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Food-Trends / 22. Februar 2017

Konjak-Nudeln: Kalorienarme Pasta-Alternative

Wer bei Konjak an ein alkoholisches Getränk denkt, der irrt. Bei der Konjak-Nudel handelt es sich um eine ausgesprochen kalorien- und kohlehydratarme Speise, die aus dem Mehl der Konjak-Wurzel hergestellt wird. Die Konjak-Wurzel wiederum ist die Knolle der sogenannten Teufelszunge, einer asiatischen Pflanze.

Konjak-Nudeln: Kalorienarme Pasta-Alternative
© alex9500 - Fotolia

Konjak-Nudeln machen satt, aber nicht dick!

Seit Jahrhunderten schon wird die Konjak-Wurzel in Asien als Nahrungsmittel kultiviert. Die daraus gewonnenen Konjak-Nudeln, in Japan auch als Shirataki-Nudeln bekannt, bestehen aus Wasser und Ballaststoffen – und sonst nichts: keine Proteine, keine verwertbaren Kohlenhydrate. Was die Konjak-Nudeln allerdings in rauen Mengen (40 Prozent) enthalten, sind lösliche Ballaststoffe, die sogenannten Glucomannane. Diese sind in der Diätnahrungsmittelindustrie schon lange bekannt und seit Jahren Bestandteil vieler Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsreduzierung. Glucomannane landen im Magen als unverdauliche Masse, die ein Sättigungsgefühl auslöst, ohne dabei Kalorien zu enthalten.

100 Gramm Konjak-Nudeln enthalten gerade mal acht Kalorien und 0,2 Gramm Fett. Zum Vergleich: 100 Gramm gekochte Spaghetti bringen es auf rund 150 Kalorien. Daneben sind Konjak-Nudeln glutenfrei und basisch – und passen damit in jedes Entschlackungsprogramm. Und sogar US-Untersuchungen fanden heraus, dass die Asia-Nudeln die Aufnahme von LDL-Cholesterin (dem „schlechten“ Cholesterin) und bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel senken kann.


Konjak-Pasta ist vorgegart und im Nu zubereitet

Konjak-Nudeln werden bereits vorgegart im Handel angeboten, ihre Zubereitung ist also besonders schnell: Die Nudeln einfach ein bis zwei Minuten in kochendem Salzwasser erhitzen – fertig. Vorher müssen sie allerdings gründlich abgespült werden, da sie sonst einen fischigen Geruch entwickeln. Die Nudeln selbst haben keinen Eigengeschmack, sie sollten also auf jeden Fall mit einer Soße, Gewürzen und Kräutern auf den Tisch kommen. Um das Aroma der Soße aufzunehmen, sollten die Nudeln nach der Zubereitung idealerweise zwei bis drei Minuten in der Soße ziehen.