet wie Spinat und Mangold. Er passt ideal zu geschmacklich intensivem Fleisch wie knuspriger Ente oder Lammfleisch.

  • Rosenkohl ist eine wunderbare Beilage zum Sonntagsbraten und zu kross gebratenen Steaks. Er schmeckt leicht bitter. Alternativ zum Kochen oder Dünsten kann er auch gebraten werden. Durch die Röstaromen entstehen ganz neue Geschmacksvarianten.

  • Rotkohl oder Rotkraut gehört zu den Favoriten in der kalten Jahreszeit. Er passt bestens zu Wildfleisch, Frikadellen, Bratensoße und Klößen oder Kartoffeln. Sehr lecker ist die Kombination mit Äpfeln, Rotwein und in Schweine- oder Gänseschmalz karamellisierten Zwiebeln. Dabei ergänzt sich die Säure hervorragend mit der Fruchtsüße.

  • Spitzkohl ist eine Kopfkohlart und mit dem Weißkohl verwand. Das längliche Gemüse schmeckt ein wenig zarter als Weißkohl und eignet sich bestens für Eintöpfe mit Gemüse, Kartoffeln und Hackfleisch. Verwendet man Spitzkohl für Krautwickel aus Kohl und Fleisch, müssen die grünen Blätter nicht extra vorgekocht werden. Kohlrouladen schmecken besonders aromatisch, da die Fleischsäfte und Aromen durch das Einwickeln in die Kohlblätter nicht austreten. Darüber hinaus nimmt die herzhafte Fleischmasse den charakteristischen Kohlgeschmack auf, sodass eine unverwechselbare Kombination entsteht.

  • Weißkohl ist die Grundlage für Krautsalat und Sauerkraut. Vor allem im Süden Deutschlands ist Sauerkraut eines der bekanntesten Kohlgerichte überhaupt. Gekocht wird es mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren, dazu passen Kassler vom Schwein, Blut- oder Leberwurst sowie Bratwürste. Und dann ist da noch der Kohl-Fleisch-Klassiker „Pfälzer Saumagen“, der aus gepökeltem Schweinefleisch besteht und zusammen mit Sauerkraut und Kartoffeln serviert wird.

  • Wirsing hat deutlich zartere Blätter als andere Kohlsorten und lässt sich problemlos roh als Salat essen. Bekannteste Verwendungsform ist die Kohlroulade, bei der zunächst eine kräftig gewürzte Hackfleischfüllung in ein Wirsingkohlblatt gewickelt wird. Anschließend werden die Krautwickel in der Pfanne scharf angebraten und abschließend in Brühe geschmort.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl