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Food-Trends / 29. April 2017

Kuchen-Quickie für ungeduldige Naschkatzen: Mug Cake

Euch überkommt ganz plötzlich die Lust auf ein leckeres Stück Kuchen? Aber einen ganzen zu backen wäre jetzt zu viel Aufwand? Kein Problem: Mug Cakes, also kleine Tassenkuchen, sind die Lösung. Ihr braucht nur fünf Minuten, eine Tasse und eine Mikrowelle. Wir verraten euch, wie’s geht:

Kuchen-Quickie für ungeduldige Naschkatzen: Mug Cake
© Berna afolu - Fotolia

Tasse, Löffel, Gabel, Mikrowelle – fertig ist der Mug Cake


Mug Cakes bereitet ihr direkt in der Tasse zu und löffelt sie anschließend auch daraus. Sonst braucht ihr nur noch einen Esslöffel, einen Teelöffel und eine Gabel. Die Löffel ersetzen die Küchenwage, die Tasse ist Rührschüssel, Backform und Teller in einem und die Gabel benutzt ihr wie einen Mixer. Das zweite Plus neben der Zeitersparnis: Ihr habt mit den süßen Mikrowellen-Minikuchen fast keinen Abwasch zu erledigen und braucht nur wenig Platz. Außerdem könnt ihr Mug Cakes prima im Büro ohne großen Aufwand zubereiten, wenn euch am Nachmittag ein kleines Tief überkommt. Wichtig ist, dass ihr zu einer mikrowellengeeigneten Tasse greift.

Mug Cake-Mengenlehre


Zwar ist das Back-Equipment überschaubar, präzise müsst ihr allerdings trotzdem bei der Zubereitung sein, damit der Mug Cake wirklich zum süßen Tassenglück und nicht zur bitteren Tassenenttäuschung wird. Es lohnt sich daher, vorher sowohl das Volumen eurer Löffel und eurer Tasse zu testen. Der Löffel sollte etwa 10 Milliliter fassen und eure Tasse 350 Milliliter. Beides könnt ihr ganz einfach mit Wasser vorher prüfen. Die meisten Angaben in Rezepten beziehen sich übrigens auf gestrichene und nicht gehäufte Ess- oder Teelöffel. Bei so geringen Mengen ist das entscheidend!
Bei Eiern nehmt ihr am besten die Größe M. Damit der Teig lockerer und länger saftig bleibt, verwenden viele Rezepte nur das Eigelb. Mit dem ganzen Ei in der Tasse geht er zwar mehr auf, wird aber beim Abkühlen schneller etwas zäh.

Füllt eure Tasse nicht zu voll. Etwa bis zur Hälfte, maximal aber bis zu zwei Dritteln sollte passen, da der Mug Cake in der Mikrowelle noch aufgeht. Stellt außerdem besser immer nur eine Tasse pro Mikrowellenrunde rein. Es ist zwar für mindestens zwei Platz, aber das Backergebnis wird schon bei zwei Portionen pro Backvorgang ungenau. Zwei Minuten warten sollte auch die ungeduldigste Naschkatze aushalten.

Tassenglück step by step


Beim Mug Cake braucht ihr nichts anderes, als beim klassischen Kuchen auch. Nur eben viel weniger. Die meisten Rezepte sind für eine Tasse konzipiert und folgen diesem Grundprinzip:

Step #1:  Gebt die Butter in die Tasse und lasst sie bei 600 Watt etwa für eine halbe Minute in der Mikrowelle schmelzen.

Step #2: Verrührt erst Zucker und Vanille mit der Gabel zu einem glatten Teig. Darauf folgen Ei und Milch.

Step #3: Zum Schluss kommt das Backpulver-Mehl-Gemisch dazu. Nochmal kräftig verquirlen und schon steht der Grundteig.

Step #4: Gebt die Tasse für etwa eineinhalb Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle. Der Mug Cake ist fertig, wenn die Oberfläche fest ist.

Step #5: Loslöffeln! Denn Mug Cakes sind dafür gedacht, direkt nach dem „Bing“ der Mikrowelle noch warm vernascht zu werden. Wenn sie erkalten, können sie leicht zäh werden.

Tipps und Toppings


Den gleichen Grundteig könnt ihr immer wieder anders verfeinern – je nachdem, was der Vorratsschrank hergibt oder wonach euch der Sinn steht. Fruchtig wird’s mit Erdbeerstückchen, Apfelmus oder Kirschkonfitüre. Den Schokokick geben kleine Schokotropfen, Kakaopulver oder kleine Pralinen für den flüssigen Schokokern. Würze verleiht ihr eurem Küchlein mit einer Prise Zimt, Lebkuchengewürz oder Vanillemark. Für den Knuspereffekt greift ihr einfach zu ein paar Nüssen – etwa Mandeln, Hasel- oder Walnüssen. Wenn lieber etwas Herzhaftes wollt, ist auch das mit dem Tassenkuchen-Prinzip möglich.