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Kulinarisch Unterwegs / 06. Februar 2017

Essen im Winter: Lernen von den Inuit

Die Inuit leben in rauen Gefilden. Eis, Schnee und Kälte bestimmen ihren Alltag, frischer Fisch traditionell ihren Speiseplan. Die Ernährungsweise der arktischen Bewohner ist aufgrund ihres hohen, durch Kälte bedingten Energiebedarfs äußerst fettreich. Seit Jahrtausenden überleben die Ureinwohner dabei mit sehr wenig Obst und Gemüse. Wie geht das? Wir verraten euch, wie ihr euer Essen im Winter auch mit weniger Obst und Gemüse gesund gestaltet.

Essen im Winter: Lernen von den Inuit
© Mikhail Malyugin - Fotolia

Meerestiere versorgen die Inuit mit ungesättigten Fettsäuren


Für die traditionsbewussten Inuit, die Ureinwohner der arktischen Regionen, gehören fettreiche Nahrungsmittel zum Essen im Winter wie im Sommer dazu. Je tiefer das Außenthermometer sinkt, desto mehr Energie benötigt der Mensch allgemein für die Aufrechterhaltung seiner Körpertemperatur. Die Inuit haben deshalb einen hohen Kalorienbedarf.

Die typische Ernährung der Inuit zeichnet sich vor allem durch frisch gefangenen Fisch wie Lachs sowie pflanzliches Seegras aus. Diese Lebensmittel dienen dem Körper nicht nur als Energiespender, sondern versorgen den Organismus auch mit essenziellen Vitaminen und vor allem mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Letztere bieten vor allem fettreiche Kaltwasserfische wie Kabeljau, Makrele und Hering. Diese gesunden Säuren finden wir auch reichhaltig in Avocado, Nüssen und kaltgepresstem Olivenöl.

Gesundes Essen im Winter: Mit Sushi und Seetang auf den Spuren der Inuit


In der japanischen Küche finden sich viele Parallelen zur Ernährungsweise der Inuit. Sushi aus rohem Fisch sowie vitaminreicher Seetang und Algen gehören in Japan zum normalen Speiseplan und bieten sich auch für Europäer als gesundes Essen im Winter an. Der verwendete Fisch ist in der Regel zwar sehr fettreich, dafür aber kalorienarm. Als sättigende, kohlenhydratreiche Beilage essen Sushi-Liebhaber weltweit die kleinen Happen nicht nur solo als Sashimi im Inuitstil, sondern in Verbindung mit Klebereis als sogenannte Maki oder Nigiri.