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Gut zu wissen / 25. Dezember 2016

Küchenbegriffe verständlich erklärt: Vakuumieren

In der Lebensmittelindustrie ist Vakuumieren schon sehr lange eine gängige Methode, um Nahrungsmittel länger haltbar zu machen. Dank kleiner Vakuumiergeräte ist diese Technik auch in der eigenen Küche umsetzbar. Ein weiterer Vorteil des Vakuumierens: Die so konservierten Lebensmittel benötigen weniger Platz im Schrank.

Küchenbegriffe verständlich erklärt: Vakuumieren
© Fabio Di Natale

Vakuumieren erfolgt durch Luftentzug

Das Prinzip ist simpel: Beim Vakuumieren werden frische Lebensmittel wie beispielsweise Fleisch, Wurst, Gemüse und Obst in einen Beutel aus Plastik gelegt, aus dem eine starke Pumpe die Luft heraussaugt. Danach wird die Verpackung luftdicht verschlossen. Weil jetzt praktisch keine Luft mehr in der Verpackung enthalten ist, können sich Mikroorganismen und Enzyme nur noch sehr eingeschränkt zersetzen. Gleichzeitig bleiben Mineralien, Vitamine und andere wichtige Nährstoffe erhalten. Die vakuumierten Lebensmittel verlieren weder ihr appetitliches Aussehen noch den Geschmack.

Die Haltbarkeit von Lebensmitteln lässt sich durch Vakuumieren um das Drei- bis Fünffache verlängern – sie sollten dennoch immer kühl gelagert werden. Fleisch beispielsweise ist im Tiefkühler normalerweise etwa sechs Monate haltbar. Wird es vakuumiert, hält es 24 bis 36 Monate. Durch das Aussaugen der Luft verkleinert sich auch die Verpackung – so wird für die Lagerung deutlich weniger Platz benötigt. Beim Einfrieren schützen Vakuumieren vor Gefrierbrand, da der dazu erforderliche Sauerstoff fehlt.