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Gut zu wissen / 09. April 2016

Megatrend erklärt: Was ist Clean Eating?

Clean Eating – das hört sich an, als ob man selbst oder das Essen möglichst clean, also sauber, sein sollte. Tatsächlich handelt es sich bei Clean Eating aber um einen schwer angesagten Ernährungstrend aus Amerika. Die in Kanada geborene Ernährungsberaterin Tosca Reno gilt als Erfinderin der Clean-Eating-Regeln. Die Philosophie: Zum Kochen werden nur unverarbeitete, natürliche Zutaten verwendet. Auf alles Künstliche wird verzichtet. Denn künstliche Nahrungsmittel stehen in Verruf, Nieren und Leber zu belasten und den Stoffwechsel zu stören. Clean Eating basiert nicht auf Verzicht. Künstliches wird durch Natürliches ersetzt.

Megatrend erklärt: Was ist Clean Eating?
© mythja - Fotolia

Wenige Zutaten verwenden und Verhaltensregeln beachten


Beim Clean Eating stehen Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst und Vollkornprodukte auf dem Speiseplan. Alle Zutaten werden in ihrer unveränderten, ursprünglichen, „sauberen“ Form zubereitet. Der Organismus soll nicht mit künstlichen Stoffen belastet, sondern durch ursprüngliche Produkte entlastet werden. Die Clean-Eating-Regeln sind:


  • Die Zutaten müssen unverarbeitet und naturbelassen sein, also „clean“.

  • Möglichst wenige verschiedene Zutaten pro Mahlzeit verwenden, so behält man beim Zubereiten leichter den Überblick, was alles in der Mahlzeit enthalten ist.

  • Regelmäßig essen, bis zu sechsmal am Tag. Der Körper kann die zugeführte Nahrung dann effektiver verarbeiten.

  • Fettarmes Eiweiß mit Kohlenhydraten kombinieren.

Am besten stellt man sich einen wöchentlichen Clean-Eating-Ernährungsplan auf, der nur die dafür infrage kommenden Lebensmittel enthält.

Clean Eating ist keine Diät, sondern eine besondere Form der Ernährung


Wer seine Ernährung umstellt, kann mit Clean Eating abnehmen. Unbedingtes Ziel ist es aber nicht. Kombiniert mit viel Bewegung, ist diese Ernährungsform dennoch gewichtsreduzierend.

Das ist Clean-Eating – So einfach funktioniert es:


  • Auf eine ausgewogene Ernährung achten.

  • Dazu gehören langsam verdauliche Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten enthalten sind.

  • Gute, ungesättigte Fette, beispielsweise in Nüssen oder Kokosöl enthalten, sollten bevorzugt werden.

  • Quark, Bohnen und Eier enthalten viel wertvolles Protein.

  • Viel Obst und Gemüse sind wegen der Vitamine ebenfalls Pflicht.
     

Das ist bei Clean-Eating-Lebensmitteln tabu:


  • Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen, wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Süßstoffe.

  • Hoher Alkoholkonsum.

  • Leere Kalorien wie in Weißmehl und Zucker. Leere Kalorien enthalten viele Kalorien, liefern aber keine Vitalstoffe.

  • Gehärtete Öle und Transfette (in frittierten Lebensmitteln, vielen Fertiggerichten und Chips). Sie verschlechtern die Blutwerte.

  • Softdrinks, gesüßte Säfte (hoher Zuckergehalt).

  • Fertiggerichte und Fast Food (viele künstliche Zusatzstoffe und viele leere Kalorien).


Allgemein sollte man Lebensmittel mit hohem Kalorienanteil weglassen, sie machen eher dick als satt. Clean Eating funktioniert übrigens auch prima im Job: Vorher zubereitetes Essen ins Büro mitnehmen. Denn dann kennt man die Zutaten, weiß wie die Mahlzeit zubereitet ist und kann sich sicher sein, dass keine künstlichen Stoffe enthalten sind.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl