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Reis: Vielseitige Beilage

Unter Reis versteht man streng genommen Getreidekörner. Die Reispflanze bildet Halme aus, die bis zu 160 Zentimeter hoch werden. An jedem hängt eine Rispe, an der 80 bis 100 Ähren sitzen, die wiederum die Reiskörner enthalten. Es gibt inzwischen tausende Sorten, die grob in zwei Gruppen unterteilt werden: Die Indica, deren Körner nicht klebrig sind und zu denen Basmati gehört, und die Japonica, die den typischen asiatischen klebrigen Reis produziert. 95 Prozent der Reisernte kommen aus China, Indien und Südostasien. Weitere Anbaugebiete sind in Italien, Amerika und Frankreich. Jedes Jahr werden weltweit deutlich über 700 Millionen Tonnen geerntet.

Bedeutung von Reis für die Ernährung

Für 80 Prozent der Weltbevölkerung ist Reis das wichtigste Nahrungsmittel. Er geht zu 92 Prozent in die Lebensmittelindustrie, nur ein Bruchteil wird an Tiere verfüttert oder als Saatgut weiterverwendet. Die Körner sind reich an Kohlenhydraten und sind daher sehr sättigend. Sie versorgen den Körper mit Ballaststoffen und B-Vitaminen. Reis ist von Natur aus glutenfrei und daher für Allergiker eine gute Alternative zu Brot oder Nudeln. Im Vergleich zu europäischen Getreidesorten enthalten die Reiskörner weniger Eiweiß. Der sogenannte Parboiled-Reis bietet mehr Mineralien und Vitamine, da er in einem schonenden Verfahren mit Dampf behandelt wird.

Zubereitung von Reis

Die Körner werden gekocht und landen dann meist als Beilage zu Gemüse, Fleisch, Fisch oder Tofu auf dem Teller. Es gibt auch süße Reisgerichte, in Deutschland ist vor allem Milchreis bekannt. Dieser wird mit Zucker und Milch gekocht und dann mit Zimt oder Früchten serviert. Reis hält sich über mehrere Monate oder sogar Jahre, wenn er trocken und dunkel gelagert wird. Ein Anzeichen für Fäulnis ist eine Gelbfärbung der Körner oder die Bildung von Schimmel. Weiterlesen
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