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Ingwer: Scharfe Wurzel

Ingwer wächst in den Tropen und Subtropen, es wird dort in fast allen Ländern angebaut. Die krautige Pflanze wird bis zu 1,5 Meter hoch und besitzt lange Stängel und Blätter. Geerntet wird sie nach ungefähr 250 Tagen Wachstumszeit. Ihre Wurzeln verwendet man für viele verschiedene Zwecke in Ernährung und Medizin. Ingwer ist seit dem 9. Jahrhundert in Deutschland bekannt. Er kann auch hierzulande gedeihen, ist allerding nicht winterhart. Um ihn anzubauen, schneidet man die Wurzel in Scheiben und legt sie mit der Schnittfläche auf feuchte Erde. Die Pflanze keimt nach einigen Tagen und wächst in der Folge schnell.

Ingwer in der Küche

Ingwer zählt zu den Gewürzklassikern. Er ist ganzjährig frisch erhältlich, wird auch getrocknet und gemahlen verkauft. Außerdem ist Ingwer eingelegt, kandiert und mit Schokolade überzogen erhältlich. Frischer Ingwer lässt sich schälen und reiben, er kann zudem fein gehackt werden. Er hält sich lange, wird mit der Zeit aber trocken und spröde. Oder er beginnt zu keimen. Je länger Ingwer gelagert wird, desto mehr verliert er an Geschmack. Sein Aroma ergänzt sich gut mit Meeresfrüchten, Geflügel und Lamm. Auch Suppen und Eintöpfe können mit Ingwer hervorragend verfeinert werden. Die Wurzel kommt außerdem in Tees zum Einsatz. Sie kann geschnitten in Wasser gegeben werden und wirkt dann erfrischend. Viele kennen das typische Aroma aus dem bekannten Getränk Gingerale, einer Limonade aus der aromatischen Wurzel.

Ingwer in der Medizin

Die Wurzel ist vor allem in heißen Ländern beliebt, da sie die Schweißbildung anregt und so dem Körper hilft, abzukühlen. Ingwer wirkt außerdem entzündungshemmend und positiv auf den Magen-Darm-Trakt. Die Wurzel darf oft und in großen Mengen gegessen werden. Weiterlesen
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