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Saisonal kochen / 20. Februar 2017

Ideal für kalte Tage: Suppe selber machen

Suppen sättigen, wärmen von innen und tun der Seele gut – perfekt also, wenn es draußen so richtig kalt ist. Aber manche Suppen können sogar noch mehr. Eine kräftige Hühnersuppe soll gegen Erkältung helfen und ein Kartoffeleintopf Kraft geben. Am besten wirkt Suppe, wenn man sie selbst macht. Und das ist gar nicht schwer.

Ideal für kalte Tage: Suppe selber machen
© Kitty - Fotolia

Suppen selber machen – das erfordert ein wenig Zeit

Suppen eignen sich hervorragend zur Verwertung übrig gebliebener Lebensmittel: Reste vom Sonntagsbraten, Fleischknochen, Gemüse vom Vortag und Nudeln vom Mittagessen lassen sich perfekt in einer Suppe verarbeiten. Je mehr Grundzutaten und je weniger Flüssigkeit verwendet wird, desto gehaltvoller und sättigender wird die Suppe. Vor allem, wenn man für ihre Zubereitung Knochen verwendet, gewinnt die Suppe an Kraft – man erkennt das daran, dass sie im kalten Zustand stärker geliert.

Wer Suppen selber machen möchte, sollte Zeit einplanen. Viele Suppen müssen lange vor sich hin köcheln. Eine Rindersuppe oder –brühe benötigt vier Stunden. Suppen mit Geflügelfleisch sollte mindestens drei bis vier Stunden köcheln. Wesentlich schneller gehen Gemüse-, Pilz- und Fischsuppen. Sie brauchen rund eine halbe Stunde.

Suppen selber machen – es muss nicht immer Fleisch sein            

Wintersuppen dürfen gern gehaltvoll sein. Dabei muss nicht immer Fleisch als Basis für die Suppe verwendet werden. Wintergemüse wie Rosenkohl oder Schwarzwurzel sind ebenfalls tolle Alternativen. Kartoffeln und Schmand sorgen bei den selbstgemachten Suppen für Sämigkeit, Wein für einen feinen Geschmack. Damit sich der Kochaufwand doppelt lohnt, friert ihr die eine Hälfte eurer selbstgemachten Suppenkreationen am besten ein. Aufgewärmt schmecken Eintöpfe und Co. meistens noch einen Tick leckerer.

Ganz wichtig, nicht nur wenn ihr Suppen selber machen wollt: Genießt eure Suppe nie zu heiß! Optimal ist eine Verzehrtemperatur von etwa 43 Grad. Hat die Suppe eine zu hohe Temperatur, verbrennt man sich nicht nur den Mund, sondern die Suppe selbst verliert auch an Geschmack.