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Kulinarisch Unterwegs / 24. Januar 2017

Mexikanisches Frühstück: Was in Mexiko morgens auf den Teller kommt

Wer in Mexiko ein Frühstück serviert bekommt, das wie ein Mittagessen daherkommt, hat sich nicht in der Uhrzeit geirrt. Im Gegenteil: Landen Chilaquiles, Empanadas und Frijoles auf dem Teller, hat man ein authentisches mexikanisches Frühstück vor sich. Der Tag beginnt in Mexiko reichhaltig!

Mexikanisches Frühstück: Was in Mexiko morgens auf den Teller kommt
© noirchocolate - Fotolia

Chilaquiles – der Klassiker beim mexikanischen Frühstück


Was zu einem traditionellen mexikanischen Frühstück gehört, unterscheidet sich je nach Region. Das nordamerikanische Land ist gut fünf Mal so groß wie Deutschland. Kein Wunder, dass im Norden etwas anderes auf den Teller kommt als im Süden.

Einen gemeinsamen Nenner gibt es aber – Chilaquiles. Frittierte Tortillas werden dazu mit roter oder grüner Soße, der mexikanischen Mole, übergossen, und anschließend in einer Pfanne leicht aufgekocht, bis die Tortillas etwas weich sind. Dazu isst man geriebenen Käse, rohe Zwiebeln, Avocados und Sahne.

Bohnenmus als Beilage für ein mexikanisches Frühstück


Als Beilage gibt es beim mexikanischen Frühstück gebratene Eier oder das typische mexikanische Bohnenmus, die Frijoles Refritos. Dazu weicht man Kidneybohnen über Nacht ein, kocht sie am nächsten Tag und püriert sie. Anschließend werden sie mit Zwiebeln vermengt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und anschließend gebraten. Daher auch der Beisatz Refrito, was übersetzt „noch einmal gebraten“ bedeutet. Besonders üppig fällt das mexikanische Frühstück am Sonntag auf. Dann reicht man auch Empanadas – gefüllte Teigtaschen, die erst im Ofen gegart und anschließend frittiert werden.