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Kulinarisch Unterwegs / 26. Mai 2016

So frühstückt der Amerikaner

Auf dem europäischen Kontinent gibt die verschiedensten Frühstückskulturen. Vom Kaffee mit Mettbrötchen bis zum Café au lait mit Croissant ist alles zu finden. Das amerikanische Frühstück oder auch „American Breakfast“ ist völlig anders – und fällt traditionell recht üppig aus. Auch warme Speisen gehören für die US-Amerikaner am Morgen einfach dazu.

So frühstückt der Amerikaner
© anaumenko - Fotolia

Süße Pfannkuchen treffen auf gebratene Würstchen

Salzige und süße Spezialitäten werden beim American Breakfast häufig gemeinsam serviert. Die Verwandtschaft zum oft mehrgängigen, reichhaltigen englischen Frühstück ist unverkennbar. Gern gereicht werden Bacon, kleine Bratwürste und Eier. Typisch für ein amerikanisches Frühstück ist auch „Ham and Eggs“, gebratener Kochschinken mit Spiegeleiern. Dazu gibt es Toast und Pancakes, leckere kleine Pfannkuchen mit Ahornsirup. Getrunken wird zum amerikanischen Frühstück der berühmt-berüchtigte US-Bohnenkaffee. Der ist viel schwächer als der Kaffee in Deutschland – dafür aber oftmals kochend heiß!


Kleine Eier-Kunde

Wer in den USA sein Frühstück bestellt, sollte sich mit einigen amerikanischen Begriffen zum Thema Ei auskennen – sonst landet womöglich die falsche Eierkreation auf dem Teller. Meistens hat man die Wahl zwischen Rührei und Spiegelei – zwischen scrambled egg und fried egg. Das Spiegelei, das fried egg, gibt es meist in drei Varianten:


  • Sunny side up: Das Spiegelei wird nur von einer Seite gebraten.

  • Over easy: Hier wird das Spiegelei einmal für kurze Zeit in der Pfanne umgedreht.

  • Over medium: Das Spiegelei wird von beiden Seiten gleichmäßig gebraten.


Übrigens: Das von uns Deutschen so geliebte gekochte Frühstücksei steht bei den Amis nicht hoch im Kurs, zum typischen amerikanischen Frühstück gehört es nicht – und ist daher in den USA nur selten auf der Frühstückskarte zu finden.