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Kaffee: Erhöht die Konzentration

Kaffee zählt zu den beliebtesten Getränken der Deutschen, lediglich Mineralwasser und Säfte laufen ihm den Rang ab. Das koffeinhaltige Heißgetränk wird aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen, den Samen aus den Früchten der Kaffeepflanze, hergestellt. Die beiden wichtigsten Kaffeebohnensorten sind Arabica und Robusta. Es gibt sie in unterschiedlichen Qualitäten und Variationen.

Geschichte des Kaffees

Um die Entdeckung von Kaffee ranken sich zahlreiche Legenden. Wahrscheinlich ist, dass sein Ursprung in der äthiopischen Region Kaffa liegt, wo Kaffee bereits im 9. Jahrhundert erwähnt wurde. Von dort aus gelangte er im 14. oder 15. Jahrhundert durch Sklavenhändler nach Europa. Erst 1820 entdeckte der Chemiker Ferdinand Runge das Koffein in den Kaffeebohnen.

Die Kaffeepflanze

Die Kaffeepflanzen werden in sogenannten ausgeglichenen Klimazonen angebaut. Sie vertragen keine großen Temperaturunterschiede und gedeihen am besten bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. In vielen tropischen Ländern wie Panama und Costa Rica werden sie in den Bergen angebaut. Ideal ist eine Höhe zwischen 800 und 1.200 Metern. Die Pflanze trägt nach drei bis vier Jahren die ersten roten Früchte, in deren Inneren sich die weißen Bohnen befinden. Erst nach dem Rösten erhalten sie ihre typische braune Farbe. Die Bohnen lassen sich zwei Mal im Jahr ernten. Die Ernte erfolgt immer noch per Hand. Jedes Jahr werden weltweit fast neun Millionen Tonnen Kaffee produziert.

Kaffee zubereiten

Kaffee lässt sich auf viele unterschiedliche Arten zubereiten. In vielen Regionen gibt es eine traditionelle Art, Kaffee zu trinken, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Bei allen Methoden wird die Bohne zuerst geröstet und dann gemahlen. Die Art der Röstung hat einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack. Die bekannteste Methode der Zubereitung ist der Aufguss mit heißem Wasser. Dabei spielt die Temperatur eine große Rolle. Wasser, das kälter als 86 Grad ist, lässt den Kaffee dünn und sauer schmecken. Temperaturen über 90 Grad machen den Kaffee bitter. Kaffee wird oft unter Beigabe von Milch und Zucker getrunken.

Wirkung von Kaffee

Kaffee enthält bekanntlich Koffein, das den Blutdruck anregt und auf viele Menschen eine stimulierende Wirkung hat. Es führt zu einer Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin und fördert so die Konzentrationsfähigkeit. Ein übermäßiger Verzehr kann zu hohem Blutdruck und einer Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems führen. Mehr als drei bis fünf Tassen pro Tag sind daher nicht empfehlenswert. Insbesondere Schwangere sollten möglichst wenig Kaffee trinken, da das Koffein über die Plazenta an das ungeborene Kind weitergegeben wird. Weiterlesen
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