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Food-Trends / 14. Dezember 2016

Buddha Bowl: Volle Schale, lecker-gesunder Kern

Es ist nicht der erste Food-Trend, der in einer Schale serviert wird. Aber dieser hat es uns besonders angetan: Die Buddha Bowl sieht nicht nur zum Anbeißen aus, in ihr stecken auch lauter gesunde und leckere Sachen. Wir verraten, was es mit Buddha Bowls auf sich hat und wie ihr sie ganz leicht selbst zubereitet.

Buddha Bowl: Volle Schale, lecker-gesunder Kern
© fahrwasser - Fotolia

Die Buddha Bowl erobert Europa

Vor rund zehn Jahren kam in den USA zum ersten Mal Bowl Food auf den Tisch: In einem Texmex-Restaurant wurde der Burrito nicht gerollt, sondern in einer Schüssel serviert. Daher der Name, das englische Wort „bowl“ bedeutet Schüssel oder Schale. Nachdem jüngst die Acai Bowl den Schalen-Trend populär gemacht hat, erobert nun die Buddha Bowl die Herzen und Gaumen gesundheitsbewusster Schlemmer.

Woher die Buddha Bowl ihren Namen hat? Darum ranken sich verschiedene Gerüchte. Zum einen erinnert der pralle Inhalt der Schale, der sich nach oben und zur Seite wölbt, an den dicken Bauch von Buddha-Statuen. Zum anderen pflegen die Mönche in buddhistischen Zen-Klöstern schon seit Jahrhundert eine zutiefst philosophische Form des Essens, das sogenannte Oryoki. Bestandteil dieser zeremoniellen Mahlzeit sind verschieden große Schüsseln. Die größte von ihnen wird als Buddha-Schale bezeichnet. In ihr werden Reis, Nudeln oder Kartoffeln serviert.

Buddha Bowl: Rund, bunt, gesund

Der aktuelle Food-Trend Buddha Bowl beinhaltet weit mehr als ein paar Sättigungsbeilagen in einer Schüssel. Buddha Bowls sind vor allem eins: abwechslungsreich. Nach Herzenslust lassen sich warme und kalte, gegarte und rohe Speisen zusammen in die Schale werfen. Jedoch sollte dabei jede Nährstoffgruppe Verwendung finden. Eine Buddha Bowl besteht immer aus folgenden Komponenten:

  • Kohlenhydrate – zum Beispiel in Form von Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Auch Süßkartoffel, Hirse, Amaranth und Quinoa eignen sich als Sattmacher.

  • Proteine – viel Eiweiß steckt etwa in Tofu und Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen. Wer möchte, bereitet seine Buddha Bowl mit Fisch, Geflügel oder magerem Rindfleisch zu. Vegane Varianten sind natürlich ebenfalls machbar.

  • Vitamine – am besten so viel Gemüse wie möglich in die Schüssel geben. Je bunter, desto besser! Ob die Vitamine als Rohkost, gebraten, gedünstet oder mariniert in der Schale angerichtet werden, bleibt jedem selbst überlassen. Aubergine und Avocado eignen sich genauso wie Zucchini. Typische Salatzutaten, Pilze, Möhren, Spinat, Kohl und Bohnen ergänzen die Buddha-Schale ebenfalls perfekt.

  • Dips und Dressings – sie verleihen Buddha Bowls den letzten Pfiff. Ideal sind selbstgemachte Soßen. Wie wäre es mit einem Kichererbsen-Püree Hummus, einem Avocado-Dip Guacamole oder einem frischen Joghurt-Dressing? Mit Gewürzen und Kräutern lässt sich der Geschmack jedes Mal verändern.

  • Topping – es bildet das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem i. Dank gehackter Nüsse, Samen, Sesamsaat oder Sprossen wird die Buddha Bowl zu einem Augenschmaus. Zusätzlich versorgen uns die gesunden Toppings mit wertvollen Nährstoffen.


Das Mengenverhältnis der einzelnen Bestandteile lässt sich individuell anpassen. Wer viel Sport treibt, erhöht den Anteil an Kohlenhydraten. Die Buddha Bowl ist ein schnelles Abendessen, das dazu noch lecker und gesund ist. Wer mit der Low-Carb-Methode abnehmen möchte, setzt vermehrt auf Proteine, um satt zu werden. Für einen leichten Lunch wird mehr Gemüse verwendet.

Das Tolle an der Buddha Bowl: Sie eignet sich prima zur Resteverwertung. Vom vorherigen Abendessen sind noch Kartoffeln oder Nudeln übrig? Dann bilden sie die Basis für eine neue leckere Buddha Bowl. Eventuell steht noch Salatdressing vom Vortag im Kühlschrank. Zusammen mit einem Rest der Salatgurke, übriggebliebenen Radieschen oder etwas Rotkohl ist die Buddha Bowl schnell zubereitet. Selbst ohne Überbleibsel gelingt die Buddha Bowl fix – ganz ohne feste Rezeptvorgaben. Bulgur, Couscous und japanische Ramen-Nudeln eignen sich prima, wenn es schnell gehen soll: Sie müssen nur wenige Minuten garen. Salatmischungen gibt’s fertig zerkleinert und gewaschen zu kaufen, Bohnen können notfalls aus der Dose verwendet werden. Lasst euch von eurem Hungergefühl leiten und mixt nach Lust und Laune eure ganz persönlichen Buddha Bowls!