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Saisonal kochen / 14. Juni 2017

Sommer auf Vorrat - Teil 1: Einmachen, Einkochen, Einlegen

Selbst eingemachte Fruchtgelees, würzige Chutneys, süße Liköre oder eingelegtes Sommergemüse sind heute wieder voll im Trend. Mit ein wenig Geduld und einem Sinn fürs Schöne und guten Geschmack werden aus einfachen Marmeladen außerdem tolle Geschenkideen für Freunde und Familie. Welche Konservierungsmöglichkeiten es gibt und wo die Unterschiede liegen, haben wir im ersten Teil unserer Einmachen-Serie zusammengestellt.

Sommer auf Vorrat - Teil 1: Einmachen, Einkochen, Einlegen
© Sonja Birkelbach - Fotolia

Die Basics: Was ist was?

Einkochen:

Beim Einkochen werden Lebensmittel sterilisiert, indem man sie bei etwa 100 Grad in geschlossenen Gläsern erhitzt – entweder im Topf oder im Backofen. Im Glas entsteht beim Erhitzen ein Überdruck, weil sich Luft und Wasserdampf ausdehnen. Wenn Inhalt und Gefäß nach dem Einkochen abkühlen, entsteht ein Vakuum. Bei dieser Methode bleiben bis auf Vitamin C und Beta-Carotin die Nährstoffe von Obst und Gemüse erhalten und die Lebensmittel sind im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden am längsten haltbar – sogar nahezu unbegrenzt, wenn beim Einkochen alles funktioniert hat.

Einmachen:

Beim Einmachen werden Lebensmittel pasteurisiert. Man kocht Marmelade, Gelee oder Kompott einfach ganz normal in einem Topf und füllt sie noch heiß in die sauberen Einmachgläser – am besten in solche mit Schraubverschluss. Es empfiehlt sich hier, den Schaum, der beim Kochen an der Oberfläche entsteht, vor dem Abfüllen abzuschöpfen, um Verunreinigungen zu vermeiden. Dann dreht man die verschlossenen Gläser auf den Kopf, sodass durch die heiße Masse der Deckel sterilisiert und der Vakuumeffekt verstärkt wird. Unter einem Küchenhandtuch können sie anschließend langsam abkühlen. Diese Methode geht einfacher und schneller als das Einkochen. Mit einer Haltbarkeit von bis zu einem Jahr ist die Aufbewahrungszeit sallerdings kürzer.

Einlegen:

Beim Einlegen bleiben die Lebensmittel auch ohne Hitzeeinwirkung haltbar. Man hat hier die Möglichkeit mit Essig, einem Salzsud oder Öl zu konservieren. Essig und Salzsud verhindern, dass Mikroorganismen die Lebensmittel verderben lassen. Das Öl schützt es quasi luftdicht. So bleiben die Nährstoffe weitestgehend erhalten. Es hält sich so zubereitet zwischen zwei Wochen und einem Jahr. Es kommt hier, wie bei allen anderen Konservierungsmethoden, immer auf den Zustand deiner Lebensmittel und die Sauberkeit der Küchenutensilien an.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl