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Saisonal kochen / 27. November 2016

Grünkohl: Beilagen von klassisch bis exotisch

Grünkohl, Braunkohl, Krauskohl, Winterkohl: Für den deftigen Klassiker der kalten Jahreszeit gibt es zahlreiche, regional variierende Bezeichnungen – und überall kommen zum Grünkohl andere Beilagen auf den Tisch.

Grünkohl: Beilagen von klassisch bis exotisch
© anjelagr - Fotolia

Die klassische Variante: Grünkohl mit Pinkel


Die bekannteste Variante dürfte „Grünkohl mit Pinkel“ sein. Die grobkörnige, geräucherte Grützwurst, die man zusammen mit dem Kohl garen lässt, war zunächst vor allem in Nordwestdeutschland verbreitet. Mittlerweile bekommt man sie fast überall.

Nicht so bekannt ist die sauerländische Potthucke (von: „Das, was im Pott hockt“). Diese Beilage für den Grünkohl wird aus rohen, gestampften Kartoffeln sowie Pinkel, Eiern, gewürfelten Zwiebeln, Senf, Salz, Pfeffer und Muskat zubereitet. In einer Kastenform kommt sie bei 180 Grad etwa 45 Minuten lang in den Backofen.

Kartoffeln gehören beim Grünkohl zu den obligatorischen Beilagen. Neben den überall sehr beliebten Bratkartoffeln bieten sich Salzkartoffeln und karamellisierte Kartoffeln an. Die karamellisierte Variante mit geschmolzenem und erhitztem Zucker passt nach Auffassung vieler Profiköche besonders gut zur speziellen Geschmacksnote des Grünkohls.

Ebenfalls lecker als Grünkohlbeilage: Kastanien. Zusammen mit Möhren und Zwiebeln werden sie in Olivenöl angebraten. Anschließend gibt man den Grünkohl hinzu und hat nach fünf Minuten Bratzeit eine leckere und leicht bekömmliche Grünkohlpfanne.

Grünkohl mit deftigen Beilagen


Meist kommen zum Grünkohl deftige Beilagen auf den Teller. Das kann durchwachsener Kasselernacken oder ein Kasselerkotelett sein. Auch Kochwurst, Mettwurst, Brühwurst oder Bauchspeck werden gerne dazu gegessen. Die klassische Grünkohlbeilage Schweinebacke verleiht dem Grünkohlgericht einen noch deftigeren Geschmack. Wer sie nicht mitessen mag, sortiert sie nach dem Kochen einfach aus.

Für die Zubereitung wird die Schweinebacke auf den Boden eines Bräters gelegt und der Grünkohl darauf verteilt. Der Bräter kommt für anderthalb Stunden in den 175 Grad heißen Backofen. Kochwürste und Kasseler kann man ebenfalls dazugegeben – dann sollte man allerdings ein echter Fleischliebhaber sein.

Grünkohl mal ganz anders


Wer es exotischer mag, peppt seinen Grünkohl einfach mit entsprechenden Beilagen auf. Wie beim Grünkohl auf afrikanische Art mit Kreuzkümmel, Knoblauch, Peperoni und Erdnussbutter. Oder mit Orangenfilets, Aprikosen, Zucker und Zimt.